1910 war fast jeder elfte Amerikaner in Deutschland geboren oder hatte deutsche Eltern. Acht Jahre später war ihre Sprache verdächtig.
Aus Sauerkraut wurde Liberty Cabbage: Deutschamerikaner in zwei Weltkriegen und die Kriegsgefangenen in Texas
Teil des Leitfadens Die Deutschen & Amerika
Vor 1914 waren die Deutschen in Amerika die Einwanderer, über die man sich keine Sorgen machte. Fleißig, sparsam, gut organisiert, mit eigenen Schulen, Zeitungen und Vereinen. Vier Jahre später unterschrieben Schulkinder Gelöbnisse, keine Fremdsprache mehr zu sprechen, Kirchen wurden gelb angestrichen, und Sauerkraut hieß Liberty Cabbage. Zwei Weltkriege haben die Deutschamerikaner tiefer verändert als jede Auswanderungswelle. Diese Geschichte gehört zur Geschichte jeder Familie mit deutschen, österreichischen oder Schweizer Wurzeln in Amerika, und sie hat einen eigenen Schauplatz in Texas.
1Die größte Einwanderergruppe vor dem Sturm
Die meisten deutschen Einwanderer, mehr als fünf Millionen, kamen im 19. Jahrhundert. Noch 1910 waren etwa neun Prozent der amerikanischen Bevölkerung in Deutschland geboren oder hatten deutsche Eltern, mehr als bei jeder anderen Gruppe. Das schreibt die Historikerin Katja Wüstenbecker von der Universität Jena in ihrem Essay für das Deutsche Historische Institut in Washington. In manchen Regionen der Ostküste und des Mittleren Westens stellten sie bis zu 35 Prozent der Einwohner; Milwaukee, St. Louis und Cincinnati bildeten das sogenannte deutsche Dreieck.
Keine andere Einwanderergruppe gründete so viele Vereine: Schützen, Sänger, Turner, Literaten, Landsmannschaften, Unterstützungskassen für Witwen und Waisen. Bis 1915 gab es Tausende davon im ganzen Land, in New York, Philadelphia, Chicago und Milwaukee jeweils mehr als zweihundert. Politisch fühlte sich die große Mehrheit dabei nicht dem Kaiserreich verpflichtet. Sie liebte die alte Sprache und die alten Lieder, nicht den Kaiser. Wie aus diesem Netz aus Zeitungen, Kirchen und Vereinen später so wenig wurde, erzählt unser Beitrag über die deutsche Presse und die Vereine in Amerika.
21914 bis 1917: vom geachteten Nachbarn zum Verdächtigen
Als der Krieg in Europa begann, hielten die Vereinigten Staaten sich heraus, und die meisten Deutschamerikaner wollten genau das. Doch die Stimmung kippte. Im Mai 1915 versenkte ein deutsches U-Boot vor der irischen Küste die Lusitania; fast 1.200 Menschen starben, darunter 124 Amerikaner. Deutsche Agenten sprengten Munitionslieferungen und Hafenanlagen, am bekanntesten ist die Explosion auf Black Tom Island im Hafen von New York im Juli 1916. Damit standen nicht mehr nur deutsche Staatsbürger, sondern auch Deutschamerikaner unter Generalverdacht.
Für Texas kam ein besonderer Schlag hinzu. Am 1. März 1917 veröffentlichte die Regierung Wilson die Zimmermann-Depesche, ein abgefangenes, verschlüsseltes Telegramm an den deutschen Botschafter in Washington zur Weiterleitung an den mexikanischen Präsidenten. Darin versprach Berlin Mexiko für ein Bündnis die Rückgabe der früheren Gebiete in Texas, Arizona und New Mexico. Die Dallas Morning News zeichnete Deutschland als Teufel, der mit Mexiko um Texas feilscht. Für die vielen Deutschen im Hill Country war das ungefähr so hilfreich wie ein Brief aus Berlin, der ihr eigenes County an Mexiko verschenkt. Am 6. April 1917 erklärten die USA Deutschland den Krieg.
