Schnellcheck: Was ist die beste US-Rechtsform für mich?

C-Corporation, LLC oder LP: Wer die Wahl hat, hat die Qual.

Auf dieser Seite haben wir paar einfache Fallbeispiele bzw. Rahmenbedingungen und die dafür am besten geeignetste US-Rechtsform beschrieben. Wir gehen dabei davon aus, dass alle US-Rechtsformen haftungstechnisch die gleichen Vorteile bieten. Daher hängt die Frage der besten Rechtsform im wesentlichen von der steuerlichen Attraktivität ab.

Fall 1:

Ich lebe in einem steuergünstigen Land bzw. mit einem steuerbefreiten Status wie Non Dom, Beckham etc. (UK, Irland, Malta, Zypern, Thailand, Dubai, Portugal, Spanien usw.) und erziele passive Einkünfte außerhalb der USA

Fall 2:

Ich lebe in Deutschland und will gewerblich in den USA tätig werden. Gewinne sollen an mich ausgeschüttet werden.

Fall 3:

Ich gründe ein Startup in den USA (ggf. mit Investorenkapital). Gewinne sind zweitrangig. Ich verdiene beim Exit (Verkauf, Börsengang etc.)

  • C-Corporation
  • Steuern auf Gewinne: 40-50%
  • Steuern bei Veräußerung: 0-25%

Fall 4:

Ich lebe in den USA oder plane dorthin in den nächsten 12 Monaten umzuziehen

  • LLC
  • US-Steuern auf Gewinne: ca. 30%

Fall 5:

Ich möchte für mein EU-Unternehmen eine Tochtergesellschaft in den USA gründen

Fall 6:

Ich möchte eine steuertransparente Gesellschaft gründen, aber mein Steuerberater hat mir von der LLC abgeraten


Was bringt dieser Schnellcheck?

Wer in den USA ein Unternehmen gründen möchte, fragt sich als erstes: Was ist die beste Rechtsform für mein neues Vorhaben?

Der Amerikaner ist bekanntlicherweise verliebt in die LLC und versucht, auch Ausländer von dieser attraktiven Rechtsform zu überzeugen. Aber so einfach ist es leider nicht, besonders dann, wenn man im Ausland lebt.

Dieser Schnellcheck ist extrem vereinfacht. Er dient lediglich dazu eine grobe Indikation einer möglichen Lösungsvariante zu bieten. Der Teufel steckt wie immer im Detail.

Mehr zu den gängigen US-Rechtsformen erfahren Sie auf dieser Seite.

Es ist klar: Ein paar Fragen können keine Beratung ersetzen. Wir raten Ihnen daher in jedem Fall, sich vor Gründung einer US-Gesellschaft steuerlich und rechtlich beraten zu lassen.

Im Zweifelsfall raten wir zur Gründung einer C-Corporation. Diese kann die Rechtsform auch wechseln, wenn es tatsächlich sein müsste.

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