Dein Visum lässt dich ins Land. Für die Waffe brauchst du eine Ausnahme, und zwar die richtige.
Waffen in den USA mit Visum: wann E-2, L-1, H-1B, O-1 und B-1 eine Ausnahme brauchen und warum ein Fehler dich deinen Status kosten kann
Teil des Leitfadens Freiheit in den USA: was sie im Recht und im Alltag bedeutet, vom ersten Verfassungszusatz bis zur Feuerwehr in deinem Ort
Diese Seite gilt nur für Nichteinwanderer: für alle, die mit einem befristeten Visum wie E-2, L-1, H-1B, O-1 oder B-1 in den USA sind, und für ESTA-Besucher. Sie zeigt, welche Ausnahme vom Waffenverbot des Bundes dir offensteht, was sie beim Kauf verlangt, was dein Bundesstaat darüber legt und was ein Verstoß für deinen Status bedeutet.
Diese Seite gilt nur für Nichteinwanderer: für alle, die mit einem befristeten Visum wie E-2, L-1, H-1B, O-1 oder B-1 in den USA sind, für ihre Angehörigen und für ESTA-Besucher. Sie zeigt, welche Ausnahme vom Waffenverbot des Bundes dir offensteht, was sie beim Kauf verlangt, was dein Bundesstaat darüber legt und was ein Verstoß für deinen Status bedeutet. Den allgemeinen Rahmen für alle Nicht-Staatsbürger, mit den Begriffen der Waffenbehörde ATF und den Ausschlussgründen, die für jeden gelten, erklärt Waffenbesitz in den USA als Ausländer. Wer eine Green Card hat, ist kein Nichteinwanderer; für ihn ist die Seite Waffe kaufen mit Green Card die richtige.
Eine Regel steht über allem, was folgt: Ob du eine Waffe kaufen oder besitzen darfst, hängt von deinem Status und von deinem Bundesstaat ab. Prüfe beides vor jedem Kauf an deinem eigenen Fall. Ein Visum ist schnell verlängert, gewechselt oder abgelaufen, und mit ihm ändert sich die Antwort.
1Das Verbot: rechtmäßig im Land und trotzdem erfasst
Der Satz, um den es geht, steht in 18 U.S.C. § 922(g)(5)(B). Wer als Ausländer mit einem Nichteinwanderervisum in die USA zugelassen wurde, darf keine Schusswaffe und keine Munition besitzen, empfangen, versenden oder transportieren, außer er fällt unter eine der Ausnahmen in § 922(y)(2). Was ein Nichteinwanderervisum ist, verweist das Gesetz auf das Einwanderungsrecht: ein Visum, das einem Ausländer als Nichteinwanderer ordnungsgemäß erteilt wurde.
Für viele Leser ist das die eigentliche Überraschung. Ein E-2-Investor hat ein Unternehmen aufgebaut, zahlt Steuern, schickt seine Kinder auf die örtliche Schule und hält sich vollkommen rechtmäßig im Land auf. Trotzdem darf er, ohne Ausnahme, nicht einmal eine Schachtel Patronen kaufen. Der Grund liegt nicht im Verhalten, sondern in der Kategorie: Das Bundesrecht unterscheidet zwischen Menschen, die auf Dauer bleiben dürfen, und Menschen mit befristetem Status. Ein Deutscher, der zu Hause selbstverständlich mit Waffenbesitzkarte jagt, steht in Texas mit einem E-2 erst einmal vor verschlossener Tür.
Das Verbot wirkt auch in die Gegenrichtung. Nach § 922(d)(5) darf niemand, Händler wie Privatmann, einem Visuminhaber eine Waffe oder Munition überlassen, wenn er weiß oder annehmen muss, dass keine Ausnahme vorliegt. Wer dir im Freundeskreis eine Waffe leiht, geht also selbst ein Risiko ein.
