Kein Dollar Steuer, aber eine Liste mit jedem Konto, das du in Europa hast.
FBAR-Meldung: Warum Washington dein Sparkonto in Europa kennen will, schon ab 10.000 Dollar über alle Konten zusammen
Teil des Leitfadens US-Steuerpflicht im Ausland: Was dein US-Pass in Deutschland, Österreich und der Schweiz jedes Jahr von dir verlangt
Der FBAR ist die Meldung, an der die meisten Amerikaner in Europa zum ersten Mal merken, wie weit der Arm der US-Steuerpflicht reicht. Er kostet keinen Cent Steuer. Er verlangt nur, dass du dem US-Finanzministerium jedes Jahr jedes Konto nennst, das du außerhalb der USA hast oder über das du verfügen kannst: das Girokonto, das Tagesgeld, das Depot, die Lebensversicherung mit Rückkaufswert, das Konto der Eltern, für das du eine Vollmacht hast. Diese Seite erklärt, wer meldet, ab wann, welche Konten dazugehören, wie du Gemeinschaftskonten und Vorsorge behandelst, mit welchem Kurs du rechnest und wie die Abgabe läuft. Was passiert, wenn Jahre fehlen, steht unter FBAR nachholen und Strafen.
1Was der FBAR ist und wer ihn abgibt
FBAR steht für Report of Foreign Bank and Financial Accounts. Das Formular heißt FinCEN Form 114 und beruht nicht auf dem Steuergesetz, sondern auf dem Bank Secrecy Act. Empfänger ist das Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN), eine Behörde des US-Finanzministeriums; der IRS setzt die Pflicht durch. Deshalb gehört der FBAR auch nicht in die Steuererklärung, sondern wird getrennt von ihr eingereicht.
Abgeben muss ihn jede US-Person. Die Verordnung nennt drei Gruppen: US-Bürger, Personen mit steuerlicher Ansässigkeit in den USA nach den Regeln des Einkommensteuergesetzes und Gesellschaften, Trusts und andere Rechtsträger, die nach US-Recht gegründet sind. Für die Leser dieser Seite heißt das: Wer die US-Staatsbürgerschaft hat, ob mit oder ohne Pass, meldet. Wer eine Green Card hat, ist nach dem Green-Card-Test ansässig und meldet ebenfalls, auch wenn er seit Jahren in Deutschland, Österreich oder der Schweiz lebt, solange die Green Card nicht aufgegeben ist. Wie du sie steuerlich sauber abgibst, steht unter Green Card aufgeben und Steuern.
Wichtig ist der Satz, den der IRS selbst an den Anfang stellt: Ob ein Konto steuerpflichtige Erträge abwirft, hat keinen Einfluss darauf, ob es auf den FBAR gehört. Ein Girokonto ohne Zinsen zählt genauso wie ein Depot. Und auch wer in den USA keine Steuer schuldet, weil die deutsche, österreichische oder Schweizer Steuer angerechnet wird, bleibt meldepflichtig. Wie diese Anrechnung funktioniert, erklärt FEIE oder Foreign Tax Credit.
2Die Schwelle: 10.000 Dollar über alle Konten zusammen
Die Pflicht entsteht, wenn der Gesamtwert deiner Konten außerhalb der USA zu irgendeinem Zeitpunkt des Kalenderjahres 10.000 Dollar überschritten hat. Drei Wörter in diesem Satz entscheiden fast jeden Fall.
Gesamtwert. Die Schwelle gilt nicht je Konto, sondern für alle Konten zusammen. Der IRS formuliert es ausdrücklich: Haben zwei Konten zusammen mehr als 10.000 Dollar, sind beide zu melden. Drei Konten mit je 4.000 Dollar lösen die Pflicht also aus, und dann gehört auch das vierte Konto mit 300 Euro auf die Liste.
Zu irgendeinem Zeitpunkt. Maßgeblich ist nicht der Stand am Jahresende, sondern der Höchstwert. Lag das Gehalt im Dezember kurz zusammen mit dem Weihnachtsgeld auf dem Konto, oder ging im März der Erlös aus einem Autoverkauf ein, zählt dieser Höchststand. Die Ausfüllhinweise von FinCEN verlangen eine vernünftige Annäherung an den höchsten Wert des Jahres; regelmäßige Kontoauszüge darfst du zugrunde legen, wenn sie den Höchstwert fair abbilden.
