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Besteuerung deiner US-Limited Partnership (LP)

Die wichtigsten US-Steuerarten, von denen deine Limited Partnership betroffen ist

„Nichts in dieser Welt ist sicher, außer dem Tod und den Steuern“, schrieb der bekannte amerikanische Staatsmann Benjamin Franklin schon im Jahre 1789 in einem Brief an Jean-Baptiste Leroy. Und so ist es leider auch mit deinem US-Unternehmen: Wenn es richtig gut bei dir lĂ€uft, lĂ€uft es umso besser fĂŒr Uncle Sam.

Allerdings haben etablierte und angehende US-Unternehmer einen Grund zum Aufatmen: Ende 2017 verabschiedete der US-Kongress die US-Steuerreform 2017 (Tax Cuts and Jobs Act), die die Steuern auf Unternehmensgewinne stark gesenkt hat. Ihre Kernelemente sind seit dem One Big Beautiful Bill Act vom 4. Juli 2025 dauerhaft festgeschrieben.

Bis 2017 hatten die USA mit 35 % den höchsten Körperschaftsteuersatz aller großen IndustrielĂ€nder. Seit 2018 liegt der Bundessatz bei 21 % (IRC § 11), hinzu kommt die Körperschaftsteuer des Sitzstaats. Damit ist die Besteuerung von Unternehmen in den USA fĂŒr viele Konstellationen gĂŒnstiger als im deutschsprachigen Raum.

Auf dieser Seite erfÀhrst du, mit welchen Steuern du auf Unternehmensgewinne rechnen musst, die deine US-Gesellschaft erwirtschaftet.

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GrundsÀtzliches zur Besteuerung der Gewinne einer LP

Die US LP entspricht der im deutschsprachigen Raum bekannten Kommanditgesellschaft (z.B. GmbH & Co KG). Sie ist speziell Mandanten zu empfehlen, die in den USA ĂŒber eine Personengesellschaft unternehmerisch aktiv werden möchten, aber die Rechtsunsicherheit der LLC hinsichtlich Einstufung seitens des Finanzamts vermeiden möchten.

Von uns gegrĂŒndete LPs sind gewerbliche Personengesellschaften, deren Gewinn seitens des Gesellschafters in den USA mit Einkommensteuer belegt ist.

Da die US LP wie angesprochen der Rechtsform einer KG entspricht und somit der Rechtstypenvergleich seitens der heimischen Finanzbehörden problemlos erfolgen kann, wird die LP zu Hause verlÀsslich als Personengesellschaft eingestuft.

Die LP hat einen „General Partner“. Dies ist der Vollhafter oder KomplementĂ€r. Üblicherweise wird hier eine LLC oder Corporation eingesetzt. Der General Partner ist geschĂ€ftsfĂŒhrend in der LP tĂ€tig.

Des Weiteren gibt es 1 bis n „Limited Partners“, also Kommanditisten. Diese haften nur mit ihrer Einlage und sind per se nicht in die GeschĂ€ftsfĂŒhrung der Gesellschaft involviert, außer sie erhalten Prokura.

Die Gesellschaft ist steuertransparent. Die Besteuerung erfolgt auf Ebene der Gesellschafter. Die Steuerbelastung in den USA liegt bei rund 25% - 35%, je nach Höhe des Gewinns und der Branche. Alle Partner mĂŒssen eine SteuererklĂ€rung in den USA einreichen.

Üblicherweise mĂŒssen am Wohnsitzstaat keine weiteren Steuern bezahlt werden, wobei dies im Wesentlichen vom DBA abhĂ€ngt.

Die LP muss 37% Quellensteuer bei AusschĂŒttung einbehalten. Der Partner erhĂ€lt zu viel bezahlte Steuer mit der Einreichung der US-SteuererklĂ€rung zurĂŒck.

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Einkommensteuer

Wie oben erwĂ€hnt, mĂŒssen die Gewinne der LP mit US-Einkommensteuer seitens des LP-Gesellschafters versteuert werden. Die Einkommensteuer wird auf Bundes- und Bundesstaatsebene fĂ€llig. 

