Amerika bekam von ihnen das Mikrofon, die Lochkarte und die Mondrakete. Und eine Rechnung, die bis heute offen ist.
Deutsche Erfinder in den USA: vom Grammophon über die Lochkarte bis zur Mondrakete, und ein Dorflehrer, der 1865 in Texas abgehoben haben soll
Teil des Leitfadens Die Deutschen & Amerika
Im September 1865 soll sich bei Luckenbach in Texas eine Maschine mit Flügeln, Propeller und Federantrieb zwölf Fuß in die Luft erhoben haben, rund 100 Fuß weit geflogen und dann abgestürzt sein. Gebaut hatte sie Jacob Brodbeck, ein Lehrer aus Württemberg, fast 40 Jahre vor den Brüdern Wright. Ob es so war, weiß niemand genau: Die Berichte widersprechen sich, Zeichnungen sind nicht erhalten. Sicher ist, dass Deutsche, Österreicher und Schweizer Amerika viel gebracht haben, was tatsächlich funktionierte, vom Mikrofon bis zur Mondrakete.
Dieser Leitfaden stellt die wichtigsten Erfinder und Wissenschaftler vor, von den Einwanderern des 19. Jahrhunderts über die Flüchtlinge vor dem Nationalsozialismus bis zu den Raketenforschern der Operation Paperclip, mit Texas als Schauplatz an mehr als einer Stelle. Die Quellen sind das German Historical Institute in Washington, die Nobelstiftung, die NASA, das US-Nationalarchiv, der National Park Service und das Handbook of Texas. Die Unternehmer, die aus deutschen Ideen große Firmen machten, stehen im Leitfaden Deutsche Unternehmer in Amerika.
1Ein Lehrer, ein Botaniker, ein Geologe: Wissenschaft im deutschen Texas
Jacob Brodbeck wurde 1821 im Herzogtum Württemberg geboren, kam 1847 nach Fredericksburg und unterrichtete an der Vereinskirche und an Landschulen im Hill Country. Laut Handbook of Texas hatte er schon in Deutschland an einer selbstaufziehenden Uhr getüftelt, 1869 entwarf er eine Eismaschine. Sein Lebensprojekt aber war das „air-ship“, an dem er zwanzig Jahre arbeitete. 1863 baute er ein Modell mit Ruder, Flügeln und einem Propeller, den aufgezogene Federn antrieben. Für das große Gerät sammelte er Geld bei Investoren, mit dem Versprechen, sie binnen sechs Monaten nach dem Verkauf der Patentrechte auszuzahlen.
Was dann geschah, erzählt das Handbook in mehreren Fassungen. Nach einer flog die Maschine am 20. September 1865 auf einem Feld östlich von Luckenbach, bis die Federn abgelaufen waren. Nach einer anderen fand der Flug in San Antonio statt, nach einer dritten erst 1868. Einig sind sich alle Berichte, dass die Maschine beim Aufprall zerbrach und der Erfinder unverletzt blieb. Die Investoren gaben kein Geld mehr, auf einer Werbetour durch die USA wurden ihm in Michigan die Unterlagen gestohlen. Brodbeck starb 1910 auf seiner Ranch bei Luckenbach. Auf Texasdeutsch heißt das Flugzeug bis heute Luftschiff, mehr dazu im Leitfaden Texasdeutsch.
Weniger spektakulär, aber folgenreicher war die Arbeit zweier Naturforscher. Ferdinand Lindheimer aus Frankfurt am Main, 1834 als politischer Flüchtling in die USA gekommen, sammelte ab 1843 neun Jahre lang Pflanzen in Texas für den Botaniker George Engelmann und Asa Gray in Harvard. Das Handbook nennt ihn den Vater der texanischen Botanik; 48 Pflanzenarten und Unterarten tragen seinen Namen. Später gab er in New Braunfels die „Neu Braunfelser Zeitung“ heraus. Ferdinand von Roemer aus Hildesheim erforschte von 1845 bis 1847 Texas zwischen Galveston, Fredericksburg und Waco und veröffentlichte 1852 die erste Monographie über die Geologie von Texas. Mehr über die deutschen Siedlungen, in denen beide arbeiteten, steht im Leitfaden Deutsche in Texas.