Kalenderjahr. Der FBAR folgt dem Kalenderjahr, unabhängig von deinem Steuerjahr.
2.1So rechnest du um
Die Ausfüllhinweise geben zwei Schritte vor. Zuerst ermittelst du den Höchstwert jedes Kontos in seiner eigenen Währung, also in Euro oder Franken. Dann rechnest du diesen Wert mit dem Kurs des US-Finanzministeriums für den letzten Tag des Kalenderjahres in Dollar um, auch wenn der Höchststand im Frühjahr lag. Gibt es für eine Währung keinen Kurs des Ministeriums, nimmst du einen anderen nachprüfbaren Kurs und nennst die Quelle. Beträge rundest du auf den nächsten vollen Dollar auf. Ergibt sich ein negativer Wert, etwa bei einem überzogenen Konto, trägst du null ein.
Die Tabelle zeigt, was das für Leser in Euro und Franken bedeutet. Weil der Dollar zum Jahresende 2025 schwächer stand als ein Jahr davor, lag die Schwelle für 2025 umgerechnet bei 8.510 Euro oder 7.920 Franken, also deutlich unter 10.000. Wer seine Konten nur grob überschlägt, liegt schnell auf der falschen Seite.
| Meldejahr | Kurs zum 31. Dezember (je 1 Dollar) | 10.000 Dollar in Euro | 10.000 Dollar in Franken |
|---|---|---|---|
| 2025 | 0,851 Euro / 0,792 Franken | 8.510 Euro | 7.920 Franken |
| 2024 | 0,961 Euro / 0,905 Franken | 9.610 Euro | 9.050 Franken |
| 2023 | 0,905 Euro / 0,838 Franken | 9.050 Euro | 8.380 Franken |
Quelle: US-Finanzministerium, Treasury Reporting Rates of Exchange (Bureau of the Fiscal Service), Kurse zum 31. Dezember 2023, 2024 und 2025; Umrechnung nach den FBAR-Ausfüllhinweisen von FinCEN (Kurs des letzten Tages des Kalenderjahres). Eigene Rechnung.
3Welche Konten zählen
Die Verordnung (31 CFR 1010.350) kennt drei Arten von Konten, die außerhalb der USA geführt werden:
- Bankkonten: Giro, Spar, Tagesgeld, Festgeld und jedes andere Konto bei einem Institut, das Bankgeschäfte betreibt.
- Wertpapierkonten: Depots bei Banken und Brokern, die mit Aktien oder anderen Wertpapieren handeln oder sie verwahren. Gemeldet wird das Depot als Konto mit seinem Höchstwert, nicht jedes einzelne Wertpapier.
- Andere Finanzkonten: Versicherungs- und Rentenverträge mit Rückkaufswert, Konten bei Terminbrokern und Anteile an Investmentfonds, die öffentlich angeboten werden und regelmäßig einen Nettoinventarwert und Rücknahmen haben.
Ein Konto bei der Filiale einer US-Bank in Europa gehört nach der Übersicht des IRS auf den FBAR; ein Konto bei der US-Filiale einer europäischen Bank dagegen nicht. Nicht auf den FBAR gehören Vermögenswerte, die kein Konto sind: die selbst bewohnte oder vermietete Wohnung, Bargeld im Tresor, Gold in der eigenen Schublade, Schmuck, das Auto.
3.1Eigentum oder Vollmacht
Melden musst du jedes Konto, an dem du ein finanzielles Interesse hast oder über das du Zeichnungsbefugnis besitzt. Ein finanzielles Interesse hast du als Inhaber, auch wenn das Konto für jemand anderen geführt wird, und auch dann, wenn ein Vertreter das Konto in deinem Auftrag hält. Es entsteht außerdem über Gesellschaften: Hältst du mehr als 50 Prozent der Stimmen oder des Werts einer Kapitalgesellschaft, etwa deiner eigenen GmbH, hast du ein finanzielles Interesse an ihren Konten. Was für die GmbH sonst gilt, steht unter Eigene GmbH oder AG als US-Bürger.
