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Ein Geschäftskonto ohne Flug nach Amerika. Geprüft wird trotzdem, nur eben am Bildschirm.

Mercury für deine US-LLC: Was das Konto von dir verlangt, wenn du nicht in Amerika wohnst

Teil des Leitfadens US-Konto und US-Bonität: wie du als Deutscher, Österreicher oder Schweizer in Amerika finanziell sichtbar wirst

Mercury ist für viele Gründer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz der erste Name, der fällt, wenn es um ein Konto für die US-LLC geht. Der Grund ist schlicht: Der Antrag läuft online, und Mercury schreibt selbst, dass du weder US-Bürger noch in den USA ansässig sein musst. Das macht das Konto nicht formlos. Hinter dem Antrag stehen dieselben Pflichten zur Identifizierung, die jede US-Bank erfüllen muss, und Mercury legt sie in seinem Help Center offen.

9 MIN
6. März 2025
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Dieser Leitfaden ordnet diese Regeln: was Mercury rechtlich ist, wer ein Konto beantragen kann, welche Unterlagen und Adressen verlangt werden, wen Mercury als Eigentümer kennen muss und was nach dem Antrag passiert. Alles stammt aus den öffentlichen Seiten von Mercury und aus den US-Vorschriften. Über jeden Antrag entscheidet Mercury, nicht wir und nicht dieser Text. Den Überblick über Konto und Bonität in den USA gibt der Leitfaden US-Bankkonto und US-Bonität.

1Was Mercury ist, und was nicht

Mercury beschreibt sich auf jeder Seite seines Help Centers mit demselben Satz: ein Fintech-Unternehmen, keine von der FDIC versicherte Bank. Die Bankleistungen erbringen Partnerbanken, die Mitglied der FDIC sind. Auch die Debitkarten gibt nicht Mercury aus, sondern diese Partnerbanken. Für deinen Alltag sieht das Konto aus wie ein Bankkonto: Kontonummer, Überweisungen, Karte, App. Rechtlich hast du einen Vertrag mit einem Technologieunternehmen, das dein Geld bei Banken hält.

Das hat eine Folge, die die FDIC in ihren Verbraucherhinweisen ausdrücklich nennt. Wer ein Konto direkt bei einer versicherten Bank eröffnet, ist dort mit mindestens 250.000 Dollar versichert. Ein Unternehmen, das selbst keine Bank ist, ist dagegen nie selbst versichert. Geld, das du einem solchen Unternehmen überweist, fällt erst unter die Einlagensicherung, wenn es bei einer versicherten Bank eingezahlt ist und weitere Bedingungen erfüllt sind. Dazu gehört, dass genau festgehalten wird, wem welcher Betrag gehört. Die FDIC spricht dann von einer Versicherung, die zu dir „durchgereicht“ wird. Gegen die Insolvenz des Unternehmens selbst schützt die Einlagensicherung nach den Worten der FDIC nicht.

Für die meisten Gründer ist das kein Grund, auf das Konto zu verzichten. Es ist ein Grund, die Unterlagen zu lesen und größere Rücklagen nicht ungeprüft auf einem einzigen Konto zu halten. Wie ein Konto bei einer traditionellen US-Bank dazu passt, zeigt der Leitfaden Geschäftskonto für die US-LLC ohne Wohnsitz in den USA.

2Wer ein Konto beantragen kann

Die Grundregel steht im ersten Satz der Zulassungsseite: Die Gesellschaft muss in den USA oder einem US-Territorium gegründet und eingetragen sein. Eine deutsche GmbH, eine österreichische GmbH oder eine Schweizer AG bekommt dort kein Konto. Ihre US-Tochter schon, wenn sie die übrigen Bedingungen erfüllt.

Für Gründer im Ausland nennt Mercury drei Voraussetzungen. Die Gesellschaft ist in den USA eingetragen. Sie hat eine bestehende oder geplante Tätigkeit in den USA. Und sie hat eine Adresse für ihren Hauptgeschäftssitz, in den USA oder im Ausland, wobei Wohnadressen genügen, Registered-Agent-Adressen, Postfächer und Adressen von Paketshops dagegen nicht.

