Buchen Sie jetzt ein Beratungsgespräch Jetzt buchen

Wo in Amerika lebt sich‘s am besten?

Die erste Frage, die man sich vor einem Umzug in die USA stellt ist: Wohin soll’s gehen? Bevor ich in die USA umgezogen bin, haben meine damalige Frau und ich immer CSI: Miami im Fernsehen angeschaut (und waren zu naiv, um zu realisieren, dass ein Großteil der Serie gar nicht in Miami gedreht wurde). Für uns war es klar: Es muss nach Miami gehen. Und dort sind wir auch hingezogen.

Einer der größten Reize an einem Leben in den USA ist aus meiner Sicht die unglaubliche regionale und landschaftliche Vielfalt, welche dieses Land bietet. Hier können Sie alles haben: Von der Welt-Metropole New York, über unendliche Waldbestände und weite Steppen, Hochgebirge und Wüsten bis hin zu Traumständen an der Pazifikküste - kein anderes entwickeltes Land auf der Erde kann bei diesem Abwechslungsreichtum mithalten. Sie müssen sich nur für einen Flecken entscheiden, der Ihnen (und Ihrer Frau!) gefällt.

Und als Unternehmer, der in die USA expandieren möchte, spielt neben Ihren ganz persönlichen Präferenzen auch die Standortfrage Ihres zukünftigen US-Unternehmens eine ganz entscheidende Rolle.

Und hier gibt es definitiv K.O.-Kriterien: Für eine Software-Bude muss es manchmal eben das Silicon Valley sein, für eine Modeunternehmen New York und für ein Startup im Filmbereich Los Angeles.

In der folgenden Aufstellung gehen wir aber davon aus, dass Ihre Auswahlkriterien nicht so strikt sind und Sie Spielraum für die Berücksichtigung Ihrer Vorlieben bei der Standort- und Wohnsitzwahl haben.

Freilich werden die meisten Unternehmer, die in die USA umziehen bereits eine gewisse Vorstellung haben, wo konkret es hingehen soll. Schließlich entspringt der Wunsch eines Lebens in Amerika nicht selten positiver Eindrücke, die man während eines früheren Urlaubs in den Staaten gewonnen hat.

Für all jene, die sich inspirieren lassen wollen, stellen wir hier fünf Ballungszentren in den USA vor, die gemäß einer jährlichen Aufstellung des Forbes Magazins 2017 zu den 25 am schnellsten wachsenden Metropolen in den USA zählten. Dabei berücksichtigt Forbes Faktoren wie Bevölkerungswachstum, Arbeitsmarkt, Lohnsteigerung und die Entwicklung der Immobilienpreise.

Alle aufgeführten Kennzahlen beziehen sich auf 2016/2017

Cape Coral-Fort Myers, Florida (Forbes-Ranking: 1)

Das Leben in dieser Kommune nördlich des Caloosahatchee Flusses treibt gemächlich wie eine sanfte Meeresbrise vor sich hin. Der unbeschwerte Lebensstil direkt am Wasser im Südwesten Floridas hat auch einheimische Bauunternehmer inspiriert.

Heute bietet eine lebhafte Vergnügungsmeile von Restaurants und Läden entlang der Cape Coral Schnellstraße zahlreiche Unterhaltungsmöglichkeiten für Kinder, u.a. den Sun Splash Family Water Park, Mike Greenwells Family Fun Park und den Eagle Skate Park.

Naturliebhaber zieht es in das Four Mile Cove Öko-Reservat, wo sie über einen Bohlenweg durch das stille Mangroven-Biotop geführt werden, ohne dabei die Tierwelt zu stören. Vergessen Sie nicht, nach dem berühmtesten Bewohner des Cape Coral Ausschau zu halten – der Höhleneule, die tags und nachts in der Gegend zu sehen ist.

Wasser, Tierwelt und herrliche Abenteuer können Sie in Cape Coral auch mit dem Fahrrad erleben: die Kommune ist vom Verband der Amerikanischen Radfahrer als Fahrrad freundlich eingestuft worden. Eine der flächenmäßig größten Städte Floridas bietet ein äußerst spezielles Fahrrad-Erlebnis: über 140 km miteinander verknüpfte Radrouten entlang von Naturreservaten, malerischen Kanälen, Jachthäfen, Golfplätzen und des ausgedehnten Caloosahatchee River.

