Warum überhaupt als Unternehmer nach Amerika umziehen? An wen richtet sich diese Seite?

Es gibt viele Gründe, in die USA umzuziehen: Liebe, Abenteuerlust, Studium, Forschung, ein Jobangebot. Die Literatur, die zu diesem Thema geschrieben wurde, füllt Bibliotheken. Im Unterschied dazu richtet sich diese Seite speziell an erfolgreiche Unternehmer, die überlegen, in die USA umzuziehen.

Die Betonung liegt hier auf erfolgreich, denn diese Seite ist für nicht für Unternehmer geschrieben, die mit ihrem Unternehmen noch ganz am Anfang stehen und weniger als 250.000 € pro Jahr erwirtschaften.

Es entspricht nicht unserer Philosophie, „Hacks“ zu vermitteln. Im Rahmen meiner Recherche bin ich auf eine Website gestoßen, die Leser davon überzeugen wollte „wie Sie ein US-Visum ohne US-Immigration-Anwalt erhalten können“. Das ist nicht unserer Vorgehensweise. Unternehmer, die ein solches Angebot anspricht, sind nicht unsere Zielgruppe. Wenn Sie nicht willig oder in der Lage sind, einem US-Fachanwalt 10.000 € für die Beschaffung Ihres US-Visums zu bezahlen, ist diese Seite nicht für Sie geschrieben.

Allerdings ist diese Seite auch nicht für Unternehmen gedacht, die mal eben ein paar Millionen aus der Portokasse vorschießen können und für die Geld keine Rolle spielt, wenn es um die Expansion in die USA geht.

Diese Seite richtet sich also speziell an europäische Unternehmer, die bei allem Erfolg kostenbewusst geblieben sind. Unternehmer, die einen gewissen Komfort im Leben genießen, aber nicht wie Popstars leben.

Und meiner Erfahrung nach lassen sich diese Unternehmer einer der im Folgenden aufgeführten Gruppen zuordnen. Wenn auch Sie sich in einer dieser Gruppen wiederfinden können, dann richtet sich diese Seite an Sie. Hier gehen wir speziell auf Anforderungen und Fragen ein, die sich für einen Unternehmer bei einem möglichen Umzug in die USA ermöglichen:

Gruppe A: Unternehmer, die aus rein persönlichen Gründen in den USA leben wollen

Die mit Abstand größte Gruppe von Unternehmen, die es in die USA zieht, machen diesen Schritt aus rein persönlichen Gründen: Ihnen gefällt der amerikanische Lebensstil, sie haben Lust auf ein Abenteuer oder vielleicht ist auch die Ehefrau Amerikanerin.

Das sind die sogenannten “Überzeugungstäter”. Der Sprung über den großen Teich macht aus rein wirtschaftlicher Sicht nicht unbedingt Sinn, aber es geht ja auch nicht um eine rationale Entscheidung, sondern vielfach darum, einen persönlichen Traum zu verwirklichen.

Daher ist die Umzugs-Entscheidung für Unternehmer dieser Kategorie in der Regel endgültig und eine Rückkehr in die Heimat ist nicht geplant.

Gruppe B: Unternehmer, die große Chancen für ihr Unternehmen auf dem US-Markt sehen

Wer zu Hause, z.B. in Deutschland, ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut hat und vielleicht auch schon EU-weit seine Waren und Dienstleistungen vertreibt, wird sich oftmals fragen, wie es weitergehen soll.

Sicher: Ein Bauunternehmer oder der Eigentümer eines Installationsbetriebes wird als Antwort auf diese Frage nicht unbedingt an eine US-Expansion denken. Aber wer ein innovatives Produkt entwickelt hat überlegt sich schon, ob es nicht lukrativer wäre, dieses intensiv an 320 Millionen Amerikaner zu vermarkten, als an 66 Millionen Franzosen.

Diese Gruppe von Unternehmern ist nicht unbedingt davon begeistert, in die USA umzuziehen, sieht aber die klaren wirtschaftlichen Vorteile dieser Maßnahme. Oftmals handelt sich um einen von vornherein temporär ausgelegten Aufenthalt in den USA.

Gruppe C: Startup-Gründer mit amerikanischen Kapitalgebern

Wer als Startup Mittel amerikanischer Venture-Capital-Geber erhalten hat, dem bleibt manchmal nichts anderes übriges, als den Wohnsitz ins Silicon Valley zu verlegen - wenigstens temporär.

Auch hier ist der Unternehmer nicht unbedingt angetan von der Idee, in den USA zu leben, nimmt diese Unannehmlichkeit aber vor dem Hintergrund der Investition hin. Auch für Unternehmer dieser Gruppe ist der Umzug in die USA klar temporär ausgelegt.

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