Kategorie: Alabama: The Yellowhammer State

Flächenmäßig ist Alabama der 30 größte Bundesstaat mit einer Fläche von gut 135.000 km², wovon ein Großteil mit Wald bedeckt ist. Die Region um Montgomery und Selma bietet einen besonders fruchtbaren Schwemmlandboden. Im Süden liegt der Golf von Mexiko, in welchen der größte Fluss, der Alabama River, mündet. Der Golf von Mexiko ist auch für die sandige Küstenebene verantwortlich, die sich vom Süden bis in den Westen Alabamas erstreckt. Die Grenzstaaten sind Florida im Südosten, Georgia im Osten, Tennessee im Norden und Mississippi im Westen. 

Im Südosten des Landes gelegen, der am schnellsten wachsenden Region der USA, kann Alabama nicht nur seinen 4,8 Millionen Einwohnern, sondern auch Unternehmen viele Vorteile bieten. Ein kostengünstiges Umfeld, eine unternehmensfreundliche Politik, erfolgreiche Berufsausbildungsprogramme, qualifizierte Arbeitskräfte und eine gute Infrastruktur lesen sich wie ein Einladungsschreiben für Unternehmer. 


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Top 5 Platzierung in der “Best States for Doing Business”

In den vergangen sechs Jahren schloss Alabama in der Rangliste  des Area Development Magazins “Best State for Doing Business” jeweils unter den besten fünf Plätzen ab. Neben den zuvor genannten Gründen sind niedrige Steuern ein weitere Pluspunkt. Es ist dem Staat gelungen ein Geschäftsklima zu schaffen, indem Unternehmen florieren und innovativ sein können. Vor allem in den verschiedenen Bereichen der Produktion kann Alabama viele Fachkräfte vorweisen, egal ob Flugzeuge, Raketen und Flugkörper oder handgefertigte Möbel.

Alabama sollte allerdings nicht nur auf die produzierende Industrie reduziert werden. Unter anderem sitz der viertgrößten Forschungspark der Welt, genauso  sieben leistungsstarke Forschungsuniversitäten wie die University of Alabama at Birmingham und bewährte Unternehmensinkubatoren in dem Staat.

Hervorragende wirtschaftliche Dynamik

Alabama Top-Staaten hinsichtlich wirtschaftlicher Dynamik. Dies geht aus den Untersuchungen der State Policy Reports hervor, die die wesentlichen wirtschaftlichen Leistungen des ersten Quartals 2021 analysiert hat. Für Alabama bedeutet eine Punktzahl von 1,31 der achte Platz im nationalen Vergleich (Durchschnittswert 0). Der Index fasst die Messgrößen Wachstum des persönlichen Einkommens, Beschäftigungswachstum und Bevölkerungswachstum als wirtschaftliche Vitalität zusammen.

Alabamas Gouverneur Kay Ivey zeigt sich über dieses Ergebnis erfreut. Die Grundlage dafür wurde laut ihm in den vergangenen Jahren geschaffen, in dem das Unternehmenswachstum gefördert wurde. Der abgeordnete Bill Poole möchte durch eine gute Zusammenarbeit die Wettbewerbsfähigkeit weiterhin stärken und spricht vor allem von den Bereichen Forschung, Innovation, Technologie und Stärkung des Unternehmertums.

Beliebtes Ziel für ausländische Direktinvestitionen

In den vergangenen Jahre investieren viele bekannte internationale Unternehmen wie Mercedes-Benz, Airbus oder Toyota in den Aufbau von Betriebsstätten in Alabama. In 2016 ergaben die ausländischen Direktinvestitionen insgesamt 1,5 Milliarden Dollar. Einen großen Anteil dieses Betrags ergaben sich aus dem Bereich der Fertigung.  Die Investoren sind vor allem deutsche, japanische und südkoreanische Unternehmen.

Ganze Branchen wie beispielsweise die Automobilindustrie wurden in Alabama größtenteils durch ausländische Investitionen aufgebaut. Insgesamt 38.000 Albamianer arbeiten in der Automobilindustrie, die große Mehrheit bei Unternehmen in ausländischem Besitz.

Exportmaschine kommt in Schwung

Auch der Export entwickelt sich sehr positiv und verzeichnete zwischen 2009 und 2014 ein Wachstum von 57% auf insgesamt 19.5 Milliarden Dollar. Die Exporte aus Alabama werden jedes Jahr in rund 200 Länger transportiert. Das wichtigste Zielland ist Kanada, aber auch Deutschland nimmt einen der vorderen Plätze ein. Die bedeutendste Export-Kategorie sind Kraftfahrzeuge und Teile.

Einkommensteuer in Alabama

Alabama erhebt eine Einkommensteuer von 2-5%, abhängig vom Einkommen. Zusätzlich sind Einkommensteuern im Bund zu bezahlen.