Einkommensteuer im Bund

Die Einkommensteuer auf Bundesebene ist wie folgt gestaffelt (fĂŒr Alleinstehende, Steuerjahr 2026):

  • Einkommen bis $12.400: 10%
  • $12.401 bis $50.400: 12%
  • $50.401 bis $105.700: 22%
  • $105.701 bis $201.775: 24%
  • $201.776 bis $256.225: 32%
  • $256.226 bis $640.600: 35%
  • ĂŒber $640.600: 37%

Einkommensteuer auf Ebene der US-Bundesstaaten

Zu den oben erwÀhnten Bundessteuern kommt jeweils die Einkommensteuer auf Bundesstaatsebene. Diese kann bei der Bundessteuer als Abzug geltend gemacht werden (der sogenannte SALT-Abzug, der Höhe nach gedeckelt), sie wird aber nicht angerechnet.

Folgende Staaten erheben keine Einkommensteuer (wer in diesem Staat lebt, bezahlt also nur Bundessteuern):

  • Alaska
  • Florida
  • Nevada (Gross Receipts Tax ab $4 Millionen Umsatz)
  • New Hampshire (die frĂŒhere Steuer auf Zinsen und Dividenden ist seit 2025 abgeschafft)
  • Texas (Franchise Tax ab $2,65 Millionen Umsatz)
  • South Dakota
  • Tennessee (die frĂŒhere Hall Tax auf KapitalertrĂ€ge ist seit 2021 abgeschafft)
  • Washington (seit 2022 aber 7% Steuer auf hohe private VerĂ€ußerungsgewinne)
  • Wyoming

Die Einkommensteuer in den ĂŒbrigen Staaten liegt zwischen 3% und 13%.

Die SpitzensteuersĂ€tze der ĂŒbrigen Bundesstaaten reichen 2026 von 2,5 % in Arizona und North Dakota bis 13,3 % in Kalifornien; auf Arbeitseinkommen kommt in Kalifornien noch eine Lohnabgabe hinzu, die den Spitzensatz auf 14,6 % hebt. FĂŒnfzehn Staaten erheben einen einheitlichen Satz ohne Progression. Den Stand fĂŒr einen bestimmten Staat findest du in unseren Profilen aller US-Bundesstaaten.


Gross Receipts Tax

LPs sind keine Körperschaften, sondern Personengesellschaften, und mĂŒssen somit auch keine Körperschaftsteuer zahlen, wenn eine solche vom Sitzstaat erhoben wird.

Aber hier kommt ein Haken:

Nevada, Ohio, Texas und Washington kennen zwar keine lokale Körperschaftsteuer, wohl aber eine Art Umsatzsteuer (Gross Receipts Tax), die auf den Umsatz einer Gesellschaft, inklusive von LPs, zu bezahlen ist. In Texas betrĂ€gt die Franchise Tax 0,375% (Handel/Großhandel) bzw. 0,75% auf die Marge, mit einer Freigrenze von $2,65 Millionen Jahresumsatz (Berichtsjahre 2026/2027). In Nevada liegt der Steuerfreibetrag bei $4 Millionen.

Wer also einen Umsatz erwartet, der in Texas und Nevada ĂŒber den Freibetrag hinausgeht, sollte sich ggf. mit einer GrĂŒndung in einem Sitzstaat ohne Gross Receipts Tax auseinandersetzen.

Wer also steuerlich optimieren will, grĂŒndet seine LP in einem Bundesstaat ohne Einkommensteuer bzw. Gross Receipts Tax. Hier sind Florida, South Dakota und Wyoming zu nennen.

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Bis 20% Steuerfreibetrag auf Gewinne aus LPs

Seit 2018 gilt ein Abzug von bis zu 20 % auf Gewinne aus Personengesellschaften (Qualified Business Income Deduction nach IRC § 199A, eingefĂŒhrt mit der US-Steuerreform 2017 und durch den One Big Beautiful Bill Act 2025 dauerhaft festgeschrieben). Die Schwellenwerte fĂŒr 2026 liegen bei 201.750 $ fĂŒr Alleinstehende und 403.500 $ fĂŒr zusammen veranlagte Ehegatten (Rev. Proc. 2025-32).