2Die Jagdlizenz: die Ausnahme für Privatleute
§ 922(y)(2) nennt vier Ausnahmen, aber nur eine steht Privatleuten wirklich offen. Das Verbot gilt nicht für einen rechtmäßig mit Visum zugelassenen Ausländer, der zu rechtmäßigen Jagd- oder Sportzwecken eingereist ist oder eine in den USA rechtmäßig ausgestellte Jagdlizenz oder Jagderlaubnis besitzt. Die Einreise zu Sportzwecken ist eng gefasst. Nach 27 CFR § 478.11 zählt nur, wer zu einem organisierten Schießwettbewerb oder zur Ausstellung von Waffen auf einer Jagd- oder Sportwaffenmesse kommt. Wer mit einem E-2 oder L-1 zum Arbeiten eingereist ist, braucht deshalb die Jagdlizenz.
Zu dieser Lizenz hat die ATF zwei Klarstellungen veröffentlicht, die in der Praxis viel ausmachen. Erstens erfüllt eine gültige, nicht abgelaufene Jagdlizenz aus jedem Bundesstaat die Ausnahme; sie muss nicht aus dem Staat stammen, in dem du die Waffe kaufst. Zweitens darf ein Nichteinwanderer mit einer solchen Lizenz Waffen zur Jagd oder für den Schießstand mieten. Umgekehrt gilt: Ist die Lizenz abgelaufen, ist auch die Ausnahme weg, und zwar für Kauf und Besitz.
Wie du eine Jagdlizenz bekommst, welche Staaten einen Kurs in Hunter Education verlangen und was für Gäste aus dem Ausland gilt, erklärt der Leitfaden Jagdschein USA. Wie das in Texas aussieht, wo die meisten Jagdflächen in privater Hand sind, zeigt Jagen in Texas.
3Die anderen Ausnahmen und die Genehmigung nach § 922(y)(3)
Die übrigen drei Ausnahmen aus § 922(y)(2) betreffen den Dienst für einen Staat: offizielle Vertreter einer ausländischen Regierung, die bei der US-Regierung oder einer internationalen Organisation mit Sitz in den USA akkreditiert sind oder auf dem Weg zu ihrem Einsatzland durchreisen; ausländische Amtsträger und hohe Besucher, die das Außenministerium als solche eingestuft hat; und Polizeibeamte befreundeter Staaten in dienstlichem Auftrag. Wer als Unternehmer oder Angestellter kommt, fällt unter keine davon.
Daneben kennt das Gesetz eine Ausnahmegenehmigung. Nach § 922(y)(3) kann jeder, der mit einem Nichteinwanderervisum zugelassen wurde, beim Justizminister beantragen, vom Verbot befreit zu werden. Der Antrag muss zeigen, dass du seit mindestens 180 Tagen ununterbrochen in den USA lebst, und eine schriftliche Erklärung deiner Botschaft oder deines Konsulats enthalten. Diese Erklärung muss dir den Erwerb einer Waffe oder von Munition erlauben und bestätigen, dass dich außer dem Visum kein anderer Grund nach § 922(g) ausschließt. Bewilligt wird die Befreiung, wenn sie im Interesse der Gerechtigkeit liegt und die öffentliche Sicherheit nicht gefährdet. Nach Angaben der ATF stellst du den Antrag bei der ATF. Für Deutsche, Österreicher und Schweizer heißt das: Ohne Mitwirkung der eigenen Auslandsvertretung geht dieser Weg nicht.
Schriftlich, welches Visum zu dir und deiner Familie passt, erstellt mit unserem Immigration Attorney.
4Status für Status
Die Kategorien der Nichteinwanderer stehen in 8 U.S.C. § 1101(a)(15). Für das Waffenrecht ist die Frage bei allen dieselbe: Wurdest du mit einem Visum zugelassen, und hast du eine Ausnahme?
E-1 und E-2. Die Vertragsvisa für Händler und Investoren aus Staaten mit einem Handelsabkommen sind Nichteinwanderervisa. Wer mit einem E-2 sein Unternehmen in Texas führt, braucht für Waffe und Munition die Jagdlizenz oder eine Ausnahmegenehmigung. Das gilt für jede Person einzeln, auch für den Ehepartner und die Kinder mit abgeleitetem E-Visum. Was das E-2 sonst bedeutet, steht im Leitfaden E-2 Investorenvisum.