2Draht, Schall und Lochkarten: Erfinder des 19. Jahrhunderts
Die großen deutschen Erfinder des 19. Jahrhunderts kamen meist jung, oft mittellos und fast immer mit einer technischen Ausbildung. John A. Roebling, Absolvent des Königlichen Polytechnischen Instituts in Berlin, wanderte 1831 mit seinem Bruder aus, um in Pennsylvania eine utopische Farmgemeinschaft deutscher Auswanderer zu gründen. Die Farm scheiterte, der Ingenieur nicht: Ab 1841 stellte Roebling gedrehte Drahtseile her, die die Hanfseile an Hängebauwerken ersetzten, und patentierte sie 1843. Er baute Hängebrücken über den Niagara und den Ohio und wurde 1867 Chefingenieur der Brücke zwischen Manhattan und Brooklyn. 1869 zerquetschte ihm bei Vermessungsarbeiten ein anlegendes Boot die Zehen, er starb an Wundstarrkrampf. Sein Sohn Washington vollendete die Brooklyn Bridge 1883.
Emile Berliner kam 1870 aus Hannover nach Washington und arbeitete zunächst als Verkäufer. 1877 entwickelte er ein Mikrofon und verkaufte die Rechte daran für 50.000 Dollar an die Bell Telephone Company. Im Winter 1887/88 folgte das Grammophon, nach dem German Historical Institute die erste Maschine, die Schall auf Scheiben statt auf Walzen speicherte. Die Schallplatte war geboren. 1898 gründete Berliner in seiner Heimatstadt Hannover die Deutsche Grammophon mit. Ottmar Mergenthaler aus Württemberg, 1872 in Baltimore angekommen, führte 1884 seine erste Setzmaschine vor, die die Lettern selbst goss. Ab 1886 setzte die New York Tribune als erste Zeitung seine Linotype im Tagesbetrieb ein.
Charles Proteus Steinmetz verließ Breslau mit 24 Jahren, weil ihm seine sozialistischen Verbindungen dort jede Laufbahn verbauten, und kam fast ohne Geld und Englischkenntnisse nach Amerika. Seine Arbeiten zur Theorie des Wechselstroms und zur Hysterese machten ihn zu einem der führenden Elektroingenieure seiner Zeit; ab 1893 war er Chefberater von General Electric in Schenectady. Und dann ist da Herman Hollerith, 1860 in Buffalo geboren als Sohn von Einwanderern aus der Pfalz. Für die Volkszählung von 1890 wählte das Census Office seine Zählmaschine mit Lochkarten. Die Auszählung war Monate früher fertig als geplant und weit günstiger. 1896 gründete Hollerith die Tabulating Machine Company, aus der 1924 die International Business Machines Corporation wurde: IBM.
| Name | Herkunft | In den USA ab | Leistung |
|---|---|---|---|
| John A. Roebling | Preußen (1806) | 1831 | Drahtseil ab 1841, Patent 1843; Hängebrücken, Entwurf der Brooklyn Bridge (fertig 1883) |
| John Jacob Bausch | Groß Süßen, Württemberg (1830) | 1849 | Optikgeschäft in Rochester 1853, später Bausch & Lomb; Brillengestelle aus Vulkanit, erstes optisches Glas der USA 1912 |
| Emile Berliner | Hannover (1851) | 1870 | Mikrofon 1877, Rechte an Bell verkauft; Grammophon mit Schallplatte statt Walze 1887/88; Mitgründer der Deutschen Grammophon 1898 |
| Ottmar Mergenthaler | Hachtel, Württemberg (1854) | 1872 | Setzmaschine Linotype, Vorführung 1884, Patent 1885, ab 1886 bei der New York Tribune im Einsatz |
| Charles Proteus Steinmetz | Breslau (1865) | mit 24 Jahren | Theorie des Wechselstroms und der Hysterese; Chefberater von General Electric in Schenectady |
| Herman Hollerith | Buffalo, New York (1860), Sohn pfälzischer Einwanderer | geboren in den USA | Lochkarten-Zählmaschine für den Census 1890; Tabulating Machine Company 1896, ab 1924 IBM |
Quellen: National Park Service, „John Roebling“; German Historical Institute, Immigrant Entrepreneurship, Einträge „John Bausch“, „Emile Berliner“, „Ottmar Mergenthaler“, „Herman Hollerith“; IEEE, Engineering and Technology History Wiki, „Charles Proteus Steinmetz“; U.S. Census Bureau, „Tabulation and Processing“. Gelesen am 24. Oktober 2026.