Dazu kommt eine Länderliste. Mercury eröffnet keine Konten für Gründer, die in bestimmten Ländern leben, und auch nicht für Firmen, die dort tätig sind. Maßgeblich ist nach Mercury das Land, in dem du wohnst, nicht deine Staatsangehörigkeit. Deutschland, Österreich und die Schweiz stehen nicht auf der Liste. Einige europäische Länder schon, darunter Kroatien und Lettland. Wer etwa als Deutscher in einem dieser Länder lebt, sollte die Liste vor dem Antrag lesen.

Schließlich schließt Mercury bestimmte Branchen und Strukturen aus. Keine Konten gibt es für Finanzdienstleister im Sinne von Money Services Businesses, für Kryptobörsen, für Erotik, Cannabis und Glücksspiel im Internet, außerdem nicht für Trusts und nicht für Einzelunternehmen ohne Eintragung. Die LLC dagegen ist nach Mercury die häufigste Rechtsform seiner Kunden, als Single-Member-LLC ebenso wie mit mehreren Gesellschaftern.

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3Die Unterlagen im Überblick

Mercury nennt für jede Rechtsform drei Unterlagen. Erstens die vom Bundesstaat eingetragene Gründungsurkunde, bei der LLC meist die Articles of Organization oder ein Certificate of Formation. Sie muss die Eintragung beim Secretary of State oder einer vergleichbaren Behörde belegen. Ein Gesellschaftsvertrag, das Operating Agreement, ersetzt sie nicht.

Zweitens ein Dokument der IRS zur EIN, der Steuernummer der Gesellschaft. Mercury nimmt die Bestätigung CP 575, die Ersatzbestätigung Letter 147C oder das SS-4 in der Fassung, die die IRS mit der vergebenen Nummer zurückschickt; ein selbst ausgefülltes Antragsformular genügt nicht. Ein Bildschirmfoto der EIN-Bestätigung von der Website der IRS nimmt Mercury nach eigener Angabe vorübergehend an.

Drittens einen Ausweis für jeden Eigentümer mit mindestens 25 Prozent und für mindestens eine Person mit operativer Kontrolle. Antragsteller aus dem Ausland legen den Reisepass vor. Der Ausweis muss Foto, Geburtsdatum, Ausstellungs- und Ablaufdatum und eine Ausweisnummer zeigen. Eine SSN oder ITIN steht in dieser Liste nicht.

Neben den Unterlagen fragt der Antrag nach Angaben: dem Namen der Gesellschaft, ihrer Branche und einer Beschreibung dessen, was sie tut, ihrer Adresse, der Herkunft ihrer Mittel und ihrer bestehenden oder geplanten Tätigkeit in den USA. Für manche Branchen fordert Mercury mehr an. Wie die Unterlagen für Konten bei anderen Instituten aussehen, steht im Leitfaden Unterlagen für die Kontoeröffnung.

Was Mercury für den Antrag einer US-LLC verlangt
BereichWas verlangt wirdHinweis
GründungsurkundeVom Bundesstaat eingetragenes Gründungsdokument, bei der LLC die Articles of Organization oder ein Certificate of FormationBelegt die Eintragung beim Secretary of State oder einer vergleichbaren Stelle
EINEin Dokument der IRS: CP 575, Letter 147C oder das von der IRS zurückgesandte SS-4Ein Bildschirmfoto der EIN-Bestätigung der IRS kann vorübergehend genügen
AusweisReisepass für Antragsteller aus dem AuslandFür jeden Eigentümer ab 25 Prozent und für mindestens eine Person mit operativer Kontrolle
Angaben zur FirmaName, Branche, Beschreibung der Tätigkeit, Herkunft der Mittel, bestehende oder geplante Tätigkeit in den USAWeitere Unterlagen je nach Branche möglich
AdressenGeschäftsadresse der Firma, Wohnadresse jedes EigentümersKeine Postfächer, keine virtuellen Adressen, keine Registered-Agent-Adresse als tatsächlicher Sitz

Quelle: Mercury Help Center, Eligibility and requirements for opening a Mercury account, Gathering your documents, Company structures Mercury supports, Reapplying if your Mercury application has been denied. Gelesen am 24. Oktober 2026.

