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US-Firmengründung

Gesundheit in den USA: teuer, kompliziert, besser als gedacht?

Erhalte einen detaillierten Einblick in die Gesundheitsversorgung und den Versicherungsschutz für Menschen in den Vereinigten Staaten. Entdecke Tipps, wie du dich in diesem komplizierten System zurechtfindest und erfahre, was du von der amerikanischen Gesundheitsversorgung erwarten kannst.

11. Februar 2022 | 3 Min. Lesezeit | Kanzlei Mount Bonnell, Austin TX

Modernste Infrastruktur, hervorragende Ärzte und ein hoher Standard: Wer es sich leisten kann, der ist in den USA aus gesundheitlicher Sicht bestens versorgt. Staatliche Krankenversicherung gibt es hingegen nur für Ältere, Kinder bzw. Patienten mit geringem Einkommen oder Behinderung. Nicht-US-Bürger sollten sich deshalb in den Staaten selbst um Gesundheit und Versicherungsschutz kümmern, und das wirft zu Beginn meist viele Fragen auf. Wir bringen Licht ins Dunkel!

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Das US-Gesundheitssystem kurz & knapp

Als Erstes zu den Basics: In den Staaten ist die Krankenversicherung, im Gegensatz zu Europa, nicht verpflichtend. Anders als viele denken, sind die meisten US-Amerikaner aber trotzdem sehr wohl versichert. Oftmals kommt der Arbeitgeber für die Versicherung seiner Mitarbeiter (und deren Familie) auf und bezahlt einen großen Teil des Beitrags. 

Öffentliche Gesundheitsversorgung gibt es in Form von Medicare und Medicaid, diese sind allerdings nur für knapp 50 % der Bevölkerung relevant, und nur für US-Bürger. Mit Obamacare bzw. dem Affordable Care Act (ACA) versuchte man, das staatliche Angebot auszuweiten und die Gesundheit erschwinglicher zu machen, aber auch davon können nicht alle profitieren. Stattdessen dominieren in den USA nach wie vor private Einrichtungen und Versicherungsträger. Deshalb ist das US-Gesundheitswesen zwar gut, aber auch teuer, Trend steigend.

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Private Krankenversicherung: Pläne, Kosten & mehr

EPO, HMO, POS, PPO: Hinter diesen Kürzeln verstecken sich weder politische Parteien noch irgendwelche Krankheiten, sondern private US-Krankenversicherungen, die sogenannten Managed Health Care-Pläne. Aus ihnen wählst du, wenn du dich selbst um deinen Versicherungsschutz kümmerst. Sie unterscheiden sich nicht nur bei den Prämien, sondern auch bei den Leistungen und Selbstbehalten. Um den richtigen zu finden und am Ende nicht mehr als nötig zu bezahlen, sollte man deshalb seine eigenen Bedürfnisse genau kennen.

Jeder dieser Pläne verfügt in der Regel über sein eigenes Netzwerk an Gesundheitseinrichtungen, Ärzten und Spezialisten. Nimmt man diese Partner für Behandlungen in Anspruch, steigt man normalerweise auch billiger aus. Während HMO und EPO Gesundheitsleistungen außerhalb dieses Netzwerks nur in Notfällen übernehmen, sind POS und PPO flexibler, dafür die Kosten aus eigener Tasche auch tendenziell höher. 

Wie viel du bei den unterschiedlichen privaten US Health Care-Plänen bezahlst, variiert: nicht nur abhängig von deinem Alter, sondern auch vom jeweiligen Bundesstaat. Außerdem kannst du bei den einzelnen Plänen zwischen Bronze-, Silber-, Gold- und Platinum-Tarifen wählen.

Damit du trotz all der Unterschiede zwischen Europa und den USA den Durchblick behältst, haben wir die wichtigsten Begriffe für dich zusammengefasst. Denn selbst wenn man einen Versicherungsschutz in den Staaten hat, bedeutet das nicht, dass man nichts mehr aus eigener Tasche bezahlen muss.

Hier ein kurzer Guide mit den wichtigsten Begriffen der US-Krankenversicherungskosten:

  • Monatliche Prämie : Dieser Beitrag wird jeden Monat bezahlt, egal ob man Leistungen in Anspruch nimmt oder nicht (mehr zu den US-Krankenversicherungsprämien)
  • Deductible: jener Selbstbehalt, den du selbst bezahlst, bevor dein Versicherungsschutz greift und die Versicherung Kosten übernimmt (mehr zum Selbstbehalt)
  • Coinsurance: deine Selbstbeteiligung nach Erfüllung des Selbstbehalts. Sie legt fest, welchen Prozentsatz du selbst für Leistungen bezahlen musst (mehr zur Selbstbeteiligung)
  • Copay: eine fixe Gebühr, für die du selbst z. B. bei gewissen Medikamenten oder Arztbesuchen aufkommen musst
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Noch Fragen zu Gesundheit & Co.?

Wir haben dem Thema Gesundheitswesen und US-Krankenversicherung eine eigene Reihe an Artikeln gewidmet, in denen wir näher auf die einzelnen Themen eingehen. Wenn du also noch tiefer in die Materie eintauchen willst, lies hier weiter. Alles Weitere rund um den Umzug in die USA findest du in unserem Umzugs-Bereich und in unseren News.

Beratung & Umsetzung

Wenn du prüfen möchtest, was das für deine persönliche Situation bedeutet, vereinbare am besten ein Beratungsgespräch.

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