3Die Flucht der Köpfe: Exil 1933 bis 1945
Die zweite große Welle kam nicht freiwillig. Nach Angaben des United States Holocaust Memorial Museum nahmen die USA von 1933 bis 1945 zwischen 180.000 und 225.000 Flüchtlinge vor der Verfolgung durch das NS-Regime auf, mehr als jedes andere Land. Unter ihnen waren Wissenschaftler, Ärzte, Architekten und Künstler aus Deutschland und Österreich.
Der berühmteste von ihnen war Albert Einstein. Geboren 1879 in Ulm, ging er in der Schweiz zur Schule, studierte am Polytechnikum in Zürich und wurde 1901 Schweizer Bürger. Weil er keine Stelle als Lehrer fand, arbeitete er am Patentamt in Bern, wo er in seiner freien Zeit einen großen Teil seines bahnbrechenden Werks schrieb. 1914 ging er nach Berlin. 1933 gab er die deutsche Staatsbürgerschaft aus politischen Gründen auf und wanderte nach Amerika aus, an das Institute for Advanced Study in Princeton. 1940 wurde er Bürger der Vereinigten Staaten. Ein Ulmer mit Schweizer Pass, der in Bern Patente prüfte und in Princeton Amerikaner wurde: Selten passt ein Lebenslauf so gut zu Deutschen, Schweizern und Amerika zugleich.
Österreich verlor nach 1938 Menschen, die Amerikas Alltag bis heute prägen. Der Wiener Architekt Victor Gruen wanderte 1938 aus, gründete in den USA eines der führenden Architekturbüros des Landes und entwarf mit seinem Büro 1954 das erste regionale Einkaufszentrum bei Detroit und 1956 das erste vollständig überdachte bei Minneapolis. Die Mall ist eine österreichische Erfindung, jedenfalls ein bisschen. Die in Österreich geborene Schauspielerin Hedy Lamarr meldete am 10. Juni 1941 zusammen mit dem Komponisten George Antheil ein „Secret Communication System“ zum Patent an, das 1942 als US-Patent 2.292.387 erteilt wurde. Das Verfahren wechselt die Funkfrequenz in schneller Folge, damit ferngelenkte Torpedos nicht gestört werden können; die National Inventors Hall of Fame nennt es eine wichtige Entwicklung für die drahtlose Kommunikation. Im Patent steht sie unter ihrem damaligen Namen: Hedy Kiesler Markey.
4Nobelpreise aus deutschen, österreichischen und Schweizer Köpfen
Wie viel Wissen aus Mitteleuropa in die amerikanische Forschung floss, zeigt ein Blick auf die Nobelpreise. Karl Landsteiner, in Wien geboren, entdeckte die menschlichen Blutgruppen und arbeitete am Rockefeller Institute in New York, als er 1930 den Nobelpreis für Medizin erhielt. Otto Stern, Hans Bethe und Max Delbrück, alle drei in Deutschland geboren, erhielten ihre Preise an amerikanischen Institutionen: Bethe 1967 an der Cornell University für seine Theorie, wie Sterne Energie erzeugen, Delbrück 1969 am Caltech für die Entdeckung, wie sich Viren vermehren. Der Zürcher Felix Bloch forschte an der Stanford University, als er 1952 den Physikpreis bekam.
