1. Es gibt keine allgemeine Gesundheitsversorgung
Die US-Regierung bietet keine allgemeine Gesundheitsversorgung für Bürger oder Besucher an. Jedes Mal, wenn du eine medizinische Versorgung in Anspruch nimmst, muss jemand dafür bezahlen.
2. Die Gesundheitsversorgung ist sehr teuer
Laut einer Website der US-Regierung kann ein Beinbruch mit einer Rechnung über 7.500 Dollar enden. Wenn du drei Tage im Krankenhaus bleiben musst, kostet das wahrscheinlich etwa 30.000 Dollar.

3. Die meisten Menschen in den USA sind krankenversichert
Die Krankenversicherung schützt dich davor, dass du Ärzten oder Krankenhäusern viel Geld schuldest, wenn du krank wirst oder dich verletzt. Um eine Krankenversicherung abzuschließen, musst du regelmäßige Zahlungen (so genannte "Prämien"; Beiträge) an eine Krankenversicherungsgesellschaft leisten. Im Gegenzug erklärt sich das Unternehmen bereit, einige oder alle deiner Arztrechnungen zu bezahlen.
Die wichtigsten Begriffe und Informationen rund um die US-Krankenversicherung findest du hier.
4. Dein Hausarzt (“Primary Care Physician” oder “PCP”) ist deine erste Anlaufstelle
Nachdem du eine Krankenversicherung abgeschlossen hast, kannst du einen Hausarzt wählen, der dem Netzwerk deiner Versicherung angehört. Deinen Hausarzt suchst du auf, wenn du eine ärztliche Untersuchung oder einen Labortest benötigst, wenn du krank bist oder wenn du eine laufende Behandlung brauchst, z. B. bei Diabetes oder Bluthochdruck.
5. In der Regel benötigst du einen Termin, um medizinische Versorgung zu erhalten
Wenn du deinen Hausarzt aufsuchen möchtest, musst du in dessen Praxis anrufen und einen Termin vereinbaren. Wenn du anrufst, musst du erklären, warum du den Termin brauchst. Wenn du krank bist oder dich verletzt hast, bekommst du sehr bald einen Termin. Wenn du nur eine Routineuntersuchung benötigst, musst du möglicherweise mehrere Wochen oder sogar einen Monat warten. Einen Überblick über das ganze Thema gibt dir unsere Seite Gesundheit in den USA; die Unterschiede der Versicherungsmodelle erklärt dir der Beitrag HMO, PPO, POS & EPO, und was dich das Ganze kostet, liest du unter Krankenversicherung beim US-Umzug.