Zeichnungsbefugnis bedeutet, dass du allein oder zusammen mit anderen über das Geld auf dem Konto verfügen kannst, indem du der Bank eine Anweisung gibst. Das klassische Beispiel ist die Kontovollmacht für die Eltern. Auch sie gehört auf den FBAR, ohne dass dir ein Cent auf dem Konto gehört. Die Verordnung nimmt bestimmte Angestellte von beaufsichtigten Banken und börsennotierten Unternehmen aus; für die Vollmacht über ein privates Familienkonto gilt diese Ausnahme nicht.
| Vermögenswert | FBAR (FinCEN Form 114) | Form 8938 |
|---|---|---|
| Giro-, Spar- und Tagesgeldkonto bei einer Bank in Europa | ja | ja |
| Depot bei einer europäischen Bank oder einem Broker | ja, das Depot als Konto | ja, das Depot als Konto |
| Konto bei der Auslandsfiliale einer US-Bank | ja | nein |
| Europäischer Investmentfonds | ja | ja |
| Lebens- oder Rentenversicherung mit Rückkaufswert | ja | ja |
| Konto, über das du nur eine Vollmacht hast | ja, mit Ausnahmen | nein |
| Konto einer Gesellschaft, an der du mehr als 50 Prozent hältst | ja | nein, aber die Beteiligung selbst kann meldepflichtig sein |
| Direkt gehaltene Immobilie, Bargeld, Edelmetall, Schmuck, Auto | nein | nein |
| Staatliche Rente nach Art der Social Security | nein | nein |
Quelle: IRS, Comparison of Form 8938 and FBAR requirements (Stand der Seite: 19. September 2026); 31 CFR 1010.350(c) und (e), eCFR (Stand 1. Oktober 2026).
Deine US-Steuerpflicht als Amerikaner in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
4Gemeinschaftskonten und Ehepartner
Bei einem Gemeinschaftskonto meldet jeder Inhaber, der US-Person ist, den vollen Wert des Kontos, nicht seinen Anteil. So steht es in den Ausfüllhinweisen. Dazu gibst du die Zahl der Mitinhaber und die Angaben zum wichtigsten Mitinhaber an; ist dein Ehepartner Mitinhaber, ist er dieser wichtigste Mitinhaber.
Für Ehepaare gibt es eine Erleichterung, wenn beide US-Personen sind. Der Ehepartner muss keinen eigenen FBAR abgeben, wenn alle seine meldepflichtigen Konten Gemeinschaftskonten mit dir sind, du sie auf einem fristgerechten FBAR meldest und ihr beide den FinCEN Report 114a unterschrieben habt, den ihr bei euren Unterlagen aufbewahrt. Wie ihr eure Einkommensteuererklärung abgebt, gemeinsam oder getrennt, spielt dafür nach den Hinweisen des IRS keine Rolle. Sobald einer von euch ein Konto allein hat, gibt jeder seinen eigenen FBAR ab.
Ist dein Ehepartner weder US-Bürger noch Green-Card-Inhaber, ist er keine US-Person und gibt keinen FBAR ab. Du meldest trotzdem das Gemeinschaftskonto mit seinem vollen Wert. Das überrascht viele Familien in Deutschland, Österreich und der Schweiz, in denen nur ein Partner Amerikaner ist: Das Familienkonto, auf das beide Gehälter fließen, steht vollständig auf dem FBAR des amerikanischen Partners. Was der Partner ohne US-Pass sonst wissen sollte, zum Beispiel zur gemeinsamen Steuererklärung, steht unter Kindergeld und Child Tax Credit.
5Renten, Vorsorge und Versicherungen
Hier liegen die meisten Unsicherheiten, und die Verordnung ist enger, als viele annehmen. Ausdrücklich befreit sind nur Teilnehmer und Begünstigte von US-Altersvorsorgeplänen nach den Abschnitten 401(a), 403(a) und 403(b) des Internal Revenue Code sowie Inhaber von IRA und Roth IRA. Für Konten, die solche US-Pläne im Ausland halten, ist kein FBAR nötig. Eine entsprechende Ausnahme für europäische Vorsorge enthält die Verordnung nicht.