3Alien Enemies: Registrierung, Sperrzonen, Lager
Unmittelbar nach der Kriegserklärung erklärte Präsident Wilson alle deutschen Staatsbürger zu „alien enemies“. Sie durften nicht mehr in der Nähe militärischer Anlagen, in Hafenstädten oder in der Hauptstadt leben, mussten ihre Bankkonten und ihr Vermögen offenlegen und sich 1918 registrieren und Fingerabdrücke abgeben lassen. Wer sich nicht daran hielt oder als gefährlich galt, kam in ein Internierungslager. Unter den Internierten in Fort Oglethorpe war Karl Muck, der Dirigent des Boston Symphony Orchestra.
Auch das Geld geriet unter Aufsicht. Der Treuhänder für feindliches Vermögen, A. Mitchell Palmer, verwaltete bis Kriegsende rund 32.000 Vermögenswerte im Wert von etwa 800 Millionen Dollar. Eine Woche vor dem Waffenstillstand erlaubte ein Gesetz den Verkauf beschlagnahmter Patente; rund 4.500 gingen an die Chemical Foundation der amerikanischen Chemieindustrie. In Chicago entzog der Stadtrat am 1. Mai 1918 allen nicht eingebürgerten Personen gleich welcher Nationalität die Gewerbelizenz und ließ damit mehr als 6.000 Handwerker, Ladenbesitzer und Wirte ohne Arbeit.
Wer ein Unternehmen hatte, bewies seine Loyalität mit Kriegsanleihen, Fahnen am Firmengebäude und oft mit einem neuen Namen. Wüstenbecker zitiert ein typisches Ultimatum: Die German-American Bank in Milwaukee solle schließen, bis sie einen Namen trage, der durch und durch amerikanisch sei. Die Brauer traf es doppelt, denn mit dem Krieg kam die Prohibition; davon erzählt unser Beitrag über die deutschen Brauer.
| Lager | Wer dort festgehalten wurde | Zahl |
|---|---|---|
| Hot Springs, North Carolina | Angestellte deutscher Passagier- und Handelsschiffe | der Großteil von rund 2.300 |
| Fort McPherson, Georgia | Personal der deutschen Marine | rund 1.300 |
| Fort Oglethorpe, Georgia | Verdächtige Zivilisten: Akademiker, Journalisten, Geschäftsleute, Künstler | rund 1.400 für die Dauer des Krieges |
| Fort Douglas, Utah | Kriegsgefangene, „alien enemies“ und Kriegsdienstverweigerer | rund 500, über 800 und rund 200 |
| Treuhänder für feindliches Vermögen bis Kriegsende | rund 32.000 Vermögenswerte, etwa 800 Millionen Dollar | |
| An die Chemical Foundation verkaufte deutsche Patente | rund 4.500 | |
Quelle: Katja Wüstenbecker, „German-Americans during World War I“, Immigrant Entrepreneurship, German Historical Institute. Gelesen am 24. Oktober 2026.
4Der Kampf gegen die Sprache
Im Herbst 1917 wurde aus dem Krieg gegen Deutschland ein Krieg gegen das Deutsche. Bis März 1918 hatten 38 der 48 Bundesstaaten den Deutschunterricht an Schulen eingeschränkt oder beendet. Bibliotheken kündigten deutsche Zeitungen, verbannten deutsche Bücher in den Keller, manche verbrannten sie bei patriotischen Feiern. Viele Orchester spielten keine deutschen und österreichischen Komponisten wie Beethoven oder Mozart mehr. Schulkinder mussten versprechen, keine Fremdsprache zu benutzen, Kirchen deutscher Gemeinden wurden gelb angestrichen.