Kennzahlen

  • Einwohner: 702,000 (+3.39%)
  • Durchschnittsalter: 47.5 Jahre
  • Armutsquote: 16.4%
  • Durchschnittliches Haushaltseinkommen: $51,000 (+7.08%)
  • Durchschnittlicher Immobilienpreis: $184,000 (+12.7%)
  • Wirtschaftsleistung (BIP): $27.4 Milliarden (+4.42%)
  • Arbeitsplätze: 277,000 (+3.93%)

Provo-Orem, Utah (Forbes-Ranking 3)

Provo-Orem ist das Land der hoher Bergen, Wasserfälle, malerischer Fahrrouten und sympathischer Kommunen.

Provo ist die drittgrößte Stadt in Utah. Die Metropolregion erscheint bei nationalen Umfragen oft nahe der Spitzenpositionen, wenn es um begehrenswerte Wohn- und Arbeitsorte sowie um Freizeit geht. Einer der Hauptgründe ist der Zugang zu Erholungsmöglichkeiten in der Natur. Die Gegend von Provo-Orem ist Eingangstor zu den Nationalparks und den Schluchten von Süd-Utah sowie zu den Berg- und Skiresorts im nördlichen Teil des Gliedstaates.

Provo liegt etwa 70 Km südlich von Salt Lake City, in einer lockeren Fahrdistanz vom Stadtzentrum von Salt Lake City mit Regierungs- und Geschäftsvierteln und dem Internationalen Flughafen von Salt Lake entfernt. Provo ist Im Osten von hohen Berggipfeln, die zur Vorderseite des Wasatch-Gebirges gehören, umgeben; im Westen liegt der Utah-See, ein wichtiges Erholungsgebiet.

Die Brigham Young Universität und die nahe gelegene Utah Valley Universität in Orem tragen zu künstlerischen, kulturellen und sportlichen Anlässen in der Kommune von Provo/Orem bei.

Kennzahlen

  • Einwohner: 585,000 (+1.96%)
  • Durchschnittsalter: 24.6 Jahre
  • Armutsquote: 12.6%
  • Durchschnittliches Haushaltseinkommen: $65,000 (+7.50%)
  • Durchschnittlicher Immobilienpreis: $251,600 (+7.91%)
  • Wirtschaftsleistung (BIP): $23.8 Milliarden (+5.11%)
  • Arbeitsplätze: 264,000 (+4.43%)

Seattle-Tacoma-Bellevue, Washington (Forbes-Ranking: 7)

Einst ein eher langweiliges Hafen- und Industriezentrum, hat sich Seattle auf erstaunliche Weise die größte Stadt im Bundesstaat Washingtons verwandelt. Heute ist sie eine dynamische, zukunftsorientierte Stadt, welche an vorderster Front bei Innovationen mitmischt, wobei die florierende Wirtschaft die Triebfeder ist.

Die Stadt bietet viel an Kultur und lockerer Lebensart; es ist auch kein Zufall, dass Seattle die „Hauptstadt des Kaffees“ der Vereinten Staaten genannt wird, findet sich doch fast an jeder Ecke eine Espresso-Bar.

Zusätzlich trumpft die Stadt mit einem herrlichen Bergpanorama auf: Im Osten liegt die aus den Cascade Mountains herausragende Gletscherpyramide des Mount Rainer Nationalparks, im Westen liegen die teilweise schneebedeckten Gipfel des Olympischen Nationalparks.

Obwohl Seattle ein grandioser Ort ist, locken Tagesausflüge in die außerhalb der Stadt gelegenen Parks, Strände und Attraktionen. Mit Moos bewachsene Bäume und schlängelnde Pfade locken Naturliebhaber in den Hoh Regenwald im Olympischen Nationalpark, der auf gar keinen Fall verpasst werden darf.

Ein völlig anderer Tagesausflug stellt ein Besuch im Future of Flight in Everett dar: Besucher können dort einen Rundgang im größten Gebäude der Welt, der riesigen Fabrik von Boeing, unternehmen.

