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Delaware: The First State

Flüsse und Wälder prägen Delawares Landschaft. Die Unternehmenszentralen von Global Playern, die das wirtschaftliche Bild gestalten, stehen dazu im Gegensatz. Der Staat, der sich an der Ostküste der Vereinigten Staaten befindet, stellt für gut eine Million Menschen das Zuhause dar (Stand 2024). Hinsichtlich der Einwohner bedeutet dies die 45. Stelle im nationalen Vergleich. Delaware hat lediglich drei Counties und damit die wenigsten aller Bundesstaaten. Außerdem ist er mit knapp 6.500 km² der zweitkleinste im Land.

Wenn du dich mit deinem Unternehmen in Delaware niederlassen möchtest, befindest du dich in bester Gesellschaft von Fortune-500-Unternehmen, Startups und Familienbetrieben. Ein wettbewerbsfähiges Geschäftsklima, eine gute Lage samt zuverlässiger Infrastruktur und top ausgebildete Arbeitskräfte machen Delaware zu einem der besten Bundesstaaten für dein Investment.

Der “First State” ist die Heimat von mehr als einer Million Unternehmen und ist der Geburtsort von internationalen Spitzenunternehmen wie Coca-Cola, der Bank of America oder AT&T.


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Top Adresse in der Region Mittelatlantik

Ein effizientes Geschäftsklima wird Delaware von U.S. News & World Report bescheinigt. In dem Ranking wird der Staat an sechster Stelle geführt. Laut Forbes weist Delaware die zweitniedrigsten Geschäftskosten in den USA auf. Im Vergleich zum Durchschnitt im Land fallen die Kosten 25 Prozent geringer aus. Dies ist umso erstaunlicher, da der Nordosten generell als Hochkostenregion gilt. 

Das sind sicherlich Gründe, warum Unternehmen wie die FMC Corporation oder JP Morgan Chase von Delaware aus agieren. Die Unternehmen profitieren ebenso von den äußerst vorteilhaften Rahmenbedingungen hinsichtlich der Steuern. Neben einer Körperschaftsteuer von 8,7% fallen keine Umsatzsteuer und keine Mehrwertsteuer an; Delaware erhebt allerdings eine Gross Receipts Tax auf die Unternehmensumsätze. Steuerverbindlichkeiten werden reduziert, sofern das Unternehmen eine erhebliche Lohnsumme oder Eigentum in Delaware aufweisen kann. Außerdem werden lokale Investitionen belohnt.

Der “First State” bietet ein wirtschaftlich attraktives Umfeld, das du in der Region Mittelatlantik kein zweites Mal finden wirst. Die Ausgangslage, um ein Unternehmen zu gründen und strategisch zu positionieren, ist hier hervorragend.

Landesweit die Nummer 1 für Patente pro Kopf

Im "First State" verbindet sich kollaborativer Geist mit interdisziplinärer Stärke. Dieses Zusammenspiel sorgt für eine Vielzahl an Innovationen. Eine Menge leistungsstarker Inkubatoren und Co-Working-Spaces verstärkt diesen Effekt. Die Erfolgsbilanz umfasst einige große Namen der heutigen Geschäftswelt, darunter DuPont, Gore und Incyte. 

Startups werden in Delaware durch eine vielfältige Belegschaft und die ideale Lage im Zentrum von mehr als 100 Top-Universitäten unterstützt. Das wirtschaftsfreundliche rechtliche und regulatorische Klima sind nur einige der vielen Vorteile, die Innovationen in Delaware erleichtern. Im “U.S. State Innovative Index” (Bloomberg, 2020) nahm der “First State” ebenso einen achten Platz ein, wie bei dem Rating der “Most Innovative State” (Wallethub, 2021).

Außergewöhnlicher Talentpool

Delaware kann landesweit die höchste Konzentration an Chemikern, Chemieingenieuren und Chemietechnikern vorweisen. Auch in allen anderen Bereichen sind in Delaware top Arbeitskräfte zu finden. In Wissenschaft, Technik und Gesundheit kann Delaware jeweils die vierthöchste Konzentration von Doktoren vorweisen. Insgesamt kann festgehalten werden, dass es hier einen der besten Talentpools des Landes gibt.

Neben den bereits genannten Universitäten trägt eine hohe Konzentration an Forschungslaboren und forschungsintensiven Unternehmen dazu bei, dass nicht nur die Qualifikationen der Talente hochgehalten werden, sondern auch die der Arbeitgeber.

Großes Investment in den Hafen von Wilmington

Der Hafen von Wilmington in Delaware ist ein strategisch günstig gelegener Tiefwasserhafen am Zusammenfluss der Christina und Delaware. Er ist nur 100 Kilometer vom Atlantischen Ozean entfernt. Der Hafen bedient mehr als 200 Millionen nordamerikanische Verbraucher und ist Nordamerikas führender Frischfruchthafen mit dem größten dockseitigen Kühlkomplex auf dem Kontinent.

Im Jahr 2018 schloss der emiratische Hafenbetreiber Gulftainer einen 50 Jahre andauernden Pachtvertrag mit dem Staat Delaware. Gulftainer wird in dem Zeitraum 600 Millionen Dollar investieren und die Kapazität des Hafens verfünffachen. Der Hafen soll als größte Logistikeinrichtung am Delaware River etabliert werden.

Einkommensteuer in Delaware

Delaware erhebt eine Einkommensteuer von 2,2 bis 6,6%, abhängig vom Einkommen. Zusätzlich sind Einkommensteuern im Bund zu bezahlen.

Körperschaftsteuer in Delaware

Delaware erhebt eine Körperschaftsteuer von 8,7%. Zusätzlich ist Körperschaftsteuer im Bund zu bezahlen.

Sales Tax in Delaware

Es gibt in den USA keine Umsatzsteuer bzw. Mehrwertsteuer (VAT) nach europäischem Muster. Stattdessen wird in den USA von Bundesstaaten, Landkreisen und Gemeinden eine lokale Sales Tax auf den Verkauf von Produkten (nicht aber Dienstleistungen) erhoben. 

Sales Tax Satz in Delaware

Delaware erhebt keine Sales Tax. 

Mehr Bundesstaaten-Profile findest du in der Übersicht aller US-Bundesstaaten. Welcher Staat für deine Gründung der richtige ist, klärt der Leitfaden Welcher US-Sitzstaat ist am besten? Alles zur Gründung im First State bündelt unsere Seite Delaware. Und wie du eine US-LLC ohne US-Betriebsstätte komplett steuerfrei führst, zeigt dir unsere Schwesterkanzlei nullsteuer.llc.

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