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US-Wirtschaft steigert sich im zweiten Quartal um 6,5 Prozent

Die Wirtschaft wächst schneller als viele Experten prognostiziert hatten. Die Verbreitung der Delta Variante des Corona-Virus könnte das Wachstum entschleunigen.

Die USA gaben am Donnerstag für den Zeitraum April bis Juni ein Wirtschaftswachstum von 6,5 Prozent bekannt. Die Größe der US-Wirtschaft übersteigt jetzt das Niveau vor der Pandemie und erholt sich schneller als viele Wirtschaftswissenschaftler vorausgesagt hatten.

Das Wachstum im zweiten Quartal wurde durch die Wiedereröffnung von Geschäften, der Impfung von Millionen von Menschen und der Pandemiehilfe der Regierung angekurbelt. Diese Umstände trugen zu einem raschen Anstieg der Verbraucherausgaben bei, die 70 Prozent der US-Wirtschaft ausmachen. Wie das Handelsministerium mitteilte, lag das Wachstum des zweiten Quartals um einen Zehntelprozentpunkt höher als der Anstieg des ersten.

Leicht positive Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt

Das Arbeitsministerium meldet am 29. Juli, dass in der vergangenen Woche 400.000 Arbeitslose zum ersten Mal einen Antrag auf Arbeitslosenversicherung gestellt haben. Dies entspricht einem Rückgang von 24.000 gegenüber der Vorwoche. Die wöchentlichen Erstanträge sind, trotz uneinheitlicher Entwicklung, seit Anfang April um mehr als 40 Prozent zurückgegangen. Vor der Pandemie lag die durchschnittliche Zahl bei 256.000

9,5 Millionen Menschen sind in den USA weiterhin ohne Beschäftigung. Nach Angaben der Regierung gibt es aktuell 9,2 Millionen offene Stellen, die Qualifikationen der Arbeitssuchenden entsprechen aber nicht dem Bedarf der Arbeitgeber. Im Juni wurden 850.000 neue Stellen geschaffen, die Arbeitslosenquote lag bei 5,9 Prozent. Einige Arbeitgeber bieten Neueinsteigern Geldprämien an, damit sie einen Job antreten. Die Wiedereröffnung der Geschäfte, in vielen Fällen zum ersten Mal seit einem Jahr, könnte dazu führen, dass mehr Arbeitnehmer eingestellt werden.

Delta-Variante als Herausforderung

Mehr als 60 % der Erwachsenen in den USA sind inzwischen vollständig gegen das Coronavirus geimpft, was die wirtschaftliche Erholung fördert. Trotzdem breitet sich in den USA die Delta-Variante des Coronavirus rasch aus und infiziert Zehntausende von nicht geimpften Menschen. Davon kann die Wirtschaftlichkeit in einigen Regionen beeinträchtigen werden, was zu einer Abkühlung der Konjunktur führen könnte.

Die Bundesregierung hat beschlossen, Arbeitslosen bis Anfang September weiterhin eine zusätzliche Arbeitslosenunterstützung von 300 Dollar pro Woche zu gewähren. Mindestens 25 der 50 Bundesstaaten beenden jedoch die Teilnahme an dem Bundesprogramm. Einige Arbeitnehmer könnten durch die Zuschüsse mehr Geld erhalten, als sie bei einer Rückkehr an den Arbeitsplatz verdienen würden. Dies würde die Untätigkeit fördern und zu einem Abschwung führen, da offene Stellen nicht besetzt werden.

Die wirtschaftliche Lage in den USA hat sich verbessert, da die Gelder aus Bidens 1,9 Billionen Dollar schwerem Coronavirus-Hilfspaket die Wirtschaft durchdringen. Mit mehr Geld im Portemonnaie und mehr geimpften Menschen kehren die Amerikaner zu einem gewissen Maß an Normalität zurück. Wie sich die neue Welle von Coronavirus-Fällen auf die Wirtschaft auswirkt, bleibt ungewiss.

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