L-1. Für Manager und Spezialisten, die ihr Unternehmen in die USA versetzt, gilt dasselbe, ebenso für Angehörige mit L-2. Der Leitfaden zum L-1 Visum erklärt den Status selbst.
H-1B und O-1. Auch die Arbeitsvisa für Fachkräfte und für Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten sind Nichteinwanderervisa, mit derselben Folge; zum O-1 gibt es den Leitfaden O-Visum.
B-1 und B-2 mit Visum. Wer mit einem Besuchervisum kommt, braucht ebenfalls eine Ausnahme. Selbst mit Jagdlizenz scheitert ein Kauf aber meist am Wohnsitz, dazu gleich mehr. Was das Besuchervisum erlaubt, erklärt der Leitfaden ESTA und B-1 Visum.
ESTA. Wer über das Visa Waiver Program einreist, kommt ohne Visum, für Besuche von höchstens 90 Tagen nach 8 U.S.C. § 1187. Nach der Auslegung der ATF fällt er deshalb nicht unter § 922(g)(5)(B) und darf eine Waffe erwerben oder besitzen, sofern er die Regeln zum Wohnsitzstaat erfüllt. Genau daran scheitert der Urlauber: Nach der Begriffsliste der ATF hat ein Ausländer im Urlaub keinen Wohnsitzstaat, unabhängig davon, wie lange er bleibt.
| Status | Erfasst von § 922(g)(5)(B)? | Praktischer Weg |
|---|---|---|
| E-1 und E-2, auch Ehepartner und Kinder mit E-Visum | ja | gültige US-Jagdlizenz oder Ausnahmegenehmigung; Wohnsitzstaat nachweisen |
| L-1, auch L-2 für Angehörige | ja | wie beim E-Visum |
| H-1B, auch H-4 | ja | wie beim E-Visum |
| O-1, auch O-3 | ja | wie beim E-Visum |
| B-1 oder B-2 mit Visum | ja | Ausnahme möglich; als Besucher meist kein Wohnsitzstaat, also kein Kauf |
| ESTA (Visa Waiver Program) | nein, nach Auslegung der ATF | als Urlauber kein Wohnsitzstaat, also kein Kauf |
| Aufenthalt abgelaufen oder Status verletzt | erfasst von § 922(g)(5)(A) | keine Ausnahme |
Quelle: 18 U.S.C. § 922(g)(5) und (y); 8 U.S.C. § 1101(a)(15); 27 CFR § 478.11; ATF, Fragen und Antworten zu Nichteinwanderern (Archivkopie von atf.gov, Stand Dezember 2025). Gelesen am 24. Oktober 2026.
5Kaufen mit Ausnahme: Wohnsitzstaat, Formular, Kopie
Die Ausnahme ist die erste Hürde, der Wohnsitz die zweite. Die ATF ist hier eindeutig: Ein Nichteinwanderer ohne Wohnsitz in einem Bundesstaat darf keine Waffe kaufen und in Besitz nehmen; möglich ist dann nur ein Kauf, bei dem der Händler die Waffe direkt ins Ausland exportiert. Munition darf er mit Ausnahme kaufen. Wer dagegen in einem Staat ansässig ist, darf dort beim Händler kaufen, und von einem Privatmann, wenn beide im selben Staat wohnen und kein Gesetz des Staates entgegensteht.
Ansässig ist nach 27 CFR § 478.11, wer in einem Staat mit der Absicht lebt, dort sein Zuhause zu haben. Das Beispiel der Verordnung passt auf viele E-2- und L-1-Familien: Wer für drei Jahre zum Arbeiten kommt, ein Haus mietet, seine Sachen einzieht und mit der Familie dort lebt, ist dort ansässig. Handfeuerwaffen verkauft ein Händler nach § 922(b)(3) nur an Einwohner seines eigenen Staates.
