Dein Finanzamt sieht eine GmbH. Der IRS sieht eine Controlled Foreign Corporation.
Eigene GmbH oder AG als US-Bürger: Warum der IRS deine Firma als Controlled Foreign Corporation sieht, und was Form 5471, Subpart F und GILTI daraus machen
Teil des Leitfadens US-Steuerpflicht im Ausland: Was dein US-Pass in Deutschland, Österreich und der Schweiz jedes Jahr von dir verlangt
Für das Finanzamt in Deutschland, Österreich oder der Schweiz ist deine GmbH eine ganz normale Kapitalgesellschaft: Sie zahlt ihre eigene Steuer, und du zahlst Steuer, wenn sie ausschüttet. Für die USA ist sie etwas anderes, sobald du US-Bürger oder Green-Card-Inhaber bist. Dann ist sie in aller Regel eine Controlled Foreign Corporation, kurz CFC, und das US-Recht greift durch die Gesellschaft hindurch auf ihre Gewinne zu, jedes Jahr, auch ohne Ausschüttung. Dazu kommen Meldepflichten, deren Fehlen teurer werden kann als jede Steuer. Diese Seite erklärt, wann deine GmbH oder AG eine CFC ist, was Form 5471 verlangt, wie Subpart F und GILTI wirken, was sich für Steuerjahre ab 2026 ändert und welche Wahlrechte es gibt. Für Leser, die eine Gesellschaft in den USA gründen wollen, ist das ein anderes Thema; diese Seite handelt von der Gesellschaft in Europa.
1Was deine GmbH für die USA ist
Das US-Steuerrecht ordnet ausländische Rechtsträger nach eigenen Regeln ein, den sogenannten Check-the-Box-Regeln. Eine Reihe von Gesellschaftsformen ist immer eine Kapitalgesellschaft; die Verordnung nennt sie je Land. Für Deutschland, Österreich und die Schweiz steht dort jeweils die Aktiengesellschaft. Eine AG ist für die USA also stets eine Corporation.
Die GmbH steht nicht auf dieser Liste. Ihre Einordnung ist wählbar. Ohne Wahl gilt eine ausländische Gesellschaft, deren Gesellschafter alle beschränkt haften, als Kapitalgesellschaft. Das trifft auf die GmbH zu. Mit Form 8832 kann sie stattdessen als Personengesellschaft behandelt werden oder, wenn sie nur einen Gesellschafter hat, als steuerlich transparent. Dann gelten andere Formulare: Form 8858 für die transparente Gesellschaft, Form 8865 für die Personengesellschaft. Eine Personengesellschaft wie die KG, bei der mindestens ein Gesellschafter unbeschränkt haftet, ist ohne Wahl eine Personengesellschaft. Ob eine Wahl sinnvoll ist, hängt davon ab, wie die Einordnung auf beiden Seiten des Atlantiks zusammenpasst, und ist eine Frage für eine Beratung, nicht für einen Selbstversuch.
Der Rest dieser Seite geht vom Normalfall aus: Die GmbH oder AG ist für die USA eine ausländische Kapitalgesellschaft.
2Wann sie eine Controlled Foreign Corporation ist
Eine ausländische Kapitalgesellschaft ist eine CFC, wenn ihre US-Gesellschafter an irgendeinem Tag des Jahres zusammen mehr als 50 Prozent der Stimmrechte oder des Werts der Anteile halten. US-Gesellschafter ist jede US-Person, die mindestens 10 Prozent der Stimmrechte oder des Werts hält. Als US-Person zählen auch hier US-Bürger und Green-Card-Inhaber, wo immer sie leben.
Die Folge ist einfach: Gehört dir als US-Bürger deine GmbH ganz oder zu mehr als der Hälfte, ist sie eine CFC. Halten zwei US-Bürger je 30 Prozent, ebenfalls. Hältst du 20 Prozent und die übrigen Gesellschafter sind keine US-Personen, ist sie keine CFC.
