Autorisiertes Aktienkapital Ihrer US-Corporation erhöhen

Autorisiertes Aktienkapital Ihrer US-Corporation erhöhen

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Mit der Gründung einer Corporation stellt sich auch die Frage nach dem Aktienkapital. Wächst das Unternehmen, kann eine Anpassung der Gesellschaftsanteile notwendig werden. Wir kümmern uns um die Erhöhung Ihres autorisierten Stammkapitals und begleiten den gesamten Prozess anwaltlich bis hin zur Einreichung.

Was ist das autorisierte Aktienkapital?

Bei der Gründung einer Corporation stellt sich auch die Frage nach der Anzahl den Gesellschaftsanteilen bzw. Aktien. Diese werden von den Gesellschaftern festgelegt und spiegeln den Wert eines Unternehmens wider. Später dienen diese Aktien der Wertsteigerung. Will man neue Gesellschafter gewinnen, findet eine Kapitalerhöhung statt. Im Zuge dieser Kapitalerhöhung werden dann neue Firmenanteile ausgegeben.

Gründen beispielsweise zwei Geschäftspartner eine Firma und teilen sich die Eigentumsverhältnisse zu 50 Prozent, so sind die Besitzverhältnisse zunächst ganz einfach. Wächst das Unternehmen und die beiden wollen neue Gesellschafter in die Firma holen, verlieren ihre eigenen Anteile an Wert.

Aufgrund der zentralen Rolle, die dieses Gesellschaftskapital hat, ist die richtige Anzahl an verfügbaren Aktien und deren Anpassung bei internen Veränderungen ein wichtiges und sensibles Thema. Eine Kapitalerhöhung erfordert deshalb immer die Zustimmung der bestehenden Gesellschafter. Sie verfügen in der Regel außerdem über Vorkaufsrechte, sogenannte Preemptive Rights. Das bedeutet, dass sie die Aktien selbst erwerben können, sollten sie mit einem Verkauf an Dritte nicht einverstanden sein.

Anders als bei europäischen gibt es bei amerikanischen Gesellschaften von Anfang an ein autorisiertes Stammkapital. Bei der Gründung einigen sich die Eigentümer dafür auf eine maximale Anzahl von Aktien, die von der Gesellschaft vergeben werden darf. Dieses Aktienkapital erlaubt es der Geschäftsführung, bis zu einer gewissen Grenze neue Gesellschaftsanteile auszugeben bzw. zu erstellen. Bis zu diesem Wert bedarf es für die Anpassung keiner Zustimmung der Anteilseigner.

Bei der Gründung eines Startups sieht das in der Praxis zum Beispiel so aus, dass sich die Geschäftspartner auf ein autorisiertes Aktienkapital einigen. Ein Teil davon gehört jeweils ihnen selbst. Der Rest wird als Reserve zurückgehalten und steht in weiterer Folge für zukünftige Mitarbeiter oder neue Investoren zur Verfügung. Dadurch erhält das Unternehmen mehr Flexibilität und Handlungsfähigkeit. Benötigt die Firma zusätzliche Aktien, müssen dank des “Aktienpolsters” keine Gesellschafterbeschlüsse oder Versammlungen abgewartet werden, sondern es kann sofort agiert werden.

Jeder fängt mal klein an. Anfangs bietet es sich an, das Stammkapital nicht zu hoch anzusetzen. Wächst das Unternehmen, kann dieses später jederzeit angepasst werden. Auch Facebook startete zu Beginn mit einem geringen autorisierten Aktienkapital. Heute ist dieses um ein Vielfaches höher.

Ablauf der Erhöhung des autorisierten Aktienkapitals

Für die Erhöhung des autorisierten Aktienkapitals bedarf es einer Reihe anwaltlich ausgearbeiteter Dokumente. Dazu gehören offizielle Gesellschafter- und Geschäftsführungsbeschlüsse sowie entsprechende Protokolle. Erst nach eingehender Prüfung bzw. Evaluierung der Rahmenbedingungen erfolgt die Einberufung einer Gesellschafterversammlung in der der Vorgang intern beschlossen wird. Abschließend wird die Änderung des autorisierten Aktienkapitals beim Secretary of State veröffentlicht.

