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Arkansas: The Natural State

Im Süden der USA gelegen umfasst Arkansas eine Fläche von knapp 140.000 km² und ist die Heimat von drei Millionen Bewohnern. Den Spitznamen “The Natural State” trägt Arkansas aufgrund des Hot Spring National Parks, sieben geschützten Liegenschaften,  fünf National Natural Landmarks und 52 State Parks wenig überraschend. Als Naturfreund solltest du dir die wunderschönen Nationalparks in den USA generell auf keinen Fall entgehen lassen.

Die Regierung um den damaligen Gouverneur Asa Hutchinson hat seit 2015 etliche Schritte unternommen, bürokratische Hürden abzubauen, die die Startup-Gründung oder die Verlagerungs- und Expansionsprozesse erschwerten.

Ein gutes Beispiel für die Wandlung in Arkansas ist Bentonville, die sich von einem verschlafenen Städtchen in ein Zentrum für Handel und Kultur entwickelt hat. 2019 war sie laut dem “U.S. Census Bureau” die am schnellsten wachsende Stadt in den USA.

“The Natural State” kann nicht nur mit den drittniedrigsten Geschäftskosten im Land punkten. Der Staat lockt ebenso mit wettbewerbsfähigen Geschäftsanreizen, um Investoren zu überzeugen und die Schaffung von Arbeitsplätzen zu fördern.


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Viel Lob von Führungskräften ansässiger Unternehmen

Eine positive Entwicklung wird dem Staat auch durch die Fachzeitschrift  “Area Development” bestätigt. Dort rangiert Arkansas 2019 bereits auf dem 14. Platz in der Liste “Top States for Doing Business”. Im landesweiten Vergleich hat der Dollar hier, Angaben der “Tax Foundation” zufolge, den höchsten relativen Wert. In Arkansas bekommst du dementsprechend mehr für dein Geld als irgendwo anders in den USA.

Führungskräfte von ansässigen Unternehmen schätzen an dem “Natural State” die Einfachheit geschäftlich aktiv zu werden.  Der Präsident von Hytrol, David Peacock, zeigt die Erfolgsgeschichte seines Unternehmens in Arkansas auf, wo es seit 1962 ansässig ist. Von anfangs 28 Mitarbeitern hat sich die Zahl auf mehr als 1.200 entwickelt. Die Expansion mit neuen Produktionsstätten verlief reibungslos und neben einer hohen Zufriedenheit mit den lokalen Arbeitskräften schätzt er vor allem das positive Geschäftsklima vor Ort.

Jessica Breaux (Manager of Economic Development bei Amazon) schwärmt von der Unterstützung, die das Unternehmen vor Ort erhält. Eine Reihe weiterer großer Unternehmen wie Walmart oder Dillard’s haben sich ebenso in Arkansas niedergelassen und wachsen erfolgreich im “Natural State”. Nestlé, Camfil, Colson Caster und Nice-Pak haben kürzlich die Ausweitung ihrer geschäftlichen Tätigkeiten angekündigt.

Top Ziel für Arbeitskräfte in mittelgroßen Märkten

Schon seit einigen Jahren lässt sich beobachten, dass Metropolen an Attraktivität verlieren und mittelgroße Märkte an eben dieser gewinnen. Diese Märkte bieten sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen die Möglichkeit trotz Kostenreduktion die Lebensqualität zu erhöhen.

Von dieser Entwicklung profitiert Arkansas enorm, da es die Anspruchshaltung der Fachkräfte erfüllen kann. Als Beleg dafür kann Little Rock, Arkansas' Hauptstadt, herangezogen werden. 2020 konnte Little Rock im Vergleich zu 2019 einen 82-prozentigen Anstieg der Wohnungssuchen vorweisen. Dies ist der sechsthöchste Wert in den USA.

Im Nordosten von Arkansas erlebt Jonesboro ein schnelles Wachstum an Arbeitsplätzen für qualifiziertes Personal. Laut der “Emsi Talent Attraction Scorecard” gehört Jonesboro zu den Top 30 % der Städte mit dem höchsten Wachstum an qualifizierten Arbeitsplätzen im Zeitraum 2015-2019. 

Arkansas ist reich an Möglichkeiten für Unternehmen und Fachkräfte, die sich in einem mittelgroßen Markt ansiedeln möchten. Wenn du für dein Unternehmen Gründungs-, Verlagerungs- oder Expansionsmöglichkeiten prüfst, kann Arkansas die richtige Wahl für dich sein.

Einkommensteuer in Arkansas

Arkansas erhebt eine Einkommensteuer von 0 bis 3,9% (Spitzensatz seit dem Steuerjahr 2024), abhängig vom Einkommen. Zusätzlich sind Einkommensteuern im Bund zu bezahlen.