Dabei zählen nicht nur die Anteile, die du selbst hältst. Für die Frage, ob jemand US-Gesellschafter und ob die Gesellschaft eine CFC ist, rechnet das Gesetz Anteile zu, die Familienangehörige halten: dein Ehepartner, deine Kinder, Enkel und Eltern. Die Zurechnung wirkt nur, soweit sie eine US-Person zum US-Gesellschafter macht. Wer also die Anteile auf den Ehepartner ohne US-Pass überträgt, hat damit nicht automatisch das Thema gelöst.
Auch wer die Green Card hat und als Doppelansässiger nach dem Abkommen als in Deutschland ansässig behandelt wird, bleibt für diese Frage US-Person. Die Verordnung zur Abstimmung mit den Abkommen nennt genau dieses Beispiel: Für die Frage, ob eine ausländische Gesellschaft eine CFC ist, gilt der Doppelansässige weiter als in den USA ansässig.
3Form 5471: die Meldung zur Gesellschaft
Wer an einer ausländischen Kapitalgesellschaft beteiligt ist oder sie leitet, gibt unter bestimmten Voraussetzungen Form 5471 ab. Die Anleitung des IRS unterscheidet fünf Kategorien von Meldepflichtigen; für Unternehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind die in der Tabelle die wichtigsten. Gehört dir deine GmbH zu 100 Prozent, bist du in Kategorie 4, weil du sie kontrollierst, und in Kategorie 5, weil du US-Gesellschafter einer CFC bist. Bei Gründung, Kauf und Verkauf von Anteilen kommt Kategorie 3 dazu.
Form 5471 enthält im Kern einen Abschluss der Gesellschaft nach US-Gliederung, Angaben zu Gesellschaftern, zu Geschäften zwischen dir und der Gesellschaft und zu den Beträgen, die dir zugerechnet werden. Du fügst sie deiner Einkommensteuererklärung bei und gibst beide bis zur Frist der Erklärung einschließlich Verlängerungen ab. Die Pflicht hängt an deiner Beteiligung und Rolle, nicht am Gewinn: Auch eine GmbH ohne Gewinn oder ohne Geschäft braucht die Form.
Fehlt sie, sieht das Gesetz eine Strafe von 10.000 Dollar für jedes Jahr vor. Läuft die Frist aus einer Mahnung des IRS um mehr als 90 Tage ab, kommen je angefangene 30 Tage weitere 10.000 Dollar hinzu, zusammen bis zu 50.000 Dollar zusätzlich. Und die Festsetzungsfrist für die Steuer zu der betroffenen Erklärung endet frühestens drei Jahre, nachdem der IRS die Angaben erhalten hat. Wer Jahre nachholen muss, findet die Wege unter FBAR nachholen und Strafen: das Verfahren für verspätete Informationsmeldungen, wenn alle Einkünfte erklärt waren, und das Streamlined-Verfahren, wenn auch Einkünfte fehlen; dort gehört Form 5471 zu jeder nachgereichten Erklärung.
| Kategorie | Wer | Typischer Fall |
|---|---|---|
| 2 | US-Bürger als Geschäftsführer, Vorstand oder Aufsichtsrat einer ausländischen Gesellschaft, an der eine US-Person 10 Prozent oder weitere 10 Prozent erwirbt | du führst die GmbH, an der ein US-Gesellschafter einsteigt |
| 3 | US-Person, die Anteile erwirbt und damit 10 Prozent erreicht, oder unter 10 Prozent fällt; wer mit 10 Prozent US-Person wird | Gründung, Kauf oder Verkauf von Anteilen; Einbürgerung oder Green Card mit bestehender Beteiligung |
| 4 | US-Person mit Kontrolle, also mehr als 50 Prozent der Stimmen oder des Werts | deine eigene GmbH zu 100 Prozent |
| 5 | US-Gesellschafter einer Controlled Foreign Corporation | du hältst mindestens 10 Prozent an einer CFC |
Quelle: IRS, Instructions for Form 5471 (12/2025), Categories of Filers; 26 U.S.C. 6038 und 6046, govinfo.