Am schlimmsten wurde es nach den ersten großen amerikanischen Verlusten im Frühjahr 1918. Im April 1918 lynchte ein Mob in Illinois Robert Prager, einen in Deutschland geborenen Mann, der die amerikanische Staatsbürgerschaft beantragt hatte. Die Täter wurden vor Gericht freigesprochen. Mennoniten und Hutterer, die Deutsch sprachen und den Kriegsdienst verweigerten, wurden besonders angefeindet; mehr als 1.500 von ihnen zogen nach Kanada.
Texas machte mit. Anfang 1918 verabschiedete das Parlament in Austin Loyalitätsgesetze, die den Gebrauch der deutschen Sprache und die Zurschaustellung deutscher Kultur in der Öffentlichkeit verboten. Im Wharton County peitschte eine Bürgerwehr einen Deutschen öffentlich aus und teerte und federte ihn, weil er keine Kriegsanleihen gekauft hatte. Was das für die Sprache im Hill Country bedeutete, erzählt unser Beitrag über das Texasdeutsch.
4.1Liberty Cabbage, Liberty Pups und Liberty Measles
Manches davon wäre komisch, wenn es nicht so ernst gemeint gewesen wäre. Im April 1918 baten Gemüsehändler die Lebensmittelbehörde, Sauerkraut umzubenennen, weil der Absatz seit Kriegsbeginn um 75 Prozent gefallen war. Fortan hieß es Liberty Cabbage, und der Absatz stieg sofort. Hamburger wurden zu Liberty Sandwiches, der Dackel zum Liberty Pup und die Röteln, im Englischen German measles, zu Liberty Measles. Orte namens Berlin oder Hamburg hießen plötzlich Pershing oder Belgium.
4.2Ein Lehrer, ein Zehnjähriger und der Supreme Court
Ein Gesetz Nebraskas vom 9. April 1919 schrieb vor, an allen Schulen jedes Fach auf Englisch zu unterrichten; Fremdsprachen durften erst nach der achten Klasse gelehrt werden. Am 25. Mai 1920 las der Lehrer Meyer an der Zion Parochial School im Hamilton County mit dem zehnjährigen Raymond Parpart auf Deutsch. Er wurde verurteilt. Am 4. Juni 1923 hob der Supreme Court das Urteil in Meyer v. Nebraska auf. Ohio, Iowa und Nebraska hatten die strengsten Sprachgesetze des Landes; die obersten Richter erklärten sie 1923 und 1925 für verfassungswidrig.
5Was nach 1918 blieb
Der Krieg endete am 11. November 1918, die Folgen nicht. Viele Deutschamerikaner verbargen ihre Herkunft. In der ersten Volkszählung nach dem Krieg verschwanden scheinbar rund 900.000 in Deutschland geborene Amerikaner, um unter „in Amerika geboren“ oder anderen Herkünften wieder aufzutauchen. Namen wurden gekürzt oder übersetzt, Vereine benannten sich um, deutsche Theater schlossen, Gemeinden wechselten im Gottesdienst ins Englische. Wer heute in den Akten nach einem Vorfahren sucht, stolpert genau über diese Brüche; unser Leitfaden zur Ahnenforschung hilft dabei.
In Texas hielt sich das Deutsche zäher. Das Handbook of Texas beschreibt, wie zwei Weltkriege und die damit verbundenen Vorurteile das Interesse an deutschem Brauchtum beschädigten und den Gebrauch der Sprache zurückdrängten. Die deutschsprachige Presse des Staates verstummte aber erst Anfang der 1950er Jahre.
6Zweiter Weltkrieg: Proklamationen, Lager und ein Fluchtversuch
Unmittelbar nach dem Angriff auf Pearl Harbor unterzeichnete Präsident Roosevelt die Proklamationen 2525, 2526 und 2527, mit denen mutmaßlich gefährliche „enemy aliens“ festgenommen werden konnten. Das FBI und andere Behörden nahmen Tausende fest, vor allem Menschen japanischer, deutscher und italienischer Herkunft. Viele kamen nach einer Anhörung wieder frei, für viele andere endete sie in der Internierung, in einigen Fällen bis über das Kriegsende hinaus. Die National Archives halten fest, dass manche von ihnen tatsächlich Sympathien für die Achsenmächte hatten, viele andere aber auf dünne Beweise oder unbelegte Anschuldigungen hin festgehalten wurden.