Beispiel: Herr Damm, ein in Berlin lebender Deutscher, ist an einer US-Limited Partnership in Austin, TX beteiligt, die ein B&B in Texas betreibt und die Herrn Damm einen Jahresgewinn von $100.000 ausschĂŒttet. Dank des Steuerfreibetrags von 20% muss er nur $80.000 davon mit US-Einkommensteuer belasten. Herr Damm bezahlt $25.987 an US-Steuern (inklusive SozialbeitrĂ€ge), also rund 26% auf den Gesamtgewinn. Wie oben erwĂ€hnt: Auch in Deutschland sind KEINE weiteren Steuern auf die Gewinne fĂ€llig (unter Progressionsvorbehalt)!

Die oben genannte Formel gilt uneingeschrĂ€nkt allerdings nur fĂŒr Personen mit einem steuerbaren US-Gesamteinkommen bis $201.775 (Steuerjahr 2026), d.h. wenn der jĂ€hrliche Gewinnanteil aus der Personengesellschaft höher ist oder du anderweitiges US-Einkommen hast und so ĂŒber dieser Grenze liegst, gelten EinschrĂ€nkungen.

So ist die Höhe des Steuerfreibetrages dann abhÀngig von der Gesamtlohnsumme, die das Unternehmen bezahlt bzw. von den im Steuerjahr getÀtigten Investitionen des Unternehmens.

Im Folgenden ein Beispiel mit einem sehr hohen Gewinn:

Frau MĂŒller lebt in Dortmund und ist alleinige Kommanditistin einer US-Limited-Partnership, die ein Autohaus in Sioux Falls, SD betreibt das $1.500.000 pro Jahr an Gewinn erwirtschaftet. Das Unternehmen hat einige Mitarbeiter und bezahlt Löhne in Höhe von $500.000 pro Jahr. Weil Frau MĂŒllers US-Gesamteinkommen somit ĂŒber dieser Grenze liegt, kann Frau MĂŒller nun lediglich 50% der Gesamtlohnsumme (= $250.000) als Steuerfreibetrag in Anrechnung bringen, nicht aber 20% des Gesamtgewinns. Frau MĂŒller bezahlt $490.724 an US-Steuern (inklusive SozialbeitrĂ€ge), also rund 32% (im Vergleich zu unserem Beispiel Herr Damm liegt der Steuersatz aufgrund der Progression natĂŒrlich viel höher). Auch auf diesen Ertrag ist gemĂ€ĂŸ DBA in Deutschland KEINE weitere Steuer fĂ€llig.

Weitere EinschrĂ€nkungen gelten in Hinblick auf manche Dienstleister wie Berater, AnwĂ€lte und Ärzte, welche von den niedrigeren SteuersĂ€tzen nur bedingt profitieren können, um Missbrauch zu vermeiden.

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Umsatzsteuer (Sales Tax)

Die einzelnen Bundesstaaten erheben außerdem Umsatzsteuer (Sales Tax), die aber nur teilweise mit der Mehrwertsteuer zu vergleichen ist. Sie wird nicht auf Dienstleistungen fĂ€llig, sondern nur auf den Kauf von Waren. Lieferungen in einen anderen Staat (Versandhandel) waren lange steuerfrei; seit dem Wayfair-Urteil von 2018 mĂŒssen VersandhĂ€ndler ab bestimmten Umsatzschwellen (meist $100.000 pro Jahr) aber auch im Staat des Kunden Sales Tax abfĂŒhren.

Eine Verrechnung von Vorsteuer und Umsatzsteuer gibt es nicht. Allerdings muss einem WiederverkĂ€ufer keine Sales Tax in Rechnung gestellt werden (Ă€hnlich wie EU Reverse Charging). Die einbehaltene Umsatzsteuer wird monatlich oder quartalsweise an den Staat abgefĂŒhrt.

Fast alle Gemeinden erheben zusÀtzlich einen Gemeinde-Sales-Tax-Aufschlag. So ist in Kalifornien z.B. die staatliche Sales Tax 7,25%. Durchschnittlich schlagen die Gemeinden dann nochmals 2% drauf.

Die EinfĂŒhrung einer Mehrwertsteuer auf Bundesebene nach europĂ€ischem Vorbild wird seit Jahren debattiert. Diese könnte laut Expertenmeinungen bei 1-2% liegen, wĂŒrde aber zusĂ€tzlich zu der bestehenden Sales Tax erhoben.