Deine US-Steuerpflicht als Amerikaner in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
4Subpart F: passive Erträge werden dir sofort zugerechnet
Die älteste der beiden Zurechnungsregeln heißt nach dem Abschnitt des Gesetzes Subpart F. Sie erfasst vor allem passive Erträge der CFC: Dividenden, Zinsen, Lizenzgebühren, Mieten und Renten sowie bestimmte Gewinne aus der Veräußerung von Vermögen, das solche Erträge bringt, daneben bestimmte Handels- und Dienstleistungserträge mit verbundenen Unternehmen. Diese Erträge werden dir als US-Gesellschafter im Jahr ihrer Entstehung anteilig zugerechnet, auch wenn die GmbH sie behält.
Für eine operative GmbH, die Maschinen baut oder Software verkauft, ist Subpart F oft ein Randthema. Für eine vermögensverwaltende GmbH, die Wertpapiere hält oder Immobilien vermietet, ist es das Hauptthema. Auch hier gibt es eine Hochsteuer-Ausnahme: Erträge, die im Ausland effektiv mit mehr als 90 Prozent des US-Körperschaftsteuersatzes besteuert werden, fallen nicht unter Subpart F, wenn der Steuerpflichtige das gegenüber dem IRS nachweist.
5GILTI und Net CFC Tested Income
Eine zweite Regel rechnet US-Gesellschaftern den übrigen Gewinn der CFC zu: Global Intangible Low-Taxed Income, kurz GILTI. Erfasst wird im Grundsatz der laufende Gewinn der Gesellschaft, der nicht schon unter Subpart F fällt und nicht hochbesteuert ausgenommen ist. Bis einschließlich der Steuerjahre 2025 blieb davon eine pauschale Rendite von 10 Prozent auf die materiellen Wirtschaftsgüter der Gesellschaft frei.
Mit dem Haushaltsgesetz Public Law 119-21 hat der Kongress die Regel für Steuerjahre, die nach dem 31. Dezember 2025 beginnen, umgebaut. Sie heißt im Gesetz nun Net CFC Tested Income. Die freie Rendite auf materielle Wirtschaftsgüter ist gestrichen, der Gewinn wird also ohne diesen Abschlag erfasst. Für US-Kapitalgesellschaften sinkt der Abzug nach § 250 von 50 auf 40 Prozent, und die Anrechnung der ausländischen Körperschaftsteuer steigt von 80 auf 90 Prozent.
Für dich als natürliche Person ist der wichtigste Punkt ein anderer, und er gilt vor wie nach der Reform: Den Abzug nach § 250 kennt das Gesetz nur für inländische Kapitalgesellschaften, und die Anrechnung der Körperschaftsteuer, die die GmbH in Europa zahlt, bekommt eine natürliche Person nur mit einer besonderen Wahl. Ohne diese Wahl wird der zugerechnete Betrag bei dir mit deinem normalen Einkommensteuersatz besteuert, und die deutsche, österreichische oder Schweizer Körperschaftsteuer der GmbH hilft dir dagegen nicht.
| Punkt | Bis Steuerjahre 2025 | Steuerjahre ab 2026 |
|---|---|---|
| Name im Gesetz | Global Intangible Low-Taxed Income (GILTI) | Net CFC Tested Income |
| Freibetrag für materielle Wirtschaftsgüter | 10 Prozent der Qualified Business Asset Investment | gestrichen |
| Abzug nach § 250 für US-Kapitalgesellschaften | 50 Prozent | 40 Prozent |
| Anrechnung der ausländischen Körperschaftsteuer für US-Kapitalgesellschaften | 80 Prozent | 90 Prozent |
| Natürliche Person ohne Wahl nach § 962 | kein Abzug nach § 250, keine Anrechnung der Körperschaftsteuer | unverändert: kein Abzug, keine Anrechnung |
Quelle: Public Law 119-21, Sections 70312, 70321 und 70323, govinfo; 26 U.S.C. 250(a), 951A und 962, govinfo (Ausgabe 2024). Gilt für Steuerjahre, die nach dem 31. Dezember 2025 beginnen.