Die USA boten lateinamerikanischen Staaten zudem an, dort lebende „enemy aliens“ zu internieren. Über fünfzehn Länder schoben insgesamt mehr als 6.600 Menschen japanischer, deutscher und italienischer Herkunft in die Vereinigten Staaten ab. Bis Kriegsende waren über 31.000 mutmaßliche „enemy aliens“ und ihre Familien interniert, darunter auch einige jüdische Flüchtlinge aus Deutschland. Das letzte Lager schloss das Justizministerium 1948.
6.1Drei Lager in Texas
Drei der rund zwanzig Lager der Einwanderungsbehörde lagen in Texas: Seagoville, Kenedy und Crystal City. In Kenedy, einem früheren Lager des Civilian Conservation Corps, trafen im April 1942 die ersten Internierten ein, 456 Deutsche, 156 Japaner und 14 Italiener, die Deutschen und Italiener überwiegend aus Mittel- und Südamerika. Mehr als 3.500 Menschen gingen bis 1944 durch das Lager. Kurz berühmt wurde es durch die Flucht und Wiederergreifung von Fritz Kuhn, dem Führer des German American Bund, und zwölf Matrosen des Panzerschiffs Graf Spee. Viele Internierte wurden über Lissabon gegen gefangene Amerikaner ausgetauscht, an Bord der Gripsholm und der Drottningholm.
Crystal City war das größte Lager der Einwanderungsbehörde und für Familien gedacht. Die ersten deutschen Internierten kamen im Dezember 1942, im Mai 1945 lebten dort 3.326 Menschen. Deutsche und Japaner hatten eigene Schulen, eigene Läden, den German General Store und den Japanese Union Store, und arbeiteten für zehn Cent die Stunde, unter anderem als Bäcker und Wurstmacher. Für die deutschen Interessen in den USA sprach in dieser Zeit die Gesandtschaft der Schweiz in Washington, die als Schutzmacht Lager besuchte und Beschwerden an das State Department weiterleitete.
| Ort oder Programm | Was es war | Zahlen |
|---|---|---|
| Internierung landesweit | Mutmaßliche „enemy aliens“ und ihre Familien in Lagern der Einwanderungsbehörde und des Militärs | über 31.000 bis Kriegsende |
| Deportationen aus Lateinamerika | Japaner, Deutsche und Italiener aus über fünfzehn Ländern | über 6.600 |
| Kenedy Alien Detention Camp | Männerlager, ab April 1942, ab 1. Oktober 1944 Kriegsgefangenenlager | über 3.500 Internierte; unter den ersten 626 waren 456 Deutsche |
| Crystal City | Größtes Lager der Einwanderungsbehörde, für Familien, erste Deutsche im Dezember 1942 | Höchststand 3.326 im Mai 1945 |
| Seagoville | Lager in einem 1941 als Frauengefängnis gebauten Komplex, auch für Ehepaare ohne Kinder | höchstens 647 |
| Kriegsgefangene in den USA | Deutsche, Italiener, Japaner | 425.000 in 511 Haupt- und Nebenlagern bei Kriegsende |
| Kriegsgefangene in Texas | vor allem Deutsche, rund doppelt so viele Lager wie in jedem anderen Staat | 78.982 bei Kriegsende |
Quellen: National Archives, World War II Enemy Alien Control Program Overview; Texas State Historical Association, Handbook of Texas: Kenedy Alien Detention Camp, World War II Internment Camps, German Prisoners of War. Gelesen am 24. Oktober 2026.