4Beneficial Ownership: wen Mercury kennen muss

Die Frage nach den Eigentümern stellt Mercury nicht aus Neugier. Banken in den USA müssen nach 31 CFR 1010.230 bei jeder Gesellschaft, die ein Konto eröffnet, die wirtschaftlich Berechtigten feststellen und ihre Identität prüfen. Die Vorschrift nennt die LLC ausdrücklich. Wirtschaftlich berechtigt ist zum einen jede natürliche Person, die direkt oder indirekt 25 Prozent oder mehr der Anteile hält; das können bis zu vier Personen sein. Zum anderen genau eine Person mit erheblicher Verantwortung für die Leitung, etwa ein Geschäftsführer, ein Managing Member oder ein Finanzchef. Beides kann dieselbe Person sein.

Mercury setzt das so um, wie es die Vorschrift verlangt. Gehört die LLC ganz oder teilweise einer anderen Gesellschaft, etwa deiner GmbH oder einer Holding, darfst du diese Gesellschaft nicht als Eigentümer angeben. Du verfolgst die Kette nach oben, bis du bei Menschen ankommst. Mercury gibt selbst ein Beispiel: Hält eine Holding 50 Prozent der LLC und gehört die Holding zwei Personen je zur Hälfte, werden beide genannt, denn jede hält durchgerechnet 25 Prozent. Für jede dieser Personen gibst du zusätzlich die Wohnadresse an, an der sie tatsächlich lebt.

Die Person mit Leitungsverantwortung erhält nach der Freigabe den Administratorzugang zum Konto. Alle Eigentümer und Teammitglieder müssen mindestens 18 Jahre alt sein.

Ein Missverständnis lässt sich hier ausräumen. Die Meldung wirtschaftlich Berechtigter an FinCEN nach dem Corporate Transparency Act ist etwas anderes als die Prüfung durch die Bank. Nach der endgültigen Regel von FinCEN sind in den USA gegründete Gesellschaften von dieser Meldung befreit. Die Pflicht der Bank aus 31 CFR 1010.230 gilt unabhängig davon weiter. Du nennst deine Eigentümer also nicht einer Behörde, wohl aber dem Institut, bei dem die LLC ihr Konto führt.

5Die Adressen: drei Adressen, drei Regeln

Bei der Adresse lohnt sich Genauigkeit am meisten, denn hier gelten mehrere Regeln nebeneinander. Mercury unterscheidet drei Adressen der Firma und dazu die Wohnadresse jedes Eigentümers. Die Legal Address ist die Adresse aus den Gründungsunterlagen; sie steht auf den Bankdokumenten und dient als Rechnungsadresse der Karten. Sie muss eine physische Adresse in den USA sein, ein Postfach genügt nicht.

Die Physical Address ist der Ort, an dem du und dein Team tatsächlich arbeiten. Hier akzeptiert Mercury eine überprüfbare Wohnadresse, solange die Firma noch kein Büro hat, und für Kunden im Ausland eine überprüfbare Adresse dort. Nicht akzeptiert werden Postfächer, virtuelle Adressen, Postannahmedienste und die Adresse des Registered Agent. Liegt deine Legal Address bei einem solchen Dienst, kann Mercury die Physical Address überprüfen.

Als Nachweis nennt Mercury unter anderem einen Ausweis, einen unterschriebenen Mietvertrag, eine Versorger- oder Hypothekenrechnung oder einen Konto- oder Kreditkartenauszug, jeweils nicht älter als 90 Tage, dazu Steuerunterlagen des letzten Jahres. Das Dokument muss den Namen der Firma oder des Eigentümers und die vollständige Adresse zeigen. Ein Auszug von Mercury selbst zählt nicht.

Dahinter steht wieder eine Vorschrift. Nach 31 CFR 1020.220 muss eine Bank vor der Kontoeröffnung von einer Person eine Wohn- oder Geschäftsadresse mit Straße erfahren und von einer Gesellschaft den Hauptgeschäftssitz oder einen anderen physischen Ort. Ein Postfach ist dort nicht vorgesehen. Die Mailing Address schließlich ist die Adresse, an die Mercury Karten schickt. Sie muss physisch und nach den Regeln der US-Post zustellbar sein. Kontoauszüge kommen nicht per Post, sie liegen digital im Konto.