Körperschaftsteuer in Arkansas

Arkansas erhebt eine Körperschaftsteuer von bis zu 4,3% (seit dem Steuerjahr 2024). Zusätzlich ist Körperschaftsteuer im Bund zu bezahlen.

Sales Tax in Arkansas

Es gibt in den USA keine Umsatzsteuer bzw. Mehrwertsteuer (VAT) nach europäischem Muster. Stattdessen wird in den USA von Bundesstaaten, Landkreisen und Gemeinden eine lokale Sales Tax auf den Verkauf von Produkten (nicht aber Dienstleistungen) erhoben. 

Sales Tax Satz in Arkansas

Die Sales Tax in Arkansas liegt bei 6,5% auf Bundesstaatsebene. Gemeinden bzw. Landkreise erheben im Schnitt 3% Sales Tax. Kombiniert sind also im Schnitt 9,5% fällig.

Arkansas Nexus-Gesetze & Sales Tax

Datum der Inkraftsetzung:

1. Juli 2019

Enthaltene Transaktionen:  

Aggregierte Verkäufe von steuerpflichtigen materiellen persönlichen Gegenständen, steuerpflichtigen Dienstleistungen, digitalen Codes oder bestimmten digitalen Produkten, die der Verkaufs- oder Nutzungssteuer von Arkansas unterliegen und in den amerikanischen Bundesstaat geliefert werden. Verkäufe, die über einen registrierten Marktplatz getätigt werden, sind nicht mit enthalten.    

Behandlung steuerbefreiter Umsätze: 

Steuerbefreite Verkäufe und steuerbefreite Dienstleistungen sind nicht mit im Schwellenwert enthalten

Anlass:

Verkäufe oder Transaktionen

Schwellenwert für Verkäufe/Transaktionen: 

$100.000 oder 200 Transaktionen

Evaluierungszeitraum:

Der Schwellenwert gilt für Umsätze aus dem aktuellen oder vorherigen Kalenderjahr 

Zusatzinformation:

  • Registrierungsanforderungen: Arkansas hat nicht angegeben, wie schnell sich ein Remote-Unternehmen registrieren muss, sobald es die wirtschaftliche Nexus-Schwelle überschreitet. Dies könnte aber bereits bei der nächsten Transaktion geschehen.  
  • Verkaufs- und Nutzungssteuer für Remote-Verkäufer SB576

Arkansas Marketplace Sellers & Sales Tax

Hier erfährst du mehr zu denRegistrierungsanforderungen für Marketplace-Verkäufer

Datum der Inkraftsetzung durch den Marktplatzvermittler: 

1. Juli 2019

Wirtschaftliche Nexus-Schwelle: 

Mindestens 200 Transaktionen oder mehr als 100.000 US-Dollar Gesamtumsatz in Arkansas im vorherigen oder aktuellen Kalenderjahr. Bei der Berechnung des Schwellenwerts:

  • Remote-Verkäufer sollten Verkäufe ausschließen, die über einen Sammelmarktplatz getätigt werden
  • Marktplatzvermittler sollten alle Verkäufe über den Marktplatz einschließen

Anmeldevoraussetzungen:

  • Remote-Multichannel-Verkäufer: Du musst dich registrieren und die Arkansas-Umsatzsteuer auf Verkäufe erheben, die nicht von einem Marktplatzvermittler besteuert werden, sobald du die wirtschaftliche Nexus-Schwelle überschreitest.
  • Remote-Marktplatz-Verkäufer: Du musst dich möglicherweise nicht beim amerikanischen Bundesstaat registrieren, sobald du die wirtschaftliche Nexus-Schwelle überschreitest. Wende dich an das Arkansas Department of Finance and Administration (DFA) für weitere Informationen.
  • In-State-Multichannel-Verkäufer: Du musst dich beim Arkansas DFA registrieren und Steuern auf Verkäufe erheben, die nicht von einem Marktplatzvermittler besteuert werden.
  • Marktplatzverkäufer im amerikanischen Bundesstaat: Du musst dich wahrscheinlich registrieren. Wende dich an das Arkansas DFA für weitere Informationen.
  • Erfahre hier mehr.

Mehr Bundesstaaten-Profile findest du in der Übersicht aller US-Bundesstaaten. Welcher Staat für deine Gründung der richtige ist, klärt der Leitfaden Welcher US-Sitzstaat ist am besten? Und wie du eine US-LLC ohne US-Betriebsstätte komplett steuerfrei führst, zeigt dir unsere Schwesterkanzlei nullsteuer.llc.

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