Folgende Staaten erheben gar keine Umsatzsteuer:

Die Umsatzsteuer in den ĂŒbrigen Staaten liegt zwischen 5% und 9% (kombinierter Steuersatz aus Staats- und Gemeinde-Umsatzsteuer).

Die kombinierten SĂ€tze aus Staats- und Gemeindesteuer liegen 2026 im bevölkerungsgewichteten Mittel bei 7,53 %. Am höchsten liegen Louisiana mit rund 10,1 %, Tennessee mit 9,6 %, Washington mit 9,6 %, Arkansas mit 9,5 % und Alabama mit 9,5 %. Den höchsten reinen Staatssatz hat Kalifornien mit 7,25 %. Einzelheiten stehen auf unserer Seite zur Sales Tax in den USA.

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SozialbeitrÀge

In den USA werden SozialbeitrĂ€ge fĂ€llig, die, wie auch in Europa ĂŒblich, direkt vom Arbeitgeber einbehalten und an die Steuerbehörde IRS weiterĂŒberwiesen werden.

Man kennt folgende SozialbeitrÀge:

  • Rentenversicherung (Social Security): 12,4% fĂŒr Einkommen bis zu $184.500 (2026). Zahlbar zur HĂ€lfte vom Arbeitnehmer und Arbeitgeber.
  • Krankenversorgung im Alter (Medicare): 2,9% auf den Gesamtlohn, zahlbar je hĂ€lftig vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer.
  • Arbeitslosenversicherung (Unemployment Tax): Diese SozialbeitrĂ€ge werden auf Bundesebene und Bundesstaatsebene erhoben. Auf Bundesebene zahlt der Arbeitgeber 6% auf die ersten $7.000 Jahreslohn je Mitarbeiter; nach Anrechnung der BeitrĂ€ge an den Bundesstaat bleiben davon in der Regel 0,6%, also höchstens $42 (!) pro Jahr und Mitarbeiter. Auf Bundesstaatsebene ist der Satz stark schwankend. Er hĂ€ngt von der Branche ab und dann auch davon, wie viele Arbeitnehmer eines Betriebes die Versicherung in Anspruch nehmen. Im Klartext: Wenn du Jobs abbaust, steigen die BeitrĂ€ge. Die BeitrĂ€ge fĂŒr neue Arbeitgeber liegen bei allen Staaten zwischen 1% - 3%. Diese können im Maximalfall in manchen Staaten bis zu 10% ansteigen, sind allerdings nur bis zu einer jĂ€hrlichen Lohnsumme von rund $40.000 fĂ€llig.

SozialbeitrĂ€ge fĂŒr in den USA unbeschrĂ€nkt steuerpflichtige LP-Gesellschafter

Neben den Standard-EinkommensteuersĂ€tzen (siehe oben), die auf Einkommen aus einer LP zu bezahlen sind, mĂŒssen LP-Gesellschafter, die in den USA leben bzw. unbeschrĂ€nkt steuerpflichtig sind, auch SozialbeitrĂ€ge bezahlen, und zwar den kombinierten Satz fĂŒr Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Diese Steuer nennt man „Self Employment Tax“.

Die Rentenversicherung (Social Security) schlÀgt dabei mit 12,4% zu Buche, allerdings nur bis zu einem Einkommen von $184.500 (2026).

FĂŒr Medicare (Gesundheitsvorsorge im Alter) fĂ€llt eine Steuer von 2,9% an, und zwar ohne Einkommensgrenze.

Allerdings können SelbstÀndige einen Freibetrag von 7,65% des zu versteuernden Einkommens vor Berechnung der fÀlligen Steuer geltend machen.

Wer als LP-Gesellschafter nicht in den USA lebt bzw. dort nur beschrÀnkt steuerpflichtig ist, muss in vielen FÀllen dennoch SozialbeitrÀge auf LP-Gewinne bezahlen, zumindest wenn du in einem Land lebst, mit dem die USA ein entsprechendes Abkommen eingegangen sind.

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Kompakt-Steuervergleich der von uns vorgeschlagenen Sitzstaaten

In der folgenden Tabelle vergleichen wir acht US-Metropolen, die wir Mandanten immer wieder als mögliche Standorte fĂŒr ihr US-Unternehmen vorschlagen (wobei wir dich beim Unternehmensaufbau ĂŒberall in den USA unterstĂŒtzen).