Die Adressen im Mercury-Antrag
AdresseWofürWas gilt
Legal Address der FirmaAdresse aus den Gründungsunterlagen, Rechnungsadresse der KartenPhysische Adresse in den USA, kein Postfach
Physical Address der FirmaWo du und dein Team tatsächlich arbeitenWohnadresse möglich, ebenso eine überprüfbare Adresse im Ausland; kein Postfach, keine virtuelle Adresse, kein Postannahmedienst, keine Registered-Agent-Adresse
Wohnadresse jedes EigentümersIdentifizierung der wirtschaftlich BerechtigtenTatsächliche Wohnadresse; keine Postfächer, Postannahme- oder virtuellen Adressdienste
Mailing AddressVersand der KartenPhysische, zustellbare Adresse

Quelle: Mercury Help Center, Company address requirements und Eligibility and requirements for opening a Mercury account; 31 CFR 1020.220(a)(2)(i)(A)(3). Gelesen am 24. Oktober 2026.

6Erst die Gesellschaft, dann die EIN, dann der Antrag

Die Reihenfolge ergibt sich aus den Unterlagen. Die IRS schreibt selbst, dass du eine LLC zuerst beim Bundesstaat eintragen lässt und erst danach die EIN beantragst. Ohne EIN-Dokument wiederum fehlt Mercury die zweite Pflichtunterlage. Auch die Vorschriften erklären, warum: Eine in den USA gegründete Gesellschaft ist nach 31 CFR 1010.100 eine US-Person, und von einer US-Person verlangt die Bank nach 31 CFR 1020.220 vor der Eröffnung eine Steuernummer. Die Vorschrift erlaubt Banken zwar, ein Konto schon nach dem Antrag auf eine Steuernummer zu eröffnen und die Nummer später nachzureichen. Ob ein Institut das anbietet, entscheidet es selbst.

Für die EIN gilt eine Besonderheit, wenn du nicht in den USA lebst. Online kannst du sie nur beantragen, wenn der Hauptgeschäftssitz der Gesellschaft in den USA liegt und der verantwortliche Gesellschafter, die Responsible Party, eine SSN oder ITIN hat. Liegt der Hauptgeschäftssitz außerhalb der USA, beantragst du die EIN nach den Angaben der IRS telefonisch, per Fax oder per Post mit dem Formular SS-4. Die Responsible Party ist die Person, die die Gesellschaft und ihr Vermögen tatsächlich lenkt. Die IRS schreibt ausdrücklich, dass Strohleute, sogenannte Nominees, keine EIN beantragen dürfen.

Wer die Gründung und die EIN aus einer Hand will, findet beides im Paket zur US-LLC. Wie die EIN im Einzelnen beantragt wird, beschreibt unsere Seite EIN beantragen.

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7US-Geschäftstätigkeit: die Bedingung, die bleibt

Die Voraussetzung, die Gründer aus dem Ausland am häufigsten unterschätzen, steht nicht nur im Antrag. Sie gilt für die ganze Dauer des Kontos. Mercury schreibt, dass eine Tätigkeit in den USA nötig ist, um das Konto zu behalten. Hat eine Firma keinen Arbeitsplatz in den USA, keinen Eigentümer mit Wohnsitz in den USA und keinen mit einem US-Ausweis, kann Mercury im Antrag oder auch nach der Freigabe einen Nachweis der US-Tätigkeit verlangen.

Als Nachweis nennt Mercury unter anderem den Beleg eines Verkaufs an einen Kunden in den USA, eine Rechnung oder einen Vertrag mit einem Kunden, Partner oder Lieferanten dort, Arbeitsverträge oder Lohnunterlagen von Mitarbeitern in den USA, einen Mietvertrag für ein Büro oder einen Coworking-Platz in den USA, eine Versorgerrechnung der letzten 90 Tage oder die letzte Bundessteuererklärung der Firma. Die Unterlagen müssen zu den Zahlungen auf dem Konto passen. Eine Registered-Agent-Adresse oder eine virtuelle Adresse zählt auch hier nicht.

Wer in den USA nicht tätig ist, es nicht vorhat oder keine passenden Unterlagen hat, muss nach Mercury damit rechnen, dass das Konto gesperrt und am Ende geschlossen wird. Bei einer Gesellschaft, die in Amerika wirklich arbeitet, entstehen diese Belege im Tagesgeschäft: Rechnungen, Verträge, Lohnunterlagen.