Daraus folgt eine Unterscheidung, die du für jeden Vertrag treffen musst:
- Staatliche Rente: Leistungen nach Art der Social Security, die ein ausländischer Staat gewährt, nennt der IRS weder beim FBAR noch bei Form 8938 als meldepflichtig. Dazu gehören Anwartschaften in der gesetzlichen Rentenversicherung in Deutschland, in der österreichischen Pensionsversicherung und in der Schweizer AHV. Ein Konto im Sinne der Verordnung ist eine solche Anwartschaft nicht.
- Versicherungen mit Rückkaufswert: Lebens- und Rentenversicherungen mit Rückkaufswert sind nach der Verordnung andere Finanzkonten und gehören auf den FBAR, mit dem Rückkaufswert als Wert.
- Vorsorge auf einem Bank- oder Wertpapierkonto: Wird private oder gebundene Vorsorge als Konto bei einer Bank oder als Depot geführt, etwa eine Säule 3a bei einer Bank oder ein Freizügigkeitskonto in der Schweiz, ist sie nach dem Wortlaut der Verordnung ein Bank- oder Wertpapierkonto im Ausland. Die Ausnahme für US-Pläne greift nicht.
Wie die Erträge und Auszahlungen solcher Verträge in den USA besteuert werden, ist eine eigene Frage und hängt am Abkommen. Sie steht unter Renten über den Atlantik. Für den FBAR zählt nur, ob ein Konto vorliegt.
6Abgabe über BSA E-Filing
Der FBAR wird ausschließlich elektronisch über das BSA E-Filing System von FinCEN abgegeben. Ein ausgedrucktes Formular nimmt der IRS nicht an; eine Papierabgabe ist nur mit einer Befreiung möglich, die du bei FinCEN beantragst. Als Privatperson brauchst du kein Konto im System: Wer eigene Konten oder Gemeinschaftskonten mit dem Ehepartner meldet, kann den FBAR ohne Registrierung einreichen. Steuerberater, Anwälte und Enrolled Agents, die für Mandanten melden, registrieren sich dagegen als Institution und lassen sich die Abgabe mit dem FinCEN Report 114a genehmigen. Das Formular 114a reichst du nicht ein, du hebst es auf und legst es auf Anfrage vor.
Fällig ist der FBAR am 15. April des Folgejahres. Wer diese Frist verpasst, erhält automatisch eine Verlängerung bis zum 15. Oktober, ohne dafür etwas zu beantragen. Das gilt für Meldejahre ab 2016; der Text der Verordnung nennt noch den alten 30. Juni, IRS und Taxpayer Advocate Service nennen den 15. April. Wie die Fristen des FBAR mit denen der Steuererklärung zusammenspielen, zeigt der Fristen-Kalender für Amerikaner im Ausland.
Je Konto trägst du Institut, Anschrift, Kontonummer, Kontoart und den Höchstwert in Dollar ein. Hast du 25 oder mehr Konten, genügt zunächst die Anzahl mit einigen Grundangaben; die Einzelheiten lieferst du nach, wenn die Behörde sie anfordert. Für jedes gemeldete Konto musst du Unterlagen mit Name des Inhabers, Kontonummer, Name und Anschrift des Instituts, Kontoart und Höchstwert des Jahres aufbewahren, in der Regel fünf Jahre ab der Frist des FBAR. Welche Belege das sind, schreibt das Gesetz nicht vor; Kontoauszüge reichen, wenn sie diese Angaben enthalten.
| Punkt | Regel |
|---|---|
| Fällig | 15. April des Folgejahres |
| Verlängerung | automatisch bis 15. Oktober, ohne Antrag |
| Abgabe | nur elektronisch über das BSA E-Filing System von FinCEN, nicht mit der Steuererklärung |
| Konto im E-Filing nötig? | nein, für Privatpersonen nicht; Steuerberater und Anwälte melden über ein eigenes Konto |
| Abgabe durch Dritte | mit FinCEN Report 114a, den du aufbewahrst und nicht einreichst |
| 25 oder mehr Konten | zunächst genügt die Anzahl; Einzelheiten auf Anforderung |
| Aufbewahrung | Name, Kontonummer, Institut mit Anschrift, Kontoart und Höchstwert, fünf Jahre |
Quelle: IRS, Report of Foreign Bank and Financial Accounts (FBAR) (Stand der Seite: 30. Juli 2026); FinCEN, Report Foreign Bank and Financial Accounts; 31 CFR 1010.350(g) und 1010.420, eCFR (Stand 1. Oktober 2026).