Beim Händler füllst du das Formular 4473 aus, mit deiner Staatsangehörigkeit und deiner Admission Number, der Nummer deines Einreisedatensatzes I-94. Wer sich auf eine Ausnahme beruft, muss sie nach 27 CFR § 478.124 belegen; der Händler vermerkt den Nachweis, also etwa die Jagdlizenz, auf dem Formular und heftet eine Kopie an. Danach läuft die Prüfung über das NICS des FBI, und bei Nicht-Staatsbürgern fragt die NICS-Stelle bei der Einwanderungsbehörde ICE nach, ob du dich rechtmäßig im Land aufhältst. Den Ablauf Schritt für Schritt zeigt die Seite Waffe kaufen mit Green Card; für Visuminhaber kommt nur der Nachweis der Ausnahme dazu.
6Der Staat legt nach: Texas, Florida, New York
Erfüllst du das Bundesrecht, prüft als Nächstes dein Staat. Drei Beispiele zeigen, wie verschieden das ausfällt.
Texas stellt die License to Carry ausdrücklich auch Ausländern aus. Nach dem Texas Department of Public Safety können Resident Aliens und bestimmte rechtmäßig anwesende Nichteinwanderer die Lizenz bekommen, vorbehaltlich des Bundesrechts. Auf dem Formular LTC-40 verlangt das DPS von Nichteinwanderern das US-Visum, den I-94-Datensatz und eine Jagdlizenz. Die Lizenz endet nach § 411.183 des Texas Government Code spätestens, wenn der rechtmäßige Aufenthalt endet, und nach einem Jahr, wenn dieser kein festes Enddatum hat. Ohne Lizenz dürfen in Texas Personen ab 21 eine Handfeuerwaffe tragen, die nicht gesetzlich vom Besitz ausgeschlossen sind; wer ohne Ausnahme unter § 922(g)(5) fällt, ist das. Die Einzelheiten stehen auf der Seite Waffenschein Texas.
Florida erlaubt seit 2023 das verdeckte Tragen ohne Lizenz, aber nur Personen, die die Voraussetzungen der Lizenz erfüllen. Zu diesen Voraussetzungen gehört nach Florida Statutes § 790.06(2)(a), US-Staatsbürger oder Daueraufenthalter zu sein. Ein Visuminhaber darf in Florida deshalb weder mit noch ohne Lizenz verdeckt tragen, auch nicht mit Jagdlizenz.
New York vergibt Waffenlizenzen nach Penal Law § 400.00 nicht an Inhaber eines Nichteinwanderervisums, außer sie fallen unter eine Ausnahme nach § 922(y)(2). Wer in New York eine Handfeuerwaffe haben will, braucht dort ohnehin eine Lizenz der Behörde seines Wohnorts. Und wo deine texanische Lizenz in anderen Staaten anerkannt wird, zeigt Concealed Carry und Reciprocity.
| Staat | Regel |
|---|---|
| Texas | License to Carry auch für bestimmte Nichteinwanderer; Nachweis mit Visum, I-94 und Jagdlizenz; die Lizenz endet spätestens mit dem rechtmäßigen Aufenthalt |
| Florida | verdecktes Tragen, mit oder ohne Lizenz, nur für Staatsbürger und Daueraufenthalter |
| New York | keine Waffenlizenz für Inhaber eines Nichteinwanderervisums, außer bei einer Ausnahme nach § 922(y)(2) |
Quelle: Texas DPS, Formular LTC-40 und Application FAQ; Texas Government Code § 411.183; Florida Statutes §§ 790.01 und 790.06(2)(a); New York Penal Law § 400.00(1)(f). Gelesen am 24. Oktober 2026.
7Wenn der Status endet
Die Ausnahme hängt an zwei Dingen, die beide ablaufen können: an deinem Status und an deiner Jagdlizenz. Läuft die Lizenz ab, fällst du wieder unter § 922(g)(5)(B). Läuft dein Aufenthalt ab oder verletzt du die Bedingungen deines Status, gilt nach 27 CFR § 478.11 Buchstabe (A): Du hältst dich dann unrechtmäßig im Land auf, und für Buchstabe (A) kennt das Gesetz keine Ausnahme, auch nicht mit Jagdlizenz. Ab diesem Tag ist der Besitz einer Waffe, die du rechtmäßig gekauft hast, eine Bundesstraftat.