6Die beiden Auswege: Hochsteuer-Ausnahme und Wahl nach § 962
Die Hochsteuer-Ausnahme. Die Verordnung zu GILTI erlaubt eine Wahl, nach der Gewinne der CFC nicht erfasst werden, wenn sie einer effektiven ausländischen Steuer von mehr als 90 Prozent des Höchstsatzes der US-Körperschaftsteuer unterliegen. Bei einem US-Satz von 21 Prozent liegt die Schwelle bei mehr als 18,9 Prozent. Die effektive Steuer wird nach US-Regeln berechnet, für jede Einheit der Gesellschaft gesondert, nicht nach dem deutschen Steuerbescheid. Die Tabelle zeigt die gesetzlichen Sätze in den drei Ländern. In Deutschland kommen zur Körperschaftsteuer von 15 Prozent der Solidaritätszuschlag und die Gewerbesteuer der Gemeinde; der Körperschaftsteuersatz sinkt nach dem Gesetz ab 2028 jedes Jahr um einen Punkt bis auf 10 Prozent ab 2032. In Österreich beträgt die Körperschaftsteuer 23 Prozent. In der Schweiz erhebt der Bund 8,5 Prozent auf den Reingewinn, Kanton und Gemeinde kommen dazu, und die Gesamtbelastung hängt stark vom Kanton ab. Gerade bei Schweizer Gesellschaften lohnt deshalb eine genaue Rechnung, ob die Schwelle erreicht wird.
Die Wahl nach § 962. Mit ihr lässt sich eine natürliche Person, die US-Gesellschafter ist, für die zugerechneten Beträge so besteuern, als hätte sie eine inländische Kapitalgesellschaft erhalten: mit dem Körperschaftsteuersatz von 21 Prozent statt dem persönlichen Satz, und mit der Anrechnung der ausländischen Körperschaftsteuer, die auf diese Beträge entfällt. Die Wahl wird für ein Steuerjahr getroffen und lässt sich nur mit Zustimmung des IRS widerrufen. Ihr Preis zeigt sich später: Schüttet die GmbH die Gewinne aus, wird die Ausschüttung bei dir besteuert, soweit sie die schon gezahlte US-Steuer übersteigt. Ob sich die Wahl rechnet, hängt deshalb auch an der Ausschüttungspolitik der Gesellschaft.
| Land | Gesetzliche Gewinnsteuer | Hinweis |
|---|---|---|
| USA, Schwelle | mehr als 90 Prozent von 21 Prozent, also mehr als 18,9 Prozent effektive ausländische Steuer | berechnet nach US-Regeln, nicht nach dem Steuerbescheid |
| Deutschland | Körperschaftsteuer 15 Prozent (ab 2028 schrittweise bis 10 Prozent ab 2032), Solidaritätszuschlag 5,5 Prozent darauf, Gewerbesteuer mit Messzahl 3,5 Prozent mal Hebesatz der Gemeinde (mindestens 280 Prozent) | der Hebesatz unterscheidet sich je Gemeinde |
| Österreich | Körperschaftsteuer 23 Prozent | Ausschüttungen an natürliche Personen: Kapitalertragsteuer 27,5 Prozent |
| Schweiz | direkte Bundessteuer 8,5 Prozent des Reingewinns, dazu kantonale und kommunale Gewinnsteuer | die Gesamtbelastung hängt vom Kanton ab |
Quelle: 26 U.S.C. 11(b), govinfo; 26 CFR 1.951A-2(c)(7), eCFR (Stand 1. Oktober 2026); § 23 KStG, § 11 und § 16 GewStG, § 4 SolZG, gesetze-im-internet.de; Unternehmensserviceportal Österreich, Körperschaftsteuer (Aktualisierung 1. Januar 2026); ESTV, Besteuerung der juristischen Personen (Stand der Gesetzgebung 1. Januar 2026).
