Entergy will Bau eines Hybrid-Kraftwerk in Texas
Das amerikanische Elektrizitätsunternehmen Entergy Corp (ETR.N) plant den Bau eines 1.215-Megawatt-Kraftwerks Texas. Es soll eine Kombination aus Erdgas und Wasserstoff verbrennen.
Das amerikanische Elektrizitätsunternehmen Entergy Corp (ETR.N) plant den Bau eines 1.215-Megawatt-Kraftwerks in Orange County, nahe der Golfküste an der Grenze zwischen Texas und Louisiana. Es soll eine Kombination aus Erdgas und Wasserstoff verbrennen.
Dies ist nur eines von mehreren Wasserstoffprojekten, die von US-Versorgungsunternehmen entwickelt werden. Bis der Wasserstoff fossile Brennstoffe vollständig ersetzen kann, muss noch einiges geschehen. Nach Ansicht von Analysten müssen Energieunternehmen durch Gesetze und Vorschriften dazu gebracht werden, Milliardenbeträge zu investieren, um die Kosten für die Herstellung von grünem Wasserstoff zu senken.
Wasserstoff, der keine Kohlendioxidemissionen erzeugt, wird bereits von einer Reihe großer Industriekunden von Entergy verwendet und kann in unternehmenseigenen Speichern gelagert werden. Der Großteil dieses Wasserstoffs, wie auch der überwiegende Anteil des weltweit produzierten Wasserstoffs, stammt aus fossilen Brennstoffen und wird daher nicht als grün bezeichnet. Dazu müsste er aus kohlenstofffreien Quellen stammen.
Beantragung der Baugenehmigung steht noch aus
Der Bau der Anlage wird mehr als 7.000 direkte Arbeitsplätze und fast 1,8 Milliarden Dollar an wirtschaftlichen Aktivitäten in der regionalen Wirtschaft schaffen. Nach Inbetriebnahme würde das Kraftwerk ungefähr 27 dauerhaft Beschäftigte haben und über 230.000 Haushalte mit Strom versorgen können.
Entergy will in den kommenden Monaten bei der Public Utility Commission of Texas die Genehmigung für den Bau des Kraftwerks beantragen. Wenn die PUC den Antrag genehmigt, wird Entergy mit dem Bau im zweiten Quartal 2023 beginnen und das Kraftwerk voraussichtlich im Sommer 2026 in Betrieb nehmen.
Du möchtest Teil der texanischen Wirtschaft werden?
Die engen Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten sind bekannt. Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum investieren seit Jahren hohe Summen in die USA. Der Lone Star State sticht mit seiner Attraktivität für Unternehmen ins Auge. Wenn du planst, nach Texas zu expandieren, steht dir die Kanzlei Mount Bonnell gerne als dein kompetenter deutschsprachiger Ansprechpartner in Austin, Texas, zur Seite. Ein Beratungsgespräch ist hilfreich, um wichtige strategische Fragen zu beantworten. Insbesondere Themen wie US-Rechtsformen, US-Visa und steuerliche Fragen sollten frühzeitig geklärt werden. Warum sich der Standort lohnt, liest du unter Was Texas als US-Standort so attraktiv macht; weitere Beiträge findest du unter Aktuelles.
Beratung & Umsetzung
Wenn du prüfen möchtest, was das für deine persönliche Situation bedeutet, vereinbare am besten ein Beratungsgespräch.