8Nach dem Antrag: Prüfung, Rückfragen, Absage, Sperre

Mercury nennt für die Entscheidung über einen Antrag meist null bis zwei Werktage. Braucht das Team weitere Unterlagen, kommt die Anfrage per E-Mail; nach sieben Werktagen ohne Nachricht solltest du auch im Spam-Ordner nachsehen. Schon während der Prüfung kannst du die Zwei-Faktor-Anmeldung einrichten, die Mercury für jedes Konto verlangt, mindestens einmal über eine Authenticator-App. Codes per SMS hält Mercury selbst für weniger sicher. Warum eine US-Telefonnummer trotzdem an vielen anderen Stellen zählt, erklärt der Leitfaden US-Telefonnummer für Bank und Behörden.

Lehnt Mercury ab, nennt es nach eigener Aussage keine Gründe im Einzelnen. Die Entscheidung richtet sich danach, ob die Angaben die Zulassungsbedingungen erfüllen. Wer neue Informationen hat, darf erneut beantragen, eine Zusage gibt es dafür nicht. Mercury rät, vorher die Bedingungen und Unterlagen noch einmal vollständig zu prüfen, weil beim ersten Mal oft etwas fehlte.

Auch ein eröffnetes Konto kann Mercury sperren oder schließen. Zu den Gründen, die Mercury selbst nennt, gehören Zahlungen für Dritte über das Konto, eine private statt geschäftliche Nutzung, nicht beantwortete Rückfragen, ein Wohnsitz in einem nicht unterstützten Land und lange Inaktivität. Eine Sperre kann vorübergehend sein, solange Mercury auf Informationen wartet. Wer auf Anfragen fristgerecht antwortet, vermeidet die meisten dieser Fälle.

9Was ein Fintech-Konto nicht leistet

Mercury löst eine Aufgabe sehr gut: das Konto in US-Dollar für den laufenden Betrieb, ohne Reise in die USA. Eine andere Aufgabe löst es nicht von selbst. Eine Kreditgeschichte entsteht in den USA nicht aus Kontoumsätzen, sondern aus Krediten und Kreditkarten, deren Zahlungen gemeldet werden, für dich persönlich wie für die Gesellschaft. Wie Gesellschaften diese Geschichte aufbauen, beschreiben die Leitfäden Business Credit für die US-Firma und Firmenkreditkarte für die US-LLC.

Deshalb denken wir das Banking einer Gesellschaft in zwei Stufen: das Fintech-Konto für den Alltag und, wenn du willst, ein Konto bei einer traditionellen US-Bank, das du in einer Filiale eröffnest. Wie wir das aufsetzen, steht auf unserer Seite US-Banking für deine Gesellschaft. Den Termin bei einer traditionellen Bank und den Weg zu eigener Bonität begleitet der Credit Builder. Wie Euro und Franken auf das Dollarkonto kommen, erklärt der Leitfaden Geld zwischen Euro, Franken und Dollar bewegen.

Am Ende bleibt der wichtigste Satz dieses Leitfadens: Über die Eröffnung entscheidet Mercury, über jede Karte der Herausgeber, über jede Kreditlinie der Kreditgeber. Vorbereiten lässt sich, was diese Entscheidungen trägt: eine sauber eingetragene Gesellschaft, eine EIN, klare Eigentumsverhältnisse, echte Adressen und eine Tätigkeit in den USA, die sich belegen lässt.

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Zusammengefasst
  • Mercury ist nach eigener Angabe ein Fintech und keine Bank; die Konten führen Partnerbanken, die Mitglied der FDIC sind.
  • Für eine US-LLC verlangt Mercury die eingetragene Gründungsurkunde, ein EIN-Dokument der IRS und für Antragsteller aus dem Ausland den Reisepass.
  • Jeder, der 25 Prozent oder mehr hält, auch über eine Holding, wird mit Ausweis und Wohnadresse genannt, dazu eine Person mit Leitungsverantwortung.
  • Postfächer, virtuelle Adressen und die Adresse des Registered Agent genügen nicht als tatsächlicher Sitz.
  • Mercury verlangt eine bestehende oder geplante Tätigkeit in den USA und entscheidet allein über die Eröffnung.

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Sebastian Sauerborn
Sebastian Sauerborn
Gründer der Kanzlei Mount Bonnell, Austin, Texas
11 Minuten Lesezeit · Stand: Oktober 2026

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