Kennzahlen

  • Einwohner: 3.73 Millionen (+1.56%)
  • Durchschnittsalter: 37
  • Armutsquote: 10.2%
  • Durchschnittliches Haushaltseinkommen: $75,300 (+7.35%)
  • Durchschnittlicher Immobilienpreis: $361,000 (+11.98%)
  • Wirtschaftsleistung (BIP): $265.8 Milliarden (+2.99%)
  • Arbeitsplätze: 1.9 Millionen (+3.4%)

Boise City, Idaho (Forbes-Ranking: 11)

Erfrischend modern, städtisch und schick sind nicht unbedingt Begriffe, welche Sie normalerweise mit Städten in Idaho verbinden; doch die Hauptstadt (und größte Stadt) widerspricht wirklich jedem Klischee.

Das lebhafte Treiben im Stadtzentrum von Boise – mit Fußgängerzonen, Bistros im Pariser Stil und eleganten Weinbars – würde an die Ostküste passen. Das Netz an Wanderwegen aus der Stadt hinaus und hinauf in die bewaldeten Hügel wetteifert mit den besten Wanderzielen von Colorado.

Durch den Greenbelt zu gleiten ist sozusagen das Gleiche, wie auf dem beliebten Wasser-Rundparcours in Austin, Texas, zu treiben. Holen Sie sich im Baskischen Block eine dampfende Pfanne mit Paella - Sie werden sich beinahe wie in Bilbao fühlen.

Mit so viel Auswahl wissen Sie vielleicht nicht, was Sie von Boise halten sollen – aber Boise wird bei Ihnen auf jeden Fall einen unvergesslichen Eindruck hinterlassen.

Kennzahlen

  • Einwohner: 675,000 (+1.83%)
  • Durchschnittsalter: 35.8
  • Armutsquote: 13.4%
  • Durchschnittliches Haushaltseinkommen: $52,000 (+5.52%)
  • Durchschnittlicher Immobilienpreis: $193,000 (+9.36%)
  • Wirtschaftsleistung (BIP): $29.8 Milliarden (+2.52%)
  • Arbeitsplätze:  312,000 (+3.37%)

Raleigh, North Carolina (Forbes-Ranking: 14)

Mit dem klaren Ziel, die Stadt zur Hauptstadt zu machen wurde Raleigh 1792 durch einen Mann gegründet, über den Sie später noch lesen werden. Die Stadt steht bei Besuchern des Gliedstaates North Carolina nicht an erster Stelle, hat jedoch vieles zu bieten.

Sie hat ein bezauberndes Stadtzentrum mit ein paar vereinzelten, guten und günstigen Museen (viele sind sogar gratis). Raleighs Kultur wird mit der Zeit anspruchsvoller und die Kunstgalerien, Speise- und Musikangebote in der Stadt sind auf dem besten Weg, rasch einen guten Ruf zu erwerben.

Seit jeher wurde Raleigh zusammen mit Durham und Chapel Hill als Teil des Forschungsdreiecks betrachtet – das Land der Wissenschaft, Technologie und im Vorfeld des N.C.A.A. Wettkampfes diesen Monat, dem College Basketball.

Diese geografisch kurzgreifende Sichtweise wurde in den vergangenen Jahren zunehmend überholt, denn jede Stadt hat ihre eigene Persönlichkeit entwickelt. Inzwischen wird North Carolinas Hauptstadt mit unternehmerischer Energie von hier hergestellten Kleidermarken überflutet; Kunstgalerien sind in Kleinbrauereien und ehrgeizige Restaurants umgewandelt worden.

Raleigh ist nicht mehr nur einer der drei Eckpunkte des Dreiecks, es definiert sich vielmehr als Destination, die für ihre eigenen Vorzüge entdeckt werden sollte – egal, was hinter den Grenzen der Stadt liegt.

Kennzahlen

  • Einwohner: 452,000 (+2.43%)
  • Durchschnittsalter: 32.8
  • Armutsquote: 15.6%
  • Durchschnittliches Haushaltseinkommen: $56,910 (+6.78%)
  • Durchschnittlicher Immobilienpreis: $226,500 (+6.56%)
  • Wirtschaftsleistung (BIP): $72.3 Milliarden (+3.72%)
  • Arbeitsplätze: 239,000 (+2.94%) 

Unverbindliche Potenzial-Analyse anfordern