7FBAR und Form 8938 sind zwei Pflichten
Neben dem FBAR gibt es eine zweite Meldung ausländischer Vermögenswerte: Form 8938 nach dem Foreign Account Tax Compliance Act (FATCA). Sie gehört zur Einkommensteuererklärung und geht an den IRS. Der IRS stellt ausdrücklich klar, dass Form 8938 den FBAR weder ersetzt noch berührt. Wer die Schwellen beider Meldungen erreicht, gibt beide ab.
Die Schwellen der Form 8938 liegen für Amerikaner mit Wohnsitz im Ausland viel höher. Ledige und getrennt Veranlagte melden, wenn ihre erfassten Auslandswerte am letzten Tag des Jahres mehr als 200.000 Dollar oder zu irgendeinem Zeitpunkt mehr als 300.000 Dollar betrugen; bei gemeinsamer Veranlagung gelten 400.000 und 600.000 Dollar. Dafür erfasst Form 8938 auch Dinge, die nicht auf den FBAR gehören, etwa direkt gehaltene Beteiligungen an ausländischen Gesellschaften. Was die Banken in Europa nach FATCA über dich melden und warum sie nach einem Formular W-9 fragen, steht unter FATCA in Deutschland. Die Hintergründe zum Informationsaustausch beschreibt der Beitrag Die USA und der automatische Informationsaustausch.
Deine US-Steuerfrage, beantwortet von Leuten, die beide Seiten kennen.
8Was bei Fehlern droht
Der FBAR ist eine reine Meldung, aber die Sanktionen für eine fehlende oder falsche Meldung sind hoch, und sie bemessen sich nicht an einer Steuer. Für einen nicht vorsätzlichen Verstoß sieht das Gesetz eine Höchststrafe je Verstoß vor, die jedes Jahr an die Inflation angepasst wird; für Strafen, die ab dem 17. Januar 2025 festgesetzt werden, liegt sie bei 16.536 Dollar. Bei Vorsatz kann die Strafe 50 Prozent des Kontostands erreichen. Die Behörde hat Ermessen, und in vielen Fällen ohne Vorsatz endet eine Prüfung mit einem Warnschreiben statt mit einer Strafe.
Fehlen Jahre, ist die Reihenfolge entscheidend: zuerst klären, ob nur der FBAR fehlt oder auch Einkommen und Steuererklärungen, dann den passenden Weg wählen. Beides steht ausführlich unter FBAR nachholen und Strafen, und den Weg für Jahre ohne jede US-Erklärung beschreibt Streamlined Procedure: US-Steuern nachholen ohne Strafe. Den Überblick über alle Pflichten von der Steuererklärung bis zu den Meldungen gibt die Säule US-Steuerpflicht für Amerikaner in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Eine Liste aller Konten mit dem höchsten Stand des Jahres, die du im Januar anlegst, ist die einfachste Vorbereitung: Sie ist zugleich deine Aufbewahrungsunterlage, deine Grundlage für den FBAR und deine Kontrolle für Form 8938.
- Den FBAR gibt jede US-Person ab, also US-Bürger und Green-Card-Inhaber, wenn ihre Konten außerhalb der USA zusammen zu irgendeinem Zeitpunkt des Jahres mehr als 10.000 Dollar wert waren.
- Gemeldet werden Bank-, Wertpapier- und andere Finanzkonten, auch Versicherungen mit Rückkaufswert, Fonds und Konten, über die du nur eine Vollmacht hast.
- Umgerechnet wird der Höchstwert jedes Kontos mit dem Kurs des Finanzministeriums vom 31. Dezember; für 2025 entsprach die Schwelle 8.510 Euro oder 7.920 Franken.
- Fällig ist der FBAR am 15. April, mit automatischer Verlängerung bis 15. Oktober, elektronisch bei FinCEN und getrennt von der Steuererklärung.
- Form 8938 ersetzt den FBAR nicht; wer beide Schwellen erreicht, gibt beide ab.
So helfen wir dir
- US-Steuern für Amerikaner im AuslandDeine US-Steuerpflicht als Amerikaner in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
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