Unsere Kanzlei begleitet den gesamten Entscheidungs- und Einreichungsprozess. Die Dienstleistung umfasst weit mehr als nur die Einreichung der fertigen Dokumente. Wir arbeiten sämtliche Unterlagen, die dem Vorgang zu Grunde liegen, anwaltlich aus, angefangen von Beschlüssen für Gesellschafter und Geschäftsführung bis hin zur finalen Anpassung des Stammkapitals bei den zuständigen staatlichen Stellen.

Wichtige Hinweise zur Erhöhung des autorisierten Aktienkapitals

Bitte beachten Sie, dass dieser Prozess auch für Kleinunternehmen mit nur einem oder zwei Gesellschaftern wichtig ist. Jede Gesellschaft ist zur formal korrekten Dokumentation dieser oder ähnlicher Vorgänge verpflichtet. Vor allem hinsichtlich eines Verkaufs oder Todesfall drohen bei fehlenden Unterlagen zu firmeninternen Veränderungen später Konsequenzen.

Vorsicht geboten ist hinsichtlich des autorisierten Aktienkapitals außerdem in Kombination mit der Franchise Tax. Bei dieser handelt es sich um eine Unternehmensbesteuerung auf Ebene der einzelnen Bundesstaaten, die jährlich fällig wird. Eine solche Franchise Tax gibt es unter anderem in Delaware, Illinois, New York und Texas. Zur Berechnung der Steuer wird in manchen Staaten das autorisierte Aktienkapital herangezogen. Bei einem hohen autorisierten Stammkapital steigt auch die Franchise Tax. Aus diesem Grund empfiehlt es sich für junge Unternehmen nicht, es zu hoch anzusetzen. Beispielsweise in Delaware können Firmen diesen Betrag nachträglich entsprechend ihrer tatsächlichen Gewinne anpassen lassen, mit einem geringeren autorisierten Kapital beugt man diesem Mehraufwand aber im Vorhinein vor.

Nächste Schritte zur Erhöhung des autorisierten Aktienkapitals

  1. Wenn Sie uns für die Begleitung und anwaltliche Ausarbeitung des gesamten Prozesses zur Erhöhung des autorisierten Aktienkapitals für Ihre Gesellschaft mandatieren wollen, buchen Sie als erstes das hier beschriebene Produkt.
  2. Im Anschluss erhalten Sie von uns per E-Mail ein Formular in das Sie alle allgemeinen Informationen zu Ihrer Gesellschaft und den beteiligten Gesellschaftern vollständig eintragen.
  3. Nachdem Sie uns das ausgefüllte Formular retourniert haben, kontaktieren wir Sie ggf. persönlich, um basierend auf den zur Verfügung gestellten Angaben etwaige weitere Details zu besprechen.
  4. Anschließend beginnt einer unserer Anwälte mit der Ausarbeitung der Unterlagen für Gesellschafter- bzw. Geschäftsführerbeschlüsse.
  5. Als letztes erfolgt die Meldung über die Erhöhung des autorisierten Stammkapitals an den Secretary of State. Damit erhält der Prozess seine offizielle Gültigkeit.

FAQ – Wichtige Fragen zur Erhöhung des autorisierten Aktienkapitals

Was kostet die Erhöhung des autorisierten Aktienkapitals?

Der angegebene Preis von $600 enthält das Minimalhonorar. Dieses ist im Normalfall ausreichend für die Begleitung des gesamten Prozesses, der anwaltliche Ausarbeitung der erforderlichen Unterlagen sowie der finalen Einreichung. Abhängig von der genauen Situation kann mehr Aufwand entstehen und weitere Zahlungen fällig werden. Diese stellen wir bei Bedarf hinterher in Rechnung. Bei komplexeren Vorhaben stellt der Betrag also eine Anzahlung dar. Sollte das der Fall sein, informieren wir Sie rechtzeitig und besprechen das weitere Vorgehen mit Ihnen gemeinsam.

Was gilt es bei einer Erhöhung des autorisierten Aktienkapitals zu beachten? 

Auch kleine Unternehmen mit nur 1 oder 2 Gesellschaftern müssen eine Erhöhung des autorisierten Aktienkapitals korrekt und vollständig dokumentieren, um spätere Konsequenzen bei einem Verkauf oder Todesfall zu vermeiden. 

Des Weiteren hat eine solche Erhöhung je nach Bundesstaat eventuell Einfluss auf die berechnete Franchise Tax. Aus diesem Grund sollte das autorisierte Stammkapital nicht unnötig hoch angesetzt werden.