7„Fritz Ritz“: deutsche Kriegsgefangene in Texas
Ab 1943 kamen die Gefangenen in Wellen: mehr als 150.000 nach der Kapitulation des Afrikakorps 1943, nach der Landung in der Normandie bis Dezember 1944 rund 30.000 im Monat. Bei Kriegsende saßen 425.000 feindliche Kriegsgefangene in 511 Haupt- und Nebenlagern in den USA. Texas hatte etwa doppelt so viele Lager wie jeder andere Bundesstaat, wegen des Platzes und, kurioserweise, wegen des Klimas: Die Genfer Konvention von 1929 verlangte ein ähnliches Klima wie am Ort der Gefangennahme, und Texas galt offenbar als Nordafrika-tauglich. Bei Kriegsende hielt der Staat 78.982 Gefangene, vor allem Deutsche.
Die Lager lagen über den ganzen Staat verteilt, eigens gebaut etwa in Hearne, Huntsville und Mexia, dazu auf Militärgeländen wie Fort Sam Houston und Camp Swift im Bastrop County. Weil die jungen Männer an der Front waren, arbeiteten die Gefangenen auf den Farmen. Die Farmer zahlten der Regierung den ortsüblichen Lohn von 1,50 Dollar am Tag, der Gefangene bekam 80 Cent in Kantinengutscheinen. Sie pflückten Pfirsiche und Zitrusfrüchte, ernteten Reis, sammelten Pekannüsse und hackten Baumwolle. Offiziere mussten nicht arbeiten, und nur wenige meldeten sich freiwillig.
Viele Gemeinden nannten ihr Lager spöttisch „Fritz Ritz“, weil es manchen zu komfortabel erschien. Es gab Kurse von Englisch bis Ingenieurwesen, Orchester, Theatergruppen, Lagerzeitungen und Fußballmannschaften; manche Gefangene belegten Fernkurse an Universitäten, die in Deutschland anerkannt wurden. Nur 21 Gefangene entkamen. Viele Farmer erinnerten sich mit Bewunderung und sogar Zuneigung an ihre Arbeiter, und nicht wenige der Heimkehrer äußerten den Wunsch, nach Texas zurückzukommen. Mehr als 100 Gefangene, die an Verwundungen oder Krankheiten starben, liegen auf dem Nationalfriedhof von Fort Sam Houston in San Antonio.
Und am anderen Ende der Welt führte ein Texaner mit deutschem Großvater den Krieg: Chester W. Nimitz aus Fredericksburg führte ab Weihnachten 1941 die Pazifikflotte. Im alten Hotel seiner Familie zeigt das National Museum of the Pacific War heute diese Geschichte.
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8Das neueste Kapitel
Die Weltkriege haben die Deutschamerikaner leiser gemacht, aber nicht weniger zahlreich. Bis heute nennen über 40 Millionen Menschen in den USA eine deutsche Abstammung. Ihre Großeltern lernten, nicht aufzufallen, und bauten trotzdem weiter: Höfe, Firmen, Gemeinden. Menschen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bauen seit Jahrhunderten in Amerika, auch durch die dunklen Jahre hindurch. Unsere Mandanten sind das neueste Kapitel dieser Geschichte. Sie kommen mit einem Visum, einer Firma und einem Plan.
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- Vor dem Ersten Weltkrieg galten Deutschamerikaner als gut integrierte, geachtete Gruppe; mit dem Kriegseintritt 1917 wurde deutsche Herkunft zur Last.
- Deutsche Staatsbürger wurden registriert, aus Sperrzonen verwiesen und zum Teil interniert; bis März 1918 schränkten 38 von 48 Staaten den Deutschunterricht ein, Texas erließ Loyalitätsgesetze.
- Der Supreme Court kippte 1923 mit Meyer v. Nebraska das Verbot, Kinder in einer Fremdsprache zu unterrichten.
- Im Zweiten Weltkrieg lagen drei der Internierungslager der Einwanderungsbehörde in Texas, dazu kamen dort bis Kriegsende 78.982 Kriegsgefangene, vor allem Deutsche.
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