7Ausschüttungen, Fonds und Konten
Ausschüttungen. Was dir schon unter Subpart F oder GILTI zugerechnet wurde, wird bei der späteren Ausschüttung in den USA nicht noch einmal als Einkommen erfasst. Andere Ausschüttungen sind Dividenden. Dividenden einer Gesellschaft, die Anspruch auf die Vorteile eines umfassenden Abkommens mit den USA hat, können als qualifizierte Dividenden zu den niedrigeren Sätzen für Kapitalgewinne besteuert werden; der IRS führt die Abkommen mit Deutschland, Österreich und der Schweiz auf der Liste der Abkommen, die diese Voraussetzung erfüllen. In Europa fällt auf die Ausschüttung Kapitalertragsteuer an, in Deutschland 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag, in Österreich 27,5 Prozent für natürliche Personen. Wie die Abkommen die doppelte Belastung verteilen, erklärt Doppelbesteuerungsabkommen USA mit Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Fonds in der GmbH. Hält die GmbH Investmentfonds, stellt sich die Frage der passiven ausländischen Investmentgesellschaften, kurz PFIC. Für US-Gesellschafter einer CFC gilt eine Vorrangregel: Für den Zeitraum, in dem du US-Gesellschafter einer CFC bist, wird die Gesellschaft dir gegenüber nicht als PFIC behandelt. Für die Fonds, die die GmbH selbst hält, und für Minderheitsbeteiligungen unter 10 Prozent an einer passiven Gesellschaft gelten eigene Regeln; sie stehen unter Deutsche, österreichische und Schweizer ETFs und Fonds als PFIC.
Konten der Gesellschaft. Hältst du mehr als 50 Prozent der Stimmen oder des Werts, hast du nach der FBAR-Verordnung ein finanzielles Interesse an den Konten der GmbH. Bist du Geschäftsführer mit Bankvollmacht, hast du außerdem Zeichnungsbefugnis. Beides bringt die Geschäftskonten auf deinen FBAR. Die Anteile an der GmbH selbst sind kein Konto, gehören aber auf Form 8938, wenn deren Schwellen erreicht sind. Einzelheiten stehen unter FBAR: Meldung ausländischer Konten.
Deine US-Steuerfrage, beantwortet von Leuten, die beide Seiten kennen.
8Gründen, kaufen, wegziehen
Die US-Seite gehört in die Planung, bevor die GmbH gegründet oder der Anteil gekauft wird. Schon die Gründung und jeder Erwerb, mit dem du 10 Prozent erreichst, lösen Form 5471 aus; wer mit einer bestehenden Beteiligung von 10 Prozent US-Person wird, etwa durch eine Green Card, ebenfalls. Ob eine Einordnung als Personengesellschaft oder eine vermögensverwaltende Struktur sinnvoll ist, lässt sich am Anfang mit einem Formular entscheiden und später oft nur noch mit Steuerfolgen ändern.
Wer später aus Deutschland wegzieht, etwa in die USA, denkt außerdem an die deutsche Wegzugsbesteuerung. Endet die unbeschränkte Steuerpflicht in Deutschland, behandelt das Außensteuergesetz Anteile an einer Kapitalgesellschaft, an der du in den letzten fünf Jahren zu mindestens 1 Prozent beteiligt warst, wie verkauft. Die Einzelheiten zur deutschen Seite stehen bei wohnsitzausland.com. Den Überblick über alle Pflichten von US-Bürgern in Europa gibt die Säule US-Steuerpflicht für Amerikaner in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
- Eine GmbH oder AG, an der US-Personen zusammen mehr als 50 Prozent halten, ist für die USA eine Controlled Foreign Corporation; US-Gesellschafter ist, wer mindestens 10 Prozent hält, auch über Familienangehörige.
- Wer eine solche Gesellschaft kontrolliert oder an ihr beteiligt ist, gibt jedes Jahr Form 5471 mit der Steuererklärung ab; fehlt sie, drohen 10.000 Dollar je Jahr und eine offene Festsetzungsfrist.
- Passive Erträge der Gesellschaft (Subpart F) und ihr übriger Gewinn (GILTI, ab 2026 Net CFC Tested Income) werden dir in den USA jedes Jahr zugerechnet, auch ohne Ausschüttung.
- Liegt die effektive ausländische Steuer über 18,9 Prozent, kann die Hochsteuer-Ausnahme gewählt werden; die Wahl nach § 962 erlaubt natürlichen Personen eine Besteuerung wie eine US-Kapitalgesellschaft.
- Dazu kommen FBAR für die Konten der Gesellschaft und gegebenenfalls Form 8938 für die Anteile.
So helfen wir dir
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