Kalifornien: die wirtschaftliche Nummer eins

Egal, ob die Ausweitung des BIP, die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Erhöhung des Haushaltseinkommens, die Investitionen in Innovationen oder den Wohlstand durch seine Aktien und Anleihen, Kalifornien setzt Maßstäbe.

Der "Golden State" trotzt den Unkenrufen und bleibt konkurrenzlos. Während der Pandemie häuften sich die Stimmen, die den Niedergang von Kalifornien kommen sahen. Zu viele Regulierungen und Steuern würden die Wirtschaft ersticken und die fünftgrößte Volkswirtschaft der Welt zum erliegen bringen. Die neuesten Daten von Bloomberg zeigen, dass das Gegenteil eingetroffen ist.

Egal, ob die Ausweitung des BIP, die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Erhöhung des Haushaltseinkommens, die Investitionen in Innovationen oder den Wohlstand durch seine Aktien und Anleihen, Kalifornien setzt Maßstäbe. Der Gouverneur, Gavin Newsom, kündigt an, den größten staatlichen Steuernachlass in der amerikanischen Geschichte zu gewähren.

Kalifornien reagiert mit Stärke

Mit einem Zuwachs von 1,3 Millionen Menschen seit April letzten Jahres ist Kalifornien leicht an Texas und New York vorbeigezogen. Gleichzeitig stieg das Einkommen der kalifornischen Haushalte um 164 Milliarden Dollar, fast so viel wie in Texas, Florida und Pennsylvania zusammen. Der Überschuss im kalifornischen Staatshaushalt stieg auf einen Rekordwert von 75 Milliarden Dollar. Covid-19 hat die Rekordproduktivität Kaliforniens beschleunigt. Der vierteljährliche Umsatz pro Mitarbeiter der börsennotierten Unternehmen im Bundesstaat kletterte im Mai auf ein Allzeithoch von 1,5 Millionen Dollar.

Ein Zeichen für die Nachfrage der Investoren ist, dass die Gewichtung kalifornischer Unternehmen im S&P 500 Index seit dem Vorjahr um 3 Prozentpunkte zugenommen hat, dies ist der höchste Wert unter allen Bundesstaaten. Die Investoren hatten während der Pandemie das größte Vertrauen in kalifornische Unternehmen.

Das Bruttoinlandsprodukt des Bundesstaates stieg in den letzten fünf Jahren um 21 Prozent und stellte damit die die folgenden Staaten New York (14 Prozent) und Texas (12 Prozent) klar in den Schatten. Die Zuwächse brachten dem Golden State 530 Milliarden Dollar ein, 30 Prozent mehr als New York und Texas gemeinsam. Unter den fünf größten Volkswirtschaften übertrifft Kalifornien die USA, Japan und Deutschland mit seiner Wachstumsrate, die nur von China übertroffen wird.

Innovationskraft als Trumpf

Die 373 in Kalifornien ansässigen Unternehmen im Russell 2000 Index, der Small-Cap-Unternehmen in den gesamten USA umfasst, verzeichneten in den letzten fünf Jahren ein Umsatzwachstum von 56 Prozent. Damit übertrafen sie die 34 Prozent der nationalen Benchmark deutlich. Kalifornische Unternehmen investieren 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, also in ihre Zukunft, während Unternehmen in den anderen Staaten der USA nur ein Prozent investierten.

Seinen Status als "best for business" nutzt Texas äußert gerne, kann aber mit der Innovationskraft Kaliforniens nicht mithalten. Der Wohlstand des „Golden State“ beruht auf seiner Attraktivität als weltweites Ziel für die Entwicklung von Technologie. Von den knapp 7.000 Unternehmensstandorten im Bundesstaat sind 18 Prozent Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, in den gesamten USA sind es 11 Prozent. Der Anteil der texanischen Einrichtungen für F&E liegt bei lediglich 8,2 Prozent.

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Die aktuellen Zahlen verdeutlichen einmal mehr das ungeheure Potential des „Sunshine State“. Sofern Sie den Wirtschaftsstandort Kalifornien für sich entdecken und nutzen möchten, ist die Kanzlei Mount Bonell gerne Ihr fachkundiger deutschsprachiger Ansprechpartner. Ein Beratungsgespräch kann dazu genutzt werden, strategische Fragen zu beantworten, insbesondere wenn es sich um Themen wie US-Rechtsformen, US-Visa und steuerliche Fragen handelt.

 

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