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Ausgabe von Optionsscheinen (Warrants) durch Ihre US-Corporation

Ausgabe von Optionsscheinen (Warrants) durch Ihre US-Corporation

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Optionsscheine geben dem Besitzer das Recht, zu einem späteren Zeitpunkt Aktien zu erwerben. Sie können eine Investition für Anleger attraktiver machen oder als Bezahlung dienen. Wir begleiten den gesamten Prozess und kümmern uns um die anwaltliche Ausarbeitung der erforderlichen Dokumente.

Was sind Optionsscheine (Warrants)?

Optionsscheine sind Verträge, die zum Kauf von Unternehmensanteilen zu einem späteren Zeitpunkt ermächtigen. Besitzer sogenannter Warrants erhalten die Möglichkeit, diese Aktien innerhalb eines definierten Zeitraums zu einem bestimmten Preis zu erwerben. Üben sie dieses Recht nicht aus, verfallen die Optionsscheine. 

Sie funktionieren ähnlich wie Aktienoptionen, mit dem Unterschied, dass Aktienoptionen nur auf bereits existierende Aktien, ausgegeben werden. Warrants kann man hingegen ausstellen, bevor es die Aktien gibt. Eingesetzt werden die Optionsscheine nicht für bestimmte Akten, sondern man erhält diese beispielsweise bei der nächsten Kapitalerhöhung. Außerdem dürfen Aktienoptionen meist lediglich an Mitarbeiter und Firmeninterne ausgegeben werden. Warrants hingegen können auch an Externe wie Investoren, Verkäufer, Kreditgeber oder Partner gehen. 

Häufig werden Warrants in Kombination mit Überbrückungskrediten verwendet. Sie dienen dazu, ein Investment für Geldgeber attraktiver zu machen und kommen häufig bei Startups zum Einsatz. Darüber hinaus bieten Optionsscheine für Investoren noch weitere Vorteile. Sie müssen ihr Kapital nicht binden und das Kaufrecht, sollte die Firma nicht wie erwartet wachsen oder pleitegehen, nicht ausüben.

Optionsscheine können aus verschiedenen Gründen und zu unterschiedlichen Zeitpunkten ausgegeben werden. Häufig bieten sich Warrants in diesen Situationen an:

  1. Während einer Finanzierungsrunde: Wird Kapital benötigt, dienen die Optionsscheine als zusätzliche Motivation für Investoren. Vor allem wenn der Geldgeber Anteilsforderungen stellt, die man zum jeweiligen Zeitpunkt nicht erfüllen kann oder will, stellen sie eine gute Option dar.
  2. In Verbindung mit einem Bankkredit: Banken können bei Abschluss eines Kredits Warrants beantragen. Im Zuge dessen erhält das Unternehmen eine niedrigere Verzinsung oder andere vergünstigte Konditionen.
  3. Belohnung für Partner oder Motivation für Vertragsabschluss: Als Teil von Gesellschafterverträgen dienen Optionsscheine dazu, gute Beziehungen mit Dritten aufrechtzuerhalten und bestimmte Projekte voranzutreiben. Beispielsweise bei Startups werden sie als Gegenleistung für zur Verfügung gestellte Räumlichkeiten, geschäftliche Verbindungen oder Talente ausgegeben. Auch bei Kooperationen mit Partnerfirmen werden sie eingesetzt.

Was beinhalten Optionsscheine (Warrants)?

Die genauen Bedingungen der Optionsscheine werden vertraglich festgehalten. In der Regel enthalten sie folgende Dinge:

  • Aktientyp: Warrants können für Stamm- oder Vorzugsaktien ausgegeben werden. Während Stammaktien meist Gründern und Angestellten vorbehalten sind, gehen Vorzugsaktien in erster Linie an externe Investoren. Der Hauptunterschied besteht darin, dass Vorzugsaktien im Falle von Liquiditätsproblemen zuerst ausgezahlt werden.
  • Anzahl: In diesem Punkt wird klar definiert, zum Erwerb wie vieler Aktien der Anleger berechtigt ist.
  • Ausübungspreis: Dieser beschreibt den minimalen Aktienkurs, zu dem die Person die Anteile erwerben muss. Dieser Preis kann ähnlich sein wie der, der für die bereits erworbenen Aktien bezahlt wurde. Andere Möglichkeiten sind die Anpassung an den tatsächlichen Marktwert zum jeweiligen Zeitpunkt oder andere Übereinkünfte.
  • Ablaufdatum: Optionsscheine gelten nicht ewig. Nach einem bestimmten Zeitraum verfallen sie. Zeiträume von 5 oder 10 sind die Norm. Manchmal hat der Besitzer aber auch 15 Jahre Zeit, den Warrant einzulösen.