Die Liste reicht bis in die Gegenwart. In München geboren ist Arno Penzias, der 1978 für die Entdeckung der kosmischen Hintergrundstrahlung an den Bell Laboratories ausgezeichnet wurde. In Wien geboren sind Walter Kohn, Eric Kandel und Martin Karplus, die ihre Preise an amerikanischen Universitäten erhielten. Herbert Kroemer aus Weimar, Wolfgang Ketterle aus Heidelberg, Thomas Südhof aus Göttingen und Joachim Frank aus Siegen bekamen ihre Nobelpreise als Forscher in Kalifornien, Massachusetts und New York. Die Tabelle zeigt eine Auswahl mit Geburtsort und Institution zum Zeitpunkt der Verleihung.
5Operation Paperclip: Raketen aus Peenemünde, Startplatz Texas
Das umstrittenste Kapitel beginnt 1945. Nach dem Krieg richteten die Vereinigten Stabschefs die Joint Intelligence Objectives Agency ein, die ein Programm für ausländische Wissenschaftler betrieb, zuerst unter dem Decknamen Overcast, dann Paperclip. Das Nationalarchiv verwahrt Personalakten von mehr als 1.500 deutschen und anderen ausländischen Wissenschaftlern, Technikern und Ingenieuren, die über Paperclip und ähnliche Programme in die USA kamen.
Die bekannteste Gruppe landete zuerst in Texas. Wernher von Braun, Kopf des Teams hinter der V-2, ergab sich 1945 in den österreichischen Alpen den Amerikanern. Mit einer ersten Gruppe von rund 125 Mitarbeitern kam er nach Fort Bliss bei El Paso. Dort arbeiteten sie für die US Army an Raketen und halfen bei V-2-Starts in White Sands in New Mexico. 1950 zog das Team nach Huntsville in Alabama. Eine Jupiter-C-Rakete aus Huntsville brachte 1958 den ersten US-Satelliten, Explorer I, in die Umlaufbahn. Von Braun wurde Direktor des Marshall Space Flight Center der NASA und Chefarchitekt der Saturn V, der Rakete, mit der Apollo 11 am 20. Juli 1969 Menschen zum Mond brachte.
Zu dieser Geschichte gehört, was die NASA selbst festhält: Die V-2 wurde ab 1944 im unterirdischen Mittelwerk bei Nordhausen gebaut, von Zwangsarbeitern aus dem Konzentrationslager Mittelbau-Dora, unter so brutalen Bedingungen, dass die Sterblichkeit hoch war. Von Braun sagte 1969 aus, er sei zwischen Ende 1943 und Februar 1945 rund 15 Mal in der Gegend gewesen. Das Nationalarchiv nennt Fälle aus den Paperclip-Akten: einen Mittelwerk-Funktionär, der 1947 vor einem US-Militärgericht wegen Kriegsverbrechen angeklagt und freigesprochen wurde; einen Arzt, der an Menschenversuchen in Konzentrationslagern beteiligt war und 1952 nach Argentinien floh; und einen V-2-Ingenieur, der die USA 1984 verließ, nachdem das Justizministerium seine Rolle bei der Verfolgung von Häftlingen aufgedeckt hatte. Amerika bekam die Mondrakete, und eine Rechnung, über die bis heute gestritten wird.