Aus der folgenden Tabelle werden die verschiedenen SteuersÀtze dieser Sitzstaaten gut ersichtlich:

Stadt Staat Gross Receipts Tax Bundesstaat Einkommensteuer Bundesstaat Umsatzsteuer
Austin Texas 0,375% (Handel) bzw. 0,75% Franchise Tax sind auf die Marge zu bezahlen. Freigrenze: $2,65 Millionen Umsatz pro Jahr. Keine 8,25%
Jackson Wyoming Keine Keine 4%
Las Vegas Nevada 0,05% - 0,3% Gross Receipts Tax sind auf den Umsatz zu bezahlen. Freibetrag: $4 Millionen pro Jahr. Keine 8,15%
Miami Florida Keine Keine 6,62%
New York City New York Keine bis 10,9% 8,47%
San Francisco Kalifornien Keine 13,3% 8,41%
Sioux Falls South Dakota Keine Keine 4%
Wilmington Delaware 0,4% - 0,75% Gross Receipts Tax sind auf den Umsatz zu bezahlen. Freibetrag: $300.000 pro Quartal. 6,6% Keine
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Gewinnentnahme & Vereinnahmung von Gewinnen aus der LP

Wenn du ein erfolgreiches Unternehmen in den USA aufgebaut hast, stellt sich natĂŒrlich die Frage, wie du die Gewinne wieder aus der Gesellschaft herausbekommst. Diesem Thema haben wir eine eigene Seite gewidmet, die du hier erreichst.

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Berechnungsbeispiele

In diesem Abschnitt berechnen wir die typische Steuerbelastung fĂŒr eine amerikanische LP unter drei verschiedenen Szenarien. Die EinkommensteuerbetrĂ€ge beruhen auf dem Tarif 2026 (IRS, Rev. Proc. 2025-32) und der Beitragsbemessungsgrenze der Sozialversicherung von 184.500 $ fĂŒr 2026 (SSA). Der Freibetrag nach § 199A ist mit Lohndeckel und Einschleifregelung gerechnet: Schwelle 201.750 $, Einschleifzone bis 276.750 $ (Ledige). Wir gehen dabei davon aus, dass sich die Gesellschaft in Wyoming befindet (es fĂ€llt somit keine Steuer auf Bundesstaatsebene an).

Beispiel 1

  • Gewerbliche US LP in Wyoming;
  • Branche: Restaurant;
  • Umsatz: $1,5 Millionen;
  • Gesamtlohnsumme des Betriebes: $600.000;
  • Gesellschafter natĂŒrliche Person, Wohnsitz Deutschland, kein sonstiges US-Einkommen 

Gewerbliche US LP in Wyoming. Branche: Restaurant. Umsatz: 1,5 Mio. $. Gesamtlohnsumme des Betriebes: 600.000 $.
Einziger Kommanditist ist eine natĂŒrliche Person mit Wohnsitz in Deutschland, kein anderweitiges US-Einkommen.
Gewinn$ 100.000$ 250.000$ 500.000
Anrechnung SozialbeitrÀge (§ 164(f))$ (7.065)$ (14.787)$ (18.134)
Freibetrag § 199A (bis 20 %)$ (18.587)$ (47.043)$ (96.373)
Steuerbares Einkommen$ 74.348$ 188.171$ 385.492
Einkommensteuer 10 % bis 37 %$ (11.069)$ (37.759)$ (103.692)
SozialbeitrÀge (Self-Employment Tax)$ (14.130)$ (29.851)$ (38.624)
US-Nettoeinkommen$ 74.802$ 182.390$ 357.684
Gesamtsteuerbelastung USA$ 25.198$ 67.610$ 142.316
Gesamtsteuerbelastung USA in %25,20 %27,04 %28,46 %
Steuerbelastung in Deutschland$ 0$ 0$ 0
Gesamtbelastung USA und Deutschland$ 25.198$ 67.610$ 142.316
Gesamtbelastung USA und Deutschland in %25,20 %27,04 %28,46 %

Beispiel 2

  • Gewerbliche US LP in Wyoming;
  • Branche: Beratung;
  • Umsatz: $600.000;
  • Gesamtlohnsumme des Betriebes: $0;
  • Gesellschafter natĂŒrliche Person, Wohnsitz Deutschland, kein sonstiges US-Einkommen