Körperschaftsteuer in Alabama

Alabama erhebt eine Körperschaftsteuer von 6.5%. Zusätzlich ist Körperschaftsteuer im Bund zu bezahlen.

Sales Tax in Alabama

Es gibt in den USA keine Umsatzsteuer bzw. Mehrwertsteuer (VAT) nach europäischem Muster. Stattdessen wird in den USA von Bundesstaaten, Landkreisen und Gemeinden eine lokale Sales Tax auf den Verkauf von Produkten (nicht aber Dienstleistungen) erhoben. 

Sales Tax Satz in Alabama

Die Sales Tax in Alabama liegt bei 4% auf Bundesstaatsebene. Gemeinden bzw. Landkreise erheben im Schnitt 5.22% Sales Tax. Kombiniert sind also im Schnitt 9.22% fällig.

Alabama Nexus-Gesetze & Sales Tax

Hier erfahren Sie mehr zu den wirtschaftlichen Nexus-Gesetzen im Kontext der Sales Tax.

Datum der Inkraftsetzung

1. Oktober 2018

Enthaltene Transaktionen

Gesamter Einzelhandelsumsatz von materiellem persönlichem Eigentum, dass in den amerikanischen Bundesstaat geliefert wird. Verkäufe, die über einen registrierten Marktplatzvermittler getätigt werden, sind nicht mit enthalten, aber Verkäufe, die über einen nicht sammelnden Marktplatz getätigt werden, sind mit enthalten.

Behandlung steuerbefreiter Umsätze

Befreite Verkäufe (mit Ausnahme von Großhandelsverkäufen) sind in dem Schwellenwert enthalten. Befreite Leistungen hingegen nicht.

Anlass

Nur Verkäufe

Schwellenwert für Verkäufe/Transaktionen

$250.000

Evaluierungszeitraum

Der Schwellenwert gilt für Umsätze aus dem vorangegangenen Kalenderjahr 

Zusatzinformation

  • Registrierungsanforderungen: Alabama hat nicht angegeben, wie schnell sich ein Remote-Unternehmen registrieren muss, sobald es die wirtschaftliche Nexus-Schwelle überschritten hat.
  • Remote-Verkäufer mit wirtschaftlichem Nexus, die sich für die Teilnahme am SSUT-Programm (Simplified Sellers Use Tax) des amerikanischen Bundestaates entscheiden, müssen ab dem 1. Oktober 2019 Steuern auf Verkäufe nach Alabama erheben und abweisen. Weitere Informationen finden Sie unter Vereinfachte Verkäufer verwenden häufig gestellte Fragen zur Steuernutzung.
  • Alabama Umsatz- und Nutzungssteuerberatung

Alabama Marketplace Sellers & Sales Tax

Hier erfahren Sie mehr zu den Registrierungsanforderungen für Marketplace-Verkäufer

Datum der Inkraftsetzung durch den Marktplatzvermittler: 

1. Januar 2019

Wirtschaftliche Nexus-Schwelle:

Mehr als 250.000 US-Dollar Umsatz in Alabama im vorangegangenen Kalenderjahr. Bei der Berechnung des Schwellenwerts:

  • Remote-Verkäufer sollten Direktverkäufe und Verkäufe über einen nicht sammelnden Marktplatz mit einschließen 
  • Marktplatzvermittler sollten alle Verkäufe umfassen, die über den Marktplatz getätigt werden, einschließlich Verkäufe durch verbundene Parteien und Marktplatzverkäufer
  • Marktplatzverkäufer sollten Verkäufe ausschließen, die über einen Sammelmarktplatz getätigt werden

Anmeldevoraussetzungen:

  • Remote-Multichannel-Verkäufer: Sie müssen sich registrieren und die Alabama-Umsatzsteuer auf Verkäufe erheben, die nicht von einem Marktplatzvermittler besteuert werden, sobald Sie die wirtschaftliche Nexus-Schwelle überschreiten.
  • Remote-Marketplace-Verkäufer: Sie müssen sich nicht beim amerikanischen Bundesstaat registrieren, auch wenn Sie die wirtschaftliche Nexus-Schwelle überschritten haben. Wenden Sie sich an das Alabama Department of Revenue (DOR) für weitere Informationen.
  • In-State-Multichannel-Verkäufer: Sie müssen sich beim Alabama-DOR registrieren und Steuern auf Verkäufe erheben, die nicht von einem Marktplatzvermittler besteuert werden.
  • Marktplatzverkäufer im amerikanischen Bundesstaat: Sie müssen sich nicht für ein Verkaufs- / Nutzungssteuerkonto registrieren, sondern sollten stattdessen eine Befreiungsbescheinigung beim Bundesstaat Alabama beantragen. (Der Verkäufer im Staat muss über die Befreiungsbescheinigung verfügen, um Artikel für den Wiederverkauf steuerfrei zu kaufen.) Kontaktieren Sie das Alabama-DOR für weitere Informationen.
  • Mehr erfahren Sie hier und hier.

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