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US-Firmengründung

Die US-Wirtschaft ist gleichzeitig zu heiß und zu kalt

Die Wirtschaft bleibt ein Phänomen und tut sich schwerer mit dem Neustart, als es im Frühjahr noch anzunehmen war.

23. Juli 2021 | 2 Min. Lesezeit | Kanzlei Mount Bonnell, Austin TX
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Nachfrage kann nicht bedient werden

Die Biden-Administration und die Federal Reserve setzen darauf, dass sie einen reibungslosen Übergang zu einer Wirtschaft erreichen können, die sich des Wohlstands erfreut, ohne eine frustrierend hohe Inflation zu verursachen. Dafür muss ein riesiges Missverhältnis zwischen der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen und dem Angebot an diesen behoben werden. Es ist nicht klar, wie lange das dauern wird.

Die Verbrauchernachfrage ist außergewöhnlich hoch. Die Einzelhandelsumsätze waren im Juni 20 Prozent höher als im Juni 2019. Die Unternehmen hatten es aber schwer, die Produktion zu steigern, um die Nachfrage zu befriedigen. Lieferengpässe sind in vielen Branchen zu beobachten. Die Prognostiker hatten im Frühjahr anderes erwartet.

Karen Dynan, Harvard-Ökonomin und ehemalige Beamtin bei der Federal Reserve und dem Finanzministerium, ist der Auffassung, dass solche Reibungen hätten erwartet werden sollen. Sie sieht diese auch in Zukunft weiterhin bestehen.

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Verbraucherpreisindex steigt schneller als die Löhne

Die Folge ist eine hohe Preisinflation, sodass es unklar ist, ob es den Arbeitnehmern durch die Lohnerhöhungen wirklich besser geht. Die durchschnittlichen Stundenlöhne im privaten Sektor stiegen in den ersten sechs Monaten des Jahres langsamer als der Verbraucherpreisindex.

Der Chefökonom für die USA bei Capital Economics, Paul Ashworth, nutzt für die aktuelle Phase den Begriff Stagflation. Es ist eine Kombination aus stagnierendem Wachstum und Inflation. Das reale Wachstum ist zwar stark, allerdings schwächer als erwartet. Die globalen Finanzmärkte weisen starke Schwankungen auf, die immer mehr darauf hindeuten, dass die kommenden Jahre den schleppenden 2010er Jahren ähneln werden.

Was bedeutet das für die zu heiße und zu kalte US-Wirtschaft? Es wurde viel getan, um die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen und es gibt keinen Mangel an Nachfrage von Amerikanern, die sich aktuell vieles leisten können. Bis die Wirtschaft aber ein neues Gleichgewicht von Preisen, Löhnen, Produktion und Nachfrage gefunden hat, werden sich die Dinge nicht richtig anfühlen.

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Die USA sind für dich als Standort interessant?

Deutschland und die USA führen seit jeher enge wirtschaftliche Beziehungen. Wenn auch du Interesse daran hast, in die USA zu expandieren, steht dir die deutschsprachige Kanzlei Mount Bonnell gerne unterstützend zur Seite. In einem Beratungsgespräch können strategische Fragen geklärt werden, insbesondere wenn es um Themen wie US-Rechtsformen, US-Visa und steuerlichen Angelegenheiten geht. Mehr zum Weg über den Atlantik liest du auf unserer Seite zum US-Markteintritt; weitere Beiträge findest du unter Aktuelles.

Beratung & Umsetzung

Wenn du prüfen möchtest, was das für deine persönliche Situation bedeutet, vereinbare am besten ein Beratungsgespräch.

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