Gewerbliche US LP in Wyoming. Branche: Beratung. Umsatz: 600.000 $. Gesamtlohnsumme des Betriebes: 0 $.
Einziger Kommanditist ist eine natĂŒrliche Person mit Wohnsitz in Deutschland, kein anderweitiges US-Einkommen.
Gewinn$ 100.000$ 250.000$ 500.000
Anrechnung SozialbeitrÀge (§ 164(f))$ (7.065)$ (14.787)$ (18.134)
Freibetrag § 199A (bis 20 %)$ (18.587)$ (15.336)$ (0)
Steuerbares Einkommen$ 74.348$ 219.877$ 481.866
Einkommensteuer 10 % bis 37 %$ (11.069)$ (46.817)$ (137.422)
SozialbeitrÀge (Self-Employment Tax)$ (14.130)$ (29.851)$ (38.624)
US-Nettoeinkommen$ 74.802$ 173.332$ 323.953
Gesamtsteuerbelastung USA$ 25.198$ 76.668$ 176.047
Gesamtsteuerbelastung USA in %25,20 %30,67 %35,21 %
Steuerbelastung in Deutschland$ 0$ 0$ 0
Gesamtbelastung USA und Deutschland$ 25.198$ 76.668$ 176.047
Gesamtbelastung USA und Deutschland in %25,20 %30,67 %35,21 %

Beispiel 3

  • Gewerbliche US LP in Wyoming;
  • Branche: Bau;
  • Umsatz: $3 Millionen;
  • Gesamtlohnsumme des Betriebes: $500.000;
  • Investitionen in Maschinen, Land: $1 Million;
  • Gesellschafter natĂŒrliche Person, Wohnsitz Deutschland, kein sonstiges US-Einkommen.

Gewerbliche US LP in Wyoming. Branche: Bau. Umsatz: 3 Mio. $. Gesamtlohnsumme des Betriebes: 500.000 $. Investitionen in Maschinen und Land: 1 Mio. $.
Einziger Kommanditist ist eine natĂŒrliche Person mit Wohnsitz in Deutschland, kein anderweitiges US-Einkommen.
Gewinn$ 100.000$ 250.000$ 500.000
Anrechnung SozialbeitrÀge (§ 164(f))$ (7.065)$ (14.787)$ (18.134)
Freibetrag § 199A (bis 20 %)$ (18.587)$ (47.043)$ (96.373)
Steuerbares Einkommen$ 74.348$ 188.171$ 385.492
Einkommensteuer 10 % bis 37 %$ (11.069)$ (37.759)$ (103.692)
SozialbeitrÀge (Self-Employment Tax)$ (14.130)$ (29.851)$ (38.624)
US-Nettoeinkommen$ 74.802$ 182.390$ 357.684
Gesamtsteuerbelastung USA$ 25.198$ 67.610$ 142.316
Gesamtsteuerbelastung USA in %25,20 %27,04 %28,46 %
Steuerbelastung in Deutschland$ 0$ 0$ 0
Gesamtbelastung USA und Deutschland$ 25.198$ 67.610$ 142.316
Gesamtbelastung USA und Deutschland in %25,20 %27,04 %28,46 %

Mehr Informationen zum US-Steuersystem findest du in unserem Leitfaden fĂŒr Einsteiger, in unserer KompakteinfĂŒhrung in das amerikanische Steuerrecht fĂŒr europĂ€ische Unternehmer und in unserer Zusammenfassung, wie du als deutscher Staatsangehöriger eine SteuererklĂ€rung einreichst.

Rund um die LP lohnen sich außerdem der gesellschaftsrechtliche Überblick zur LP, die möglichen Einsatzbereiche und unser KomplementĂ€r- und Prokura-Service; alle GrĂŒndungsthemen bĂŒndelt der Bereich FirmengrĂŒndung USA. Interessiert dich statt der LP eine US-LLC ohne US-BetriebsstĂ€tte, ist unsere Schwesterkanzlei nullsteuer.llc die richtige Adresse; welche WohnsitzlĂ€nder solche Gewinne wie besteuern, zeigt der Steueratlas.

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