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US-Firmengründung

Präsident Joe Biden sieht die Wirtschaft in einer starken Position

Die Maßnahmen der Regierung zur Beseitigung von Blockaden in der Lieferkette und zur Bewältigung der steigenden Lebenshaltungskosten zeigen, in den Augen von Präsident Biden, Wirkung. Die stark gestiegen Preise werden sich, seiner Ansicht nach, entspannen. Dementsprechend sieht er die Wirtschaft in einer guten Verfassung und für die Ferienzeit gewappnet. Auch auf die Frage, wie die Versorgungsketten die Unterbrechung durch die neue Variante des Coronavirus überstehen würden, zeigte er sich optimistisch, machte aber gleichzeitig deutlich, dass es noch zu früh sei, um über mögliche Auswirkungen zu sprechen.

3. Dezember 2021 | 3 Min. Lesezeit | Kanzlei Mount Bonnell, Austin TX

Die Maßnahmen der Regierung zur Beseitigung von Blockaden in der Lieferkette und zur Bewältigung der steigenden Lebenshaltungskosten zeigen, in den Augen von Präsident Biden, Wirkung. Die stark gestiegenen Preise werden sich, seiner Ansicht nach, entspannen. Dementsprechend sieht er die Wirtschaft in einer guten Verfassung und für die Ferienzeit gewappnet. Auch auf die Frage, wie die Versorgungsketten die Unterbrechung durch die neue Variante des Coronavirus überstehen würden, zeigte er sich optimistisch, machte aber gleichzeitig deutlich, dass es noch zu früh sei, um über mögliche Auswirkungen zu sprechen.

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Verbesserte finanzielle Situation in privaten Haushalten

Biden verweist auch auf die gestiegenen Finanzmittel, die einer typischen amerikanischen Familie heute zur Verfügung stünden. Es seien im Durchschnitt 100 Dollar mehr pro Person als vor einem Jahr und gar 350 Dollar mehr als vor der Pandemie. Die Inflation sei in den Angaben bereits berücksichtigt worden. Außerdem sei die Kinderarmut in diesem Zeitraum um 40 Prozent zurückgegangen. Seit seinem Amtsantritt hat die Regierung um Biden die US-Wirtschaft mit mehreren Milliarden Dollar unterstützt, unter anderem durch direkte Schecks an die Haushalte und Steuererleichterungen.

Nachdem die Wirtschaft in den ersten sechs Monaten des Jahres 2020 um 30 Prozent geschrumpft war, hat sie sich zusehends erholt und bereits wieder die Größe von vor der Pandemie erreicht. Die hohe Nachfrage nach Waren und die anhaltenden Störungen bei der Lieferung dieser haben die Inflation allerdings auf 6,2 Prozent getrieben. Dies ist der Höchststand seit 31 Jahren. Biden verweist darauf, dass er alle verfügbaren Mittel eingesetzt habe, um den Preisanstieg zu bekämpfen.

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Die leidige Frage nach der Inflation

Im Vergleich zu den 1970er und 1980er Jahren, als die Regierungen daran scheiterten, die Inflation zu senken, sei die Situation heute eine andere. Biden sieht bei den Arbeitnehmern und Unternehmen die Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Zu Beginn dieser Woche empfing Präsident Biden die Vorstandsvorsitzenden einiger der größten Hersteller und Einzelhändler des Landes. Die Führungskräfte berichteten von aufgestockten Lagerbeständen und gut gefüllten Regalen, um die Verbrauchernachfrage über die Feiertage zu befriedigen, so Biden.

Tatsächlich konnten einige Probleme in der Versorgungskette angegangen werden. Die Zahl der Container, die länger als acht Tage auf den Docks stehen, sei um 40 Prozent zurückgegangen. Dies begründet der Präsident mit der Lockerung der Vorschriften für die Arbeitszeiten von LKW-Fahrern. Michael Pearce, US-Ökonom bei Capital Economics, stimmt Biden zu, dass einige der Belastungen für die Wirtschaft allmählich nachlassen. Er betont allerdings auch die weiterhin ernsten Angebotsprobleme und prognostiziert eine gewisse Zeit, bis sich diese legen werden. Die verbleibende Inflation werde daher bis weit ins nächste Jahr hinein anhalten, auch dank der Billionen von Dollar, die durch die Pandemie in die Wirtschaft gepumpt wurden.

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„Build Back Better“ als Inflationsförderer?

Diane Swonk, Chefvolkswirtin bei Grant Thornton, sieht in Bidens "Build Back Better"-Gesetzesentwurf das Potential, eine kurzfristig inflationsfördernde Wirkung zu haben, sofern dieser von den Gesetzgebern nicht weiter abgeändert wird. Sie ist der Meinung, Omikron, die Entschärfung von Problemen in der Lieferkette und eine Verringerung der staatlichen Anreize in den kommenden Monaten würden der Inflation zwar Zündstoff nehmen, sie aber nicht genug abkühlen. Auch bei sinkender Nachfrage könne es weiterhin zu Störungen kommen, bis die Pandemie ein Ende findet.

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