Das betrifft Situationen, die im Visumsleben alltäglich sind: ein E-2, dessen Verlängerung sich hinzieht, ein L-1, das mit dem Ende der Beschäftigung ausläuft, ein Kind, das aus dem abgeleiteten Status herauswächst. Wer eine Waffe besitzt, sollte deshalb die Fristen seines Status und seiner Jagdlizenz genauso im Blick haben wie die Fristen seines Unternehmens.
8Was ein Verstoß für Visum und Green Card bedeutet
Strafrechtlich ist ein Verstoß gegen § 922(g) nach 18 U.S.C. § 924(a)(8) mit bis zu 15 Jahren Freiheitsstrafe bedroht. Falsche Angaben auf dem Formular 4473, etwa ein Häkchen bei der falschen Antwort zum Status, sind nach § 922(a)(6) und § 924(a)(2) mit bis zu zehn Jahren bedroht.
Aufenthaltsrechtlich wiegt es schwerer. Nach 8 U.S.C. § 1227(a)(2)(C) ist jeder Ausländer ausweisbar, der nach der Einreise wegen des Kaufs, Besitzes oder Tragens einer Schusswaffe unter Verstoß gegen irgendein Gesetz verurteilt wird. Ein Verstoß gegen § 922(g)(5) gehört nach 8 U.S.C. § 1101(a)(43) außerdem zu den Aggravated Felonies, und wer nach der Einreise wegen einer Aggravated Felony verurteilt wird, ist nach § 1227(a)(2)(A)(iii) ebenfalls ausweisbar. Für den späteren Weg zur Staatsbürgerschaft gilt nach § 1101(f)(8): Wer wegen einer Aggravated Felony verurteilt wurde, kann den guten Leumund nicht mehr nachweisen. Wer heute mit einem E-2 lebt und morgen eine Green Card anstrebt, etwa über den Weg, den der Leitfaden Greencard für Unternehmer beschreibt, setzt mit einer Waffe ohne Ausnahme also mehr aufs Spiel als eine Strafe.
Welcher Weg in die USA zu dir passt, geklärt in einem Gespräch.
9Eigene Waffen aus Europa
Wer seine Jagdwaffe aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz mitnehmen will, braucht als Nichteinwanderer eine Genehmigung der ATF zur vorübergehenden Einfuhr auf dem Formular 6 NIA, zusammen mit dem Nachweis, dass eine Ausnahme vom Verbot greift. Das gilt nach der ATF für alle Nichteinwanderer, nicht für Amerikaner, die im Ausland leben. Den Ablauf erklärt der Leitfaden Jagdschein USA; was der Zoll beim Umzug sonst verlangt, steht in Umzug in die USA: Zoll.
Und noch einmal der Satz, der über allem steht: Was du darfst, hängt von deinem Status und von deinem Staat ab. Prüfe beides vor jedem Kauf, und prüfe es neu, sobald sich eines von beiden ändert.
- Wer mit einem Nichteinwanderervisum im Land ist, darf nach 18 U.S.C. § 922(g)(5)(B) keine Schusswaffe und keine Munition besitzen, außer mit einer Ausnahme nach § 922(y)(2) oder einer Ausnahmegenehmigung nach § 922(y)(3).
- Für Privatleute zählt vor allem die gültige Jagdlizenz; sie darf aus jedem Bundesstaat stammen.
- Kaufen darf nur, wer zusätzlich einen Wohnsitzstaat hat; beim Händler gehören Admission Number und eine Kopie des Nachweises zum Formular 4473.
- ESTA-Besucher sind nach der ATF nicht erfasst, haben als Urlauber aber keinen Wohnsitzstaat.
- Endet der Status, endet die Ausnahme; ein Waffendelikt macht Ausländer ausweisbar, ein Verstoß gegen § 922(g)(5) ist eine Aggravated Felony.
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