Ablauf zur Ausgabe von Optionsscheinen

Für die Ausgabe von Optionsscheinen durch Ihre US-Gesellschaft bedarf es einer Reihe anwaltlich ausgearbeiteter Dokumente. Dazu gehört sowohl der Vertrag selbst, als auch die Unterlagen für die abschließende Ausübung der Warrants nach Ablauf des vereinbarten Zeitraums.

Unsere Kanzlei begleitet den gesamten Entscheidungs- und Durchführungsprozess und legen die Konditionen für Sie fest. Die Dienstleistung umfasst weit mehr als nur die Ausarbeitung der Dokumente. Wir unterstützen von der Ausgabe bis hin zum finalen Ausübung.

Wichtige Hinweise zur Ausgabe von Optionsscheinen (Warrants)

Da es sich bei neuen Gesellschaftsanteilen um ein sensibles Thema handelt, sollte die Ausgabe von Optionsscheinen gut überlegt sein. Neue Aktien bedeuten auch, dass die Anteile der bestehenden Gesellschafter an Wert verlieren und sich die Besitzverhältnisse verändern können. Die Anzahl aller ausgegebenen Warrants sollte niemals zu hoch angesetzt sein, um sicherzustellen, dass die eigenen Aktien nicht zu sehr verwässern.

Diese Punkte sollten vor allem auf lange Sicht bedacht werden. Optionsscheine haben meist eine lange Gültigkeit und können Jahre später für firmeninterne Veränderungen sorgen. Außerdem wirken sich Warrants auf den Aktienpreis aus. Sie werden bei Finanzierungsrunden berücksichtigt.

Nächste Schritte zur Ausgabe von Optionsscheinen (Warrants)

  1. Wenn Sie uns für die Begleitung und anwaltliche Ausarbeitung des gesamten Prozesses für die Ausgabe von Optionsscheinen mandatieren wollen, buchen Sie als erstes das hier beschriebene Produkt.
  2. Im Anschluss erhalten Sie von uns per E-Mail ein Formular in das Sie alle allgemeinen Informationen zu Ihrer Gesellschaft vollständig eintragen.
  3. Nachdem Sie uns das ausgefüllte Formular retourniert haben, kontaktieren wir Sie persönlich, um basierend auf den zur Verfügung gestellten Angaben etwaige weitere Details zu besprechen und die genauen Konditionen festzulegen.
  4. Anschließend beginnt einer unserer Anwälte mit der Ausarbeitung der erforderlichen Unterlagen.
  5. Als letztes erfolgt die Unterzeichnung der Unterlagen und die offizielle Ausgabe der Optionsscheine.

FAQ – Wichtige Fragen zur Ausgabe von Optionsscheinen (Warrants)

Was kostet der Prozess zur Ausgabe von Optionsscheinen?

Der angegebene Preis von $2,500 enthält das Minimalhonorar. Dieses ist im Normalfall ausreichend für die Begleitung des gesamten Prozesses, von der anwaltlichen Ausarbeitung der erforderlichen Unterlagen bis hin zur finalen Durchführung. Abhängig von der genauen Situation kann mehr Aufwand entstehen und weitere Zahlungen fällig werden. Diese stellen wir bei Bedarf hinterher in Rechnung. Bei komplexeren Vorhaben stellt der Betrag also eine Anzahlung dar. Sollte das der Fall sein, informieren wir Sie rechtzeitig und besprechen das weitere Vorgehen mit Ihnen gemeinsam.

Was ist der Unterschied zwischen Optionsscheinen und Aktienoptionen? 

Auf den ersten Blick erscheinen Optionsscheine und Aktienoptionen sehr ähnlich. Sie funktionieren ähnlich wie Aktienoptionen, mit dem Unterschied, dass Aktienoptionen nur auf bereits existierende Aktien ausgegeben werden. Warrants kann man hingegen ausstellen, bevor es die Aktien gibt. Eingesetzt werden die Optionsscheine nicht für bestimmte Aktien, sondern man erhält diese beispielsweise bei der nächsten Kapitalerhöhung. Während Aktienoptionen häufig an Mitarbeiter oder ähnliche Beteiligte ausgegeben werden, dienen Warrants meist dazu, Dritte zum Abschluss eines finanziellen Geschäfts anzuregen. Für potenzielle Geldgeber machen Optionsscheine ein Investment attraktiver. 

Auch im Preis unterscheiden sich die beiden. Aktienoptionen orientieren sich meist am Marktpreis zum jeweiligen Zeitpunkt. Der Kaufpreis für Optionsscheine wird in der Regel deutlich niedriger angesetzt.