| Preisträger | Geboren | Institution beim Preis | Preis |
|---|---|---|---|
| Karl Landsteiner | Wien, 1868 | Rockefeller Institute, New York | Medizin 1930, Blutgruppen |
| Otto Stern | Sorau, Deutschland, 1888 | Carnegie Institute of Technology, Pittsburgh | Physik 1943, Magnetisches Moment des Protons |
| Felix Bloch | Zürich, 1905 | Stanford University | Physik 1952, Kernmagnetische Präzisionsmessung |
| Hans Bethe | Straßburg, damals Deutschland, 1906 | Cornell University | Physik 1967, Energieerzeugung in Sternen |
| Max Delbrück | Berlin, 1906 | Caltech, Pasadena | Medizin 1969, Vermehrung von Viren |
| Arno Penzias | München, 1933 | Bell Laboratories | Physik 1978, kosmische Hintergrundstrahlung |
| Walter Kohn | Wien, 1923 | University of California, Santa Barbara | Chemie 1998, Dichtefunktionaltheorie |
| Eric Kandel | Wien, 1929 | Columbia University | Medizin 2000, Signalübertragung im Nervensystem |
| Herbert Kroemer | Weimar, 1928 | University of California, Santa Barbara | Physik 2000, Halbleiter-Heterostrukturen |
| Wolfgang Ketterle | Heidelberg, 1957 | MIT | Physik 2001, Bose-Einstein-Kondensation |
| Martin Karplus | Wien, 1930 | Harvard und Straßburg | Chemie 2013, Modelle komplexer chemischer Systeme |
| Thomas Südhof | Göttingen, 1955 | Stanford University | Medizin 2013, Transport in Zellen |
| Joachim Frank | Siegen, 1940 | Columbia University | Chemie 2017, Kryo-Elektronenmikroskopie |
Quelle: Nobel Prize Outreach, nobelprize.org, Faktenseiten der Preisträger (Geburtsort, Institution zum Zeitpunkt der Verleihung, Begründung). Otto Stern erhielt den Preis für 1943 im Jahr 1944. Gelesen am 24. Oktober 2026.
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6Was das für Forscher und Unternehmer heute heißt
Einstein kam mit einer Professur, die Paperclip-Ingenieure mit einem Militärprogramm. Wer heute als Forscher, Ingenieur oder Unternehmer aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz in die USA will, braucht ein Visum, und für herausragende Leute gibt es eigene Wege. Die Greencard für Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten heißt im Volksmund Einstein-Visum; was sie verlangt und wie hoch die Latte liegt, steht im Leitfaden Einstein-Visum. Für Forscher, deren Arbeit im nationalen Interesse der USA liegt, gibt es die EB-2 NIW Greencard, für befristete Aufenthalte das O-1-Visum.
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7Das jüngste Kapitel
Roebling suchte eine Farm und fand eine Brücke. Berliner kam als Verkäufer und hinterließ die Schallplatte. Einstein suchte Sicherheit und fand Princeton. Was sie verbindet, ist der Schritt über den Atlantik und die Freiheit, in Amerika etwas Neues zu bauen. Unsere Mandanten schreiben das jüngste Kapitel dieser Geschichte, als Gründer, Forscher und Investoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Den schriftlichen Weg dorthin klärt der Visa-Fahrplan.
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- Im 19. Jahrhundert brachten deutsche Einwanderer Amerika das Drahtseil der großen Hängebrücken, das Mikrofon und das Grammophon, die Linotype-Setzmaschine und, über den Sohn pfälzischer Einwanderer Herman Hollerith, die Lochkarte, aus der IBM hervorging.
- Auch Texas hat seine Pioniere: den Botaniker Ferdinand Lindheimer, den Geologen Ferdinand von Roemer und den Lehrer Jacob Brodbeck, dessen Flugversuch von 1865 umstritten bleibt.
- Von 1933 bis 1945 nahmen die USA 180.000 bis 225.000 Flüchtlinge vor der NS-Verfolgung auf, darunter Albert Einstein, der 1940 Staatsbürger wurde.
- Über Operation Paperclip kamen nach 1945 Raketenforscher um Wernher von Braun zuerst nach Fort Bliss in Texas; die Zwangsarbeit hinter der V-2 gehört zu dieser Geschichte.
- Viele Nobelpreisträger an amerikanischen Universitäten wurden in Deutschland, Österreich